Auf montage in China
- Pepsel
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Auf montage in China
30 Nov. 2019 14:30
Hallo,
mein Name ist Uwe, 52 und seit 6 Jahren NTX. Und mir geht es gut
In der Firma in der ich beschäftigt bin, wird sich von Mitarbeitern getrennt.
Einer meiner Kollegen ist der Reisemonteur und steht unter Beobachtung. Ich befürchte, dass wenn er das Unternehmen verlässt ich in den Fokus Reisemonteur gelange. Ist das gesundheitlich vertretbar, das ich nach China reise? Da ist kein Tourismus (ich denke da an Lebensmittel). Und im Februar ist es dort kalt, auch in der Montagehalle.
Mache mir da ein wenig Sorgen.
Hat jemand mit so etwas Erfahrung?
Gruß
mein Name ist Uwe, 52 und seit 6 Jahren NTX. Und mir geht es gut
In der Firma in der ich beschäftigt bin, wird sich von Mitarbeitern getrennt.
Einer meiner Kollegen ist der Reisemonteur und steht unter Beobachtung. Ich befürchte, dass wenn er das Unternehmen verlässt ich in den Fokus Reisemonteur gelange. Ist das gesundheitlich vertretbar, das ich nach China reise? Da ist kein Tourismus (ich denke da an Lebensmittel). Und im Februar ist es dort kalt, auch in der Montagehalle.
Mache mir da ein wenig Sorgen.
Hat jemand mit so etwas Erfahrung?
Gruß
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- Gerd
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Re: Auf montage in China
30 Nov. 2019 17:23 - 30 Nov. 2019 17:24
Hallo Pepsel,
ich habe während meiner Tx-Zeit (die wohl im Laufe des nächsten Jahres zu Ende gehen wird...) über 100 Reisen in alle Erdteile unternommen. Schaust du mal auf meiner Website (hier bei D-O) rein, da ist manches beschrieben. Bei stabiler Organfunktion und unter Beachtung einiger Regeln kannst du (fast) überall hinfahren...
Gute Reise, Gerd
ich habe während meiner Tx-Zeit (die wohl im Laufe des nächsten Jahres zu Ende gehen wird...) über 100 Reisen in alle Erdteile unternommen. Schaust du mal auf meiner Website (hier bei D-O) rein, da ist manches beschrieben. Bei stabiler Organfunktion und unter Beachtung einiger Regeln kannst du (fast) überall hinfahren...
Gute Reise, Gerd
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- Gerd
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Re: Auf montage in China
01 Dez. 2019 11:43 - 01 Dez. 2019 11:48
Hallo Anja,
kurz zur Beantwortung deiner Fragen:
Richtig "tabu" ist eigentlich gar nichts; es sei denn, das Auswärtige Amt hätte eine Reisewarnung ausgesprochen. Wg. Impfungen bezüglich des Reisens, kann man sagen, dass Impfungen mit Totimpfstoffen für Tx-ler sowieso zulässig sind, solche mit Lebendimpfstoffen hingegen nicht. Insofern fallen Länder, die zur Einreise eine Gelbfieberimpfung verlangen, aus, aber dass sind eh nur ganz wenige.
Zum Fliegen, bzw. der Ansteckungsgefahr im Flugzeugen: Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber nie allzu viele Gedanken gemacht. Ich war auch oft innerhalb von Menschenmassen, das lässt sich gar nicht immer vermeiden. Meine Anfälligkeit für Infektionskrankheiten war nicht höher als die meiner Frau (und die ist kerngesund).
Zum Reisen selbst: Innerhalb der ersten Tage nach Ankunft sollte man es ruhig angehen lassen und dem Körper Zeit zur Anpassung an das neue Klima sowie die Zeitverschiebung gönnen. In heißen Ländern auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Und bei der Wahl der/des Hotels darauf achten, dass eine (funktionierende) Klimaanlage vorhanden ist, damit der Körper sich nachts wieder regenerieren kann.
Bei Reisen in die Tropen, speziell bei Reisen in Gebiete mit Malariavorkommen: darauf achten, dass man nicht gerade während der Regenzeit fährt, bei Reisen während der Trockenzeit ist das Risiko sehr viel geringer; bei Dunkelheit im Freien lange Hemdärmel, Insektenrepellent und ein Standby-Medikament (Lariam) mitführen.
Zu meiner Niere: Ich hatte bisher fast 25 Jahre mit ihr und es war zu 95% eine gute Zeit. Nun begann vor einiger Zeit das Krea zu steigen; lief es vorher gut 2 Jahrzehnte bolzgerade bei 1,5, so sind es mittlerweile schon 3,5 - 4. Erschwerend kommt hinzu, dass bei mir die Mitralklappe am Herzen undicht ist (mittelschwer) und die Kardiologen einen Mitraclip einsetzen möchten. Vorher müsste allerdings noch ein Herzkatheder gemacht werden. und bei dem nierenschädlichen Kontrastmittel, das dabei eingesetzt wird, stehen die Chanchen nicht schlecht, dass meine Niere ihren Geist vollends aufgibt...
Für mich stellt sich die Situation allerdings völlig anders dar als es damals, vor 28 Jahren war und ich völlig unvorbereitet an die Dialyse kam. Damals war ich
und die Welt ging für mich unter. Heute bin ich 71 und muss dankbar und froh sein, für all dass Glück das ich hatte und für all die gute zeit, die mir geschenkt wurde.
PS: Ich habe bei meiner Website eine neue Word-Datei eingefügt mit einer aktualisieren Liste aller meiner reisen als Tx-ler. Einfach komplett runterscrollen und dann links schauen "Liste meiner Reisen als Nierentransplantierter bis Ende 2019".
Viele Grüße, Gerd
kurz zur Beantwortung deiner Fragen:
Richtig "tabu" ist eigentlich gar nichts; es sei denn, das Auswärtige Amt hätte eine Reisewarnung ausgesprochen. Wg. Impfungen bezüglich des Reisens, kann man sagen, dass Impfungen mit Totimpfstoffen für Tx-ler sowieso zulässig sind, solche mit Lebendimpfstoffen hingegen nicht. Insofern fallen Länder, die zur Einreise eine Gelbfieberimpfung verlangen, aus, aber dass sind eh nur ganz wenige.
Zum Fliegen, bzw. der Ansteckungsgefahr im Flugzeugen: Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber nie allzu viele Gedanken gemacht. Ich war auch oft innerhalb von Menschenmassen, das lässt sich gar nicht immer vermeiden. Meine Anfälligkeit für Infektionskrankheiten war nicht höher als die meiner Frau (und die ist kerngesund).
Zum Reisen selbst: Innerhalb der ersten Tage nach Ankunft sollte man es ruhig angehen lassen und dem Körper Zeit zur Anpassung an das neue Klima sowie die Zeitverschiebung gönnen. In heißen Ländern auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Und bei der Wahl der/des Hotels darauf achten, dass eine (funktionierende) Klimaanlage vorhanden ist, damit der Körper sich nachts wieder regenerieren kann.
Bei Reisen in die Tropen, speziell bei Reisen in Gebiete mit Malariavorkommen: darauf achten, dass man nicht gerade während der Regenzeit fährt, bei Reisen während der Trockenzeit ist das Risiko sehr viel geringer; bei Dunkelheit im Freien lange Hemdärmel, Insektenrepellent und ein Standby-Medikament (Lariam) mitführen.
Zu meiner Niere: Ich hatte bisher fast 25 Jahre mit ihr und es war zu 95% eine gute Zeit. Nun begann vor einiger Zeit das Krea zu steigen; lief es vorher gut 2 Jahrzehnte bolzgerade bei 1,5, so sind es mittlerweile schon 3,5 - 4. Erschwerend kommt hinzu, dass bei mir die Mitralklappe am Herzen undicht ist (mittelschwer) und die Kardiologen einen Mitraclip einsetzen möchten. Vorher müsste allerdings noch ein Herzkatheder gemacht werden. und bei dem nierenschädlichen Kontrastmittel, das dabei eingesetzt wird, stehen die Chanchen nicht schlecht, dass meine Niere ihren Geist vollends aufgibt...
Für mich stellt sich die Situation allerdings völlig anders dar als es damals, vor 28 Jahren war und ich völlig unvorbereitet an die Dialyse kam. Damals war ich
PS: Ich habe bei meiner Website eine neue Word-Datei eingefügt mit einer aktualisieren Liste aller meiner reisen als Tx-ler. Einfach komplett runterscrollen und dann links schauen "Liste meiner Reisen als Nierentransplantierter bis Ende 2019".
Viele Grüße, Gerd
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- Gerd
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Re: Auf montage in China
01 Dez. 2019 14:39
Danke, MaWa, für die Tipps. Natürlich werd' ich die Ärzte darauf ansprechen. Wenig Kontrastmittel ist klar; das mit dem ACC hab' ich bis jetzt noch nicht gewusst - danke nochmals,
Gerd
Gerd
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- Pepsel
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Re: Auf montage in China
03 Dez. 2019 19:20
Danke für Deine Antwort Gerd,
Bei mir würde es sich dann nicht um eine Urlaubsreise handeln bei der man im Vorfeld Einfluß nehmen kann.
Es handelt sich dann um arbeiten, stundenlang, im Chinawinter soll es da ziemlich kalt in der Halle sein (Kollegen waren schon da) und beim Asiaten hier, ist es hinter den Kulissen schon ekelig.
Ich hoffe das dieser Kelch an mir vorüber geht.
Gruß Uwe
Bei mir würde es sich dann nicht um eine Urlaubsreise handeln bei der man im Vorfeld Einfluß nehmen kann.
Es handelt sich dann um arbeiten, stundenlang, im Chinawinter soll es da ziemlich kalt in der Halle sein (Kollegen waren schon da) und beim Asiaten hier, ist es hinter den Kulissen schon ekelig.
Ich hoffe das dieser Kelch an mir vorüber geht.
Gruß Uwe
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