Wechsel von einem Imunsuppressivum
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Wechsel von einem Imunsuppressivum
22 Mai 2021 16:31
Muss Prograf absetzen und darf auch sonst kein Mittel der Tacrolimusgruppe einnehmen. Wer hat einen Rat für mich?
MfG Astrid- Irena Mai
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Re: Wechsel von einem Imunsuppressivum
22 Mai 2021 16:47
Wer kennt aus eigener Erfahrung das Mittel Sandimun /Celcept?
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- Christian
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Re: Wechsel von einem Imunsuppressivum
22 Mai 2021 21:08 - 22 Mai 2021 21:13
Hallo,
gibt ein passendes Thema das dich in dem Zusammenhang sicher interessiert: www.dialyse-online.de/index.php/forum/tr...07594-medis-nach-ntx
Erfahrungen mit Sandimmun gibt es viele, wobei das heute nicht mehr das Mittel der Wahl ist. (das ist doch über 20 Jahre alt....)
Ich bin ja nochnicht TX aber wenn ichs wäre, würde ich mich um Belatacept erkundigen, das wäre auch eine hervorragende Alternative, ist ein wesentlich neueres Medikament das als Infusion verabreicht wird.
lg
Chris
gibt ein passendes Thema das dich in dem Zusammenhang sicher interessiert: www.dialyse-online.de/index.php/forum/tr...07594-medis-nach-ntx
Erfahrungen mit Sandimmun gibt es viele, wobei das heute nicht mehr das Mittel der Wahl ist. (das ist doch über 20 Jahre alt....)
Ich bin ja nochnicht TX aber wenn ichs wäre, würde ich mich um Belatacept erkundigen, das wäre auch eine hervorragende Alternative, ist ein wesentlich neueres Medikament das als Infusion verabreicht wird.
lg
Chris
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Re: Wechsel von einem Imunsuppressivum
23 Mai 2021 08:44
Ich bekomme Belatacept weil Tacrolimus mein aHUS getriggert hat. Mögliche Nebenwirkungen sind auch nicht ohne, ich musste vor der ersten Infusion gegen Meningitis geimpft werden. Steht noch einiges andere auf dem Beipackzettel, den ich mir ganz bewusst schon lange nicht mehr durchgelesen habe.
Die monatliche Infusion kostet nur 2000,-€.
Also nichts, was einfach so verschrieben wird, nur bei ganz spezieller Indikation.
Schöne Grüße
Sabine
Die monatliche Infusion kostet nur 2000,-€.
Also nichts, was einfach so verschrieben wird, nur bei ganz spezieller Indikation.
Schöne Grüße
Sabine
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- baerli
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Re: Wechsel von einem Imunsuppressivum
23 Mai 2021 09:41
Guten Morgen,
solch wichtige Entscheidungen sollten immer vom TX-Zentrum getroffen werden. Medikamente, vor allem Immunsuppressiva sollte man sich nicht "aussuchen", wie man sich im Drogeriemarkt anhand von Erfahrungen anderer eine Handcreme aussucht.
Liebe Grüße
Bärbel
P.S. Diese Medikamente haben alle Nebenwirkungen, die auch bei jedem unterschiedlich stark ausfallen.
solch wichtige Entscheidungen sollten immer vom TX-Zentrum getroffen werden. Medikamente, vor allem Immunsuppressiva sollte man sich nicht "aussuchen", wie man sich im Drogeriemarkt anhand von Erfahrungen anderer eine Handcreme aussucht.
Liebe Grüße
Bärbel
P.S. Diese Medikamente haben alle Nebenwirkungen, die auch bei jedem unterschiedlich stark ausfallen.
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- Christian
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Re: Wechsel von einem Imunsuppressivum
23 Mai 2021 13:37 - 23 Mai 2021 13:53
Die Erstzulassung für Belatacept war 2011, es wird also erst seit etwa 10 Jahren eingesetzt.
Mittlerweile reicht die TX als Haupt-Indikation aus um es zu verschreiben, das wurde in den letzten paar Jahren bedeuten einfacher soweit ich weiß.
Natürlich wird ein Arzt immer das Immunsuppressiva aussuchen, das am besten zum Patienten passt. Aber bei neuen Medikamenten wo laufende Weiterbildung nötig ist, tendieren ältere Ärzte eher zu "alt bewährtem", während jüngere Ärzte eher die technologisch höher entwickelten Medikamente verschreiben würden. Ein bisschen persönliche Meinung ist bei dem Thema auch immer dabei.
Hab anfang des Jahres eine Studie überflogen, bei Belatacept gibts es weniger chronische Abstoßungen als bei Vergleichsgruppen mit Tacrolismus oder Cyclosporine, weil es die T-Zellen besser unterdrückt, macht aber auch umso Infekt-anfälliger.
Und die jeweiligen Nebenwirkungen sind ja eher ein "ausprobier" Thema, weil man die im vorher nur sehr waage einschätzen kann.
Nicht zu verwechseln mit den bekannten Kontra-Indikationen, also zu erwartende Probleme die ein klarer Grund für eine Nicht-Einnahme darstellen. z.B. Bei Belatacept sollte man ja gegen CMV und EBV immunisiert sein, weil eine Erstinfektion einen schweren Verlauf nehmen würde.
Aber Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, chronische Harnwegsinfekte oder Magen-Darm-Probleme sind so subjektiv, die kann man vorher nicht abschätzen.
Aber ein mündiger Patient wird doch wohl mit einem Arzt über alle Möglichkeiten diskutieren dürfen....
Ich finde ja, Patienten sollten viel mehr mit ihren Ärzten diskutieren, insbesondere über Kontra-Indikationen, weil der Informationsaustausch findet ja in beide Richtungen statt und so stellt man auch sicher, dass der Arzt nichts übersieht. (Im Gegensatz zum Arzt vergisst der Patient kaum ein Detail seiner Krankengeschichte...)
lg
Chris
Mittlerweile reicht die TX als Haupt-Indikation aus um es zu verschreiben, das wurde in den letzten paar Jahren bedeuten einfacher soweit ich weiß.
Natürlich wird ein Arzt immer das Immunsuppressiva aussuchen, das am besten zum Patienten passt. Aber bei neuen Medikamenten wo laufende Weiterbildung nötig ist, tendieren ältere Ärzte eher zu "alt bewährtem", während jüngere Ärzte eher die technologisch höher entwickelten Medikamente verschreiben würden. Ein bisschen persönliche Meinung ist bei dem Thema auch immer dabei.
Hab anfang des Jahres eine Studie überflogen, bei Belatacept gibts es weniger chronische Abstoßungen als bei Vergleichsgruppen mit Tacrolismus oder Cyclosporine, weil es die T-Zellen besser unterdrückt, macht aber auch umso Infekt-anfälliger.
Und die jeweiligen Nebenwirkungen sind ja eher ein "ausprobier" Thema, weil man die im vorher nur sehr waage einschätzen kann.
Nicht zu verwechseln mit den bekannten Kontra-Indikationen, also zu erwartende Probleme die ein klarer Grund für eine Nicht-Einnahme darstellen. z.B. Bei Belatacept sollte man ja gegen CMV und EBV immunisiert sein, weil eine Erstinfektion einen schweren Verlauf nehmen würde.
Aber Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, chronische Harnwegsinfekte oder Magen-Darm-Probleme sind so subjektiv, die kann man vorher nicht abschätzen.
Aber ein mündiger Patient wird doch wohl mit einem Arzt über alle Möglichkeiten diskutieren dürfen....
Ich finde ja, Patienten sollten viel mehr mit ihren Ärzten diskutieren, insbesondere über Kontra-Indikationen, weil der Informationsaustausch findet ja in beide Richtungen statt und so stellt man auch sicher, dass der Arzt nichts übersieht. (Im Gegensatz zum Arzt vergisst der Patient kaum ein Detail seiner Krankengeschichte...)
lg
Chris
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- nierentisch
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Re: Wechsel von einem Imunsuppressivum
23 Mai 2021 20:33
Astrid,
Sicher kann ich nicht raten, da ja gar nicht klar ist , weshalb Du wechseln sollst/willst.
Ich musste 2 Jahre nach tx von Prograf (erst 2x19mg erzeugten einen einigermaßen stabilen Spiegel) auf Envarsus .. ebenfalls tacrolimus... wechseln.
Der Wechsel war sehr holperig mit vielen Infekten. Und sehr vielen ungeplanten Besuchen im tx Zentrun.
Erst nach einem Jahr gings besser.
Und jetzt ist endlich auch die Nierenfunktion ganz gut.
Ich wünsch Dir sehr eine gute! Lösung!!!
Ich hoffe sehr Du hast einen guten Doc/ Tx zentrum.
Sicher kann ich nicht raten, da ja gar nicht klar ist , weshalb Du wechseln sollst/willst.
Ich musste 2 Jahre nach tx von Prograf (erst 2x19mg erzeugten einen einigermaßen stabilen Spiegel) auf Envarsus .. ebenfalls tacrolimus... wechseln.
Der Wechsel war sehr holperig mit vielen Infekten. Und sehr vielen ungeplanten Besuchen im tx Zentrun.
Erst nach einem Jahr gings besser.
Und jetzt ist endlich auch die Nierenfunktion ganz gut.
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- Alex1
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Re: Wechsel von einem Imunsuppressivum
20 Juni 2021 11:31
Ich muss wechsel immunsuppression und ich weiß nicht ist das möglich nach 5 Jahren wechseln therapie von Tacrolimus in belatacept und welche neben Wirkungen hat belatacept zum Beispiel mit tacrolimus ich habe Problem mit zieten sclhaf Probleme koncetracion Haarausfall ist die gleiche Nebenwirkungen hat belatacept
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