(Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
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Re: (Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
17 Sep. 2021 10:11 - 17 Sep. 2021 10:14
Hallo Anja,
bei uns ist seit Corona die Familie in 2 Lager geteilt - trotz des Corona-Todesfalls - in der Familie. Ich selbst habe keine Kinder, damit entfällt das Thema. Bei uns ist die gesamte Verwandtschaft geimpft, außer meine eine Schwester und ihr Mann sowie ihre eine erwachsene Tochter mit Mann und ihr Sohn im Teenager -Alter. Da diese sehr rechts angehaucht sind, nicht nur was das Corona-Thema betrifft, habe ich sowieso den Kontakt abgebrochen, da mir dieses Verhalten mehr als gegen den Strich geht. Mit ihrem Denken verursachen sie nur Ärger. Was mich dann richtig aufgeregt hat, ist, als sie dann - als wir noch nicht mal geimpft waren - zu meiner/unserer krebskranken Mutter (Ü70) gesagt wurde, dass Corona alles Quatsch ist und dass sie ohne Maske einkaufen gehen kann und auch zu jeder Party gehen könnte. Da war bei mir entgültig Schluss, da wir ja nun schon unseren Vater wegen Corona verloren haben. Seitdem ist absolute Funkstille!
Wenigstens hat unsere Mutter dann auch auf ihren Arzt gehört und hat sich impfen lassen und sie hat nicht auf die Parolen gehört, dass sie dann erst recht "sterben würde" mit Impfung.
Die andere erwachsene Tochter meiner Schwester ist mit Mann geimpft, außer deren beiden kleinen Kinder nicht, weil noch zu klein (Baby und Kleinkind). Wir treffen uns nicht oft, und wenn dann draußen.
Meine andere Schwester und ihr Mann sind auch geimpft und sie haben auch keine Kinder. Mit den beiden treffen wir uns am Häufigsten. Beide sind trotz Impfung weiter vorsichtig. Wir schließen uns jetzt nicht ein, aber wir stürzen uns auch nicht wagemutig in irgendwelche Dinge. Wir sind oft zusammen draußen unterwegs, waren am Badesee und haben auch Radausflüge gemacht. Wir 4 verstehen uns am besten, weil sie ja wissen, dass ich immunsuppremiert bin und haben Verständnis dafür. Der Mann meiner Schwester ist mit 38 Jahren fast an einer Lungenembolie gestorben und deshalb geht er es alles auch ernster an, weil er weiß, wie es ist, wenn man keine Luft mehr bekommt. Meine Schwester und auch mein Freund sind selbst chronisch krank und deshalb ist hier auch das größte Verständnis da.
Wir sind letztes Weihnachten mit dem positiven Test meines Vaters durch die Hölle gegangen. Die Kliniken waren hier übervoll und der Notarzt sagte zu mir, er könne ihn nicht mitnehmen, weil die Krankenhäuser voll sind und hat ihm dann vor Ort einen Tropfgegeben. Ich habe die ganzen Weihnachtsfeiertage verbracht einen Arzt zu bekommen und dass mein Vater ins Krankenhaus kommt, weil es ihm nicht gut ging. Das sitzt momentan immer noch sehr tief und jeder, der sowas mitgemacht hat, wird verstehen, warum wir weiter vorsichtig sein wollen.
bei uns ist seit Corona die Familie in 2 Lager geteilt - trotz des Corona-Todesfalls - in der Familie. Ich selbst habe keine Kinder, damit entfällt das Thema. Bei uns ist die gesamte Verwandtschaft geimpft, außer meine eine Schwester und ihr Mann sowie ihre eine erwachsene Tochter mit Mann und ihr Sohn im Teenager -Alter. Da diese sehr rechts angehaucht sind, nicht nur was das Corona-Thema betrifft, habe ich sowieso den Kontakt abgebrochen, da mir dieses Verhalten mehr als gegen den Strich geht. Mit ihrem Denken verursachen sie nur Ärger. Was mich dann richtig aufgeregt hat, ist, als sie dann - als wir noch nicht mal geimpft waren - zu meiner/unserer krebskranken Mutter (Ü70) gesagt wurde, dass Corona alles Quatsch ist und dass sie ohne Maske einkaufen gehen kann und auch zu jeder Party gehen könnte. Da war bei mir entgültig Schluss, da wir ja nun schon unseren Vater wegen Corona verloren haben. Seitdem ist absolute Funkstille!
Wenigstens hat unsere Mutter dann auch auf ihren Arzt gehört und hat sich impfen lassen und sie hat nicht auf die Parolen gehört, dass sie dann erst recht "sterben würde" mit Impfung.
Die andere erwachsene Tochter meiner Schwester ist mit Mann geimpft, außer deren beiden kleinen Kinder nicht, weil noch zu klein (Baby und Kleinkind). Wir treffen uns nicht oft, und wenn dann draußen.
Meine andere Schwester und ihr Mann sind auch geimpft und sie haben auch keine Kinder. Mit den beiden treffen wir uns am Häufigsten. Beide sind trotz Impfung weiter vorsichtig. Wir schließen uns jetzt nicht ein, aber wir stürzen uns auch nicht wagemutig in irgendwelche Dinge. Wir sind oft zusammen draußen unterwegs, waren am Badesee und haben auch Radausflüge gemacht. Wir 4 verstehen uns am besten, weil sie ja wissen, dass ich immunsuppremiert bin und haben Verständnis dafür. Der Mann meiner Schwester ist mit 38 Jahren fast an einer Lungenembolie gestorben und deshalb geht er es alles auch ernster an, weil er weiß, wie es ist, wenn man keine Luft mehr bekommt. Meine Schwester und auch mein Freund sind selbst chronisch krank und deshalb ist hier auch das größte Verständnis da.
Wir sind letztes Weihnachten mit dem positiven Test meines Vaters durch die Hölle gegangen. Die Kliniken waren hier übervoll und der Notarzt sagte zu mir, er könne ihn nicht mitnehmen, weil die Krankenhäuser voll sind und hat ihm dann vor Ort einen Tropfgegeben. Ich habe die ganzen Weihnachtsfeiertage verbracht einen Arzt zu bekommen und dass mein Vater ins Krankenhaus kommt, weil es ihm nicht gut ging. Das sitzt momentan immer noch sehr tief und jeder, der sowas mitgemacht hat, wird verstehen, warum wir weiter vorsichtig sein wollen.
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Re: (Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
17 Sep. 2021 10:57
Und wieso sollten Schulkinder jetzt nicht-impfbar sein, haben die alle Krebs?
Auch in Deutschland wird Off-Label bereits Kindergartenkinder geimpft.
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Re: (Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
18 Sep. 2021 21:33
Hallo Anja,
also bei mir und meiner (geimpften) Schwester inklusive Männer (auch geimpft) ist es so,dass alle 3 im Handel mit vielen Kundenkontakten arbeiten.Sie haben trotz Impfung ffp2 mundschutz auf. Die Pausen sind so eingerichtet, dass sie allein Frühstücks - und mittagspause haben. 2 Kollegen hatten schon corona. Es hat sich niemand der Männer angesteckt auch meine Schwester nicht. Also die Maßnahmen auf arbeit waren wirkungsvoll bis jetzt, auch ohne Impfung.mittlerweile ist sind alle geimpft im Laden bzw. Genesen + 1 Impfung. Es werden trotzdem schnelltests angeboten und gemacht sowie ffp2 mundschutz getragen. Leider eine Ausnahme hier. Ich sage immer wir wohnen im "Tal der Ahnungslosen, der Querdenker und Aluhüte bzw. In der Reichsbürger und rechten Ecke.
Immer,wenn rauskam,dass jmd. typische Symptome auf arbeit hatte bzw. dann nicht gekommen ist, bin ich für eine weile ins Gästezimmer gezogen. Das war noch vor der Impfung. Ansonsten haben wir große Zusammenkünfte gemieden. Aber wir waren auch vor corona nicht die Typen für "in jeder Party Hans in allen Gassen sein".
Was den ungeimpften Teil der coronaleugner in der familie angeht, besteht sowieso kein Kontakt mehr. Das Baby und das Kleinkind meiner geimpften nichte sehen wir draußen. Auch wenn es für gesunde Kinder vermutlich gar nicht gefährlich wäre,wenn sie corona bekommen...
Insgesamt halte ich mich lieber an meine Schwester plus Mann, weil ich weiß,dass sie weiter vorsichtig agieren.
Bei meinen Schwiegereltern ist es so "je oller desto doller"....sie nehmen jede party mit und fahren demnächst ins Ausland in den urlaub und sie haben wenig Verständnis für das, was mit meinem vater passiert ist und auch kein Verständnis für meine situation. Sie sind auch geimpft, aber für sie war die Impfung einfach nur der freifahrtschein für Halli galli. Sie sehen trotz ihres Alters und vorerkrankungen keine gesundheitsgefahr in corona für sich. Es ist ja nur der "männerschnupfen" in ihren Augen.
Das ist dann wie Häme und Spott für mich,denn es war unerträglich, was mein Vater durchmachen musste und er hatte auch Angst....vielen Leuten fehlt einfach das Mitgefühl, sozialverhalten und Menschlichkeit und ich muss echt sagen,dass ich zutiefst schockiert bin darüber, wie ignorant und egoistisch die Leute darüber hinweggehen.
also bei mir und meiner (geimpften) Schwester inklusive Männer (auch geimpft) ist es so,dass alle 3 im Handel mit vielen Kundenkontakten arbeiten.Sie haben trotz Impfung ffp2 mundschutz auf. Die Pausen sind so eingerichtet, dass sie allein Frühstücks - und mittagspause haben. 2 Kollegen hatten schon corona. Es hat sich niemand der Männer angesteckt auch meine Schwester nicht. Also die Maßnahmen auf arbeit waren wirkungsvoll bis jetzt, auch ohne Impfung.mittlerweile ist sind alle geimpft im Laden bzw. Genesen + 1 Impfung. Es werden trotzdem schnelltests angeboten und gemacht sowie ffp2 mundschutz getragen. Leider eine Ausnahme hier. Ich sage immer wir wohnen im "Tal der Ahnungslosen, der Querdenker und Aluhüte bzw. In der Reichsbürger und rechten Ecke.
Immer,wenn rauskam,dass jmd. typische Symptome auf arbeit hatte bzw. dann nicht gekommen ist, bin ich für eine weile ins Gästezimmer gezogen. Das war noch vor der Impfung. Ansonsten haben wir große Zusammenkünfte gemieden. Aber wir waren auch vor corona nicht die Typen für "in jeder Party Hans in allen Gassen sein".
Was den ungeimpften Teil der coronaleugner in der familie angeht, besteht sowieso kein Kontakt mehr. Das Baby und das Kleinkind meiner geimpften nichte sehen wir draußen. Auch wenn es für gesunde Kinder vermutlich gar nicht gefährlich wäre,wenn sie corona bekommen...
Insgesamt halte ich mich lieber an meine Schwester plus Mann, weil ich weiß,dass sie weiter vorsichtig agieren.
Bei meinen Schwiegereltern ist es so "je oller desto doller"....sie nehmen jede party mit und fahren demnächst ins Ausland in den urlaub und sie haben wenig Verständnis für das, was mit meinem vater passiert ist und auch kein Verständnis für meine situation. Sie sind auch geimpft, aber für sie war die Impfung einfach nur der freifahrtschein für Halli galli. Sie sehen trotz ihres Alters und vorerkrankungen keine gesundheitsgefahr in corona für sich. Es ist ja nur der "männerschnupfen" in ihren Augen.
Das ist dann wie Häme und Spott für mich,denn es war unerträglich, was mein Vater durchmachen musste und er hatte auch Angst....vielen Leuten fehlt einfach das Mitgefühl, sozialverhalten und Menschlichkeit und ich muss echt sagen,dass ich zutiefst schockiert bin darüber, wie ignorant und egoistisch die Leute darüber hinweggehen.
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Re: (Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
20 Sep. 2021 06:09
Hallo Anja,
was meine Schwiegereltern angeht, reagieren sie richtig bockig. Das machen Sie schon seit Beginn der Pandemie. Wir dürfen uns schon 1,5 Jahre lang anhören, wie wir es "übertreiben" würden und wie wir uns "verhalten, dass würde keine Familie so machen". Dann wird wieder eine Weile mit uns nicht geredet, damit danach wieder die Kommentare kommen, wie unfamiliär wir wären. Das Wort unfamiliär trifft wohl eher auf meine Schwiegereltern zu. Ich sehe das immer so, dass man in einer Familie sich gegenseitig unterstützt, den anderen mit seinen Ängsten und Sorgen wahrnimmt. Das tun sie nicht.
Als der Zustand meines Vaters kritisch war, hat die Ärztin der Covid-Station angeboten, dass wir in voller Schutzkleidung zu ihm dürfen. Sie hat mir auch gesagt, dass auch beim Auskleidung Fehler passieren können und sogar doppelt Handschuhe aufgesetzt werden etc. Natürlich musste ich ihr dann die Wahrheit sagen wegen der Immunsuppression und so weiter - sie hatte den Gesundheitszustand abgefragt. Dann war die Besuchserlaubnis hinfällig. Auch meine Schwester, ihr Mann, mein Freund und meine Mutter durften nicht rein wegen Vorerkrankungen. Wären wir gesund gewesen, hätten wir ihn sehen können......Meine Schwiegereltern hatten nichts besseres zu tun als rumzupöbeln, dass sie auf alle Fälle reingegangen wären und haben Vorwürfe gemacht. Die Tatsache, dass es uns dann im Nachhinein aufgrund der Vorerkrankungen nicht mehr gestattet wurde, wurde galant ausgeblendet. Man sieht uns ja nicht unsere Krankheit an, die gibt es für andere Leute nicht. Wenn man einen Blindenstock hat oder im Rollstuhl sitzt, dann könnte das ja eine Krankheit sein. Aber so.....Ich habe mich sehr darüber geärgert, denn man hat sich ja nun selbst schon schuldig gefühlt, dass man durch das "eigene Versagen des Körpers" nicht mehr rein darf. Wir haben alle heute noch damit zu kämpfen. Obwohl ich weiß, dass mein Vater, hätte er alles noch richtig verstanden, gesagt hätte "Nichts, bleibt lieber draußen".
Oder wenn es jetzt um Geburtstagsfeiern ging, wurde einfach noch die halbe Nachbarschaft eingeladen, auch entgegen der Regeln. Wir sind dann zu Hause geblieben, da war dann wieder der nächste Terror angesagt mit Vorwürfen und Beschimpfungen. So dass ich ehrlich gesagt, für meinen Teil wohl den Kontakt hier nicht mehr möchte. Ich muss mich nicht ständig Beschimpfen und demütigen lassen. Irgendwo ist man selbst auch was wert und die Grenze ist dann irgendwann überschritten. Wie sagt man so schön: den wahren Freund erkennt man in der Not. Sie haben mehr als deutlich gezeigt, dass ihnen unsere "Not" mehr als egal ist. Wir sind auch enttäuscht, dass sie mit den Geschwistern und Enkeln Weihnachten gefeiert haben und nichts an sich rankommen lassen haben, während wir mit unserem Vater seiner Covid-Diagnose genau am Heilig-Abend überrascht wurden und Probleme hatten ihn ins Krankenhaus zu bekommen bzw. überhaupt einen Arzt zu bekommen. Da fehlt einfach die Empathie.
Meine Schwester und ihr Mann hingegen denken sich immer was aus, wie wir es uns trotzdem schön machen können. So haben wir meinen Geburtstag mit einem kleinen Wanderausflug verbracht und waren auch zwischendurch mit den Rädern in der Natur unterwegs. Wir haben uns dann eben Alternativen einfallen lassen.
Ich sage mir immer: klar gibt es keine 100% ige Sicherheit. Aber man muss es auch nicht mit Absicht übertreiben. Außerdem soll bitte schön niemand über uns Urteilen, der nicht selbst in der Situation steckt. Und wenn wir mal ehrlich sind: kommt dann irgend jemand, wenn man im Krankenhaus liegt, weil es vielleicht doch schief gegangen ist und sagt dann, dass es einem Leid tut. Der Knopf wird einfach auf "RESET" gedrückt und das wars. Das habe ich auch bei meinem Vater so erlebt. Vorher wurde immer von den Leuten schön getan, als er dann mit Corona ins Krankenhaus kam, hat kein Hahn mehr nach ihm gekräht. Das Gegenteil war der Fall: es stimmt nicht, dass er Corona hat. Das wäre nur eine Männerschnupfen. Ach er war ja sowieso schon älter oder er hat ja Vorerkrankungen gehabt. Diese dämlichen Bemerkungen kann man stecken lassen, denn ein Arbeitskollege der Tochter einer Kollegin meines Freundes ist mit 40 Jahren an Corona gestorben und er hatte keine Vorerkrankungen.
Aber mit diesem Verhalten, trennt sich die Spreu vom Weizen und man weiß jetzt, was man davon zu halten hat.
was meine Schwiegereltern angeht, reagieren sie richtig bockig. Das machen Sie schon seit Beginn der Pandemie. Wir dürfen uns schon 1,5 Jahre lang anhören, wie wir es "übertreiben" würden und wie wir uns "verhalten, dass würde keine Familie so machen". Dann wird wieder eine Weile mit uns nicht geredet, damit danach wieder die Kommentare kommen, wie unfamiliär wir wären. Das Wort unfamiliär trifft wohl eher auf meine Schwiegereltern zu. Ich sehe das immer so, dass man in einer Familie sich gegenseitig unterstützt, den anderen mit seinen Ängsten und Sorgen wahrnimmt. Das tun sie nicht.
Als der Zustand meines Vaters kritisch war, hat die Ärztin der Covid-Station angeboten, dass wir in voller Schutzkleidung zu ihm dürfen. Sie hat mir auch gesagt, dass auch beim Auskleidung Fehler passieren können und sogar doppelt Handschuhe aufgesetzt werden etc. Natürlich musste ich ihr dann die Wahrheit sagen wegen der Immunsuppression und so weiter - sie hatte den Gesundheitszustand abgefragt. Dann war die Besuchserlaubnis hinfällig. Auch meine Schwester, ihr Mann, mein Freund und meine Mutter durften nicht rein wegen Vorerkrankungen. Wären wir gesund gewesen, hätten wir ihn sehen können......Meine Schwiegereltern hatten nichts besseres zu tun als rumzupöbeln, dass sie auf alle Fälle reingegangen wären und haben Vorwürfe gemacht. Die Tatsache, dass es uns dann im Nachhinein aufgrund der Vorerkrankungen nicht mehr gestattet wurde, wurde galant ausgeblendet. Man sieht uns ja nicht unsere Krankheit an, die gibt es für andere Leute nicht. Wenn man einen Blindenstock hat oder im Rollstuhl sitzt, dann könnte das ja eine Krankheit sein. Aber so.....Ich habe mich sehr darüber geärgert, denn man hat sich ja nun selbst schon schuldig gefühlt, dass man durch das "eigene Versagen des Körpers" nicht mehr rein darf. Wir haben alle heute noch damit zu kämpfen. Obwohl ich weiß, dass mein Vater, hätte er alles noch richtig verstanden, gesagt hätte "Nichts, bleibt lieber draußen".
Oder wenn es jetzt um Geburtstagsfeiern ging, wurde einfach noch die halbe Nachbarschaft eingeladen, auch entgegen der Regeln. Wir sind dann zu Hause geblieben, da war dann wieder der nächste Terror angesagt mit Vorwürfen und Beschimpfungen. So dass ich ehrlich gesagt, für meinen Teil wohl den Kontakt hier nicht mehr möchte. Ich muss mich nicht ständig Beschimpfen und demütigen lassen. Irgendwo ist man selbst auch was wert und die Grenze ist dann irgendwann überschritten. Wie sagt man so schön: den wahren Freund erkennt man in der Not. Sie haben mehr als deutlich gezeigt, dass ihnen unsere "Not" mehr als egal ist. Wir sind auch enttäuscht, dass sie mit den Geschwistern und Enkeln Weihnachten gefeiert haben und nichts an sich rankommen lassen haben, während wir mit unserem Vater seiner Covid-Diagnose genau am Heilig-Abend überrascht wurden und Probleme hatten ihn ins Krankenhaus zu bekommen bzw. überhaupt einen Arzt zu bekommen. Da fehlt einfach die Empathie.
Meine Schwester und ihr Mann hingegen denken sich immer was aus, wie wir es uns trotzdem schön machen können. So haben wir meinen Geburtstag mit einem kleinen Wanderausflug verbracht und waren auch zwischendurch mit den Rädern in der Natur unterwegs. Wir haben uns dann eben Alternativen einfallen lassen.
Ich sage mir immer: klar gibt es keine 100% ige Sicherheit. Aber man muss es auch nicht mit Absicht übertreiben. Außerdem soll bitte schön niemand über uns Urteilen, der nicht selbst in der Situation steckt. Und wenn wir mal ehrlich sind: kommt dann irgend jemand, wenn man im Krankenhaus liegt, weil es vielleicht doch schief gegangen ist und sagt dann, dass es einem Leid tut. Der Knopf wird einfach auf "RESET" gedrückt und das wars. Das habe ich auch bei meinem Vater so erlebt. Vorher wurde immer von den Leuten schön getan, als er dann mit Corona ins Krankenhaus kam, hat kein Hahn mehr nach ihm gekräht. Das Gegenteil war der Fall: es stimmt nicht, dass er Corona hat. Das wäre nur eine Männerschnupfen. Ach er war ja sowieso schon älter oder er hat ja Vorerkrankungen gehabt. Diese dämlichen Bemerkungen kann man stecken lassen, denn ein Arbeitskollege der Tochter einer Kollegin meines Freundes ist mit 40 Jahren an Corona gestorben und er hatte keine Vorerkrankungen.
Aber mit diesem Verhalten, trennt sich die Spreu vom Weizen und man weiß jetzt, was man davon zu halten hat.
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Re: (Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
21 Sep. 2021 06:07
Hallo Anja,
ja es ist verletztend, da hast du vollkommen recht. Ich bin zutiefst enttäuscht, aber wie ich schon geschrieben habe, nun weiß man wirklich woran man bei manchen Menschen ist.
Aber ich werde es auch nicht mehr zulassen, dass sich dieses "Theater" mit der Bockerei usw. um mich herum abspielt. Denn es ist nicht gut für die Gesundheit und dann bin ich immer auf dem Standpunkt, dass ich diesen Menschen nicht mehr hinterherrennen werde, sie haben mich stehen lassen als ich mal etwas von ihnen wollte, wie z.b. dass sie auf mich Rücksicht nehmen sollen. Dazu diese Kommentare: vom Grund ist es neben bockig sein eine Art von sich über jemanden lustig machen.
Für mich ist das erledigt, solche Menschen streiche ich aus meinem Leben, weil ich auch merke, dass es auf meine Gesundheit geht und die ist ja sowieso schon nicht die Beste.
ja es ist verletztend, da hast du vollkommen recht. Ich bin zutiefst enttäuscht, aber wie ich schon geschrieben habe, nun weiß man wirklich woran man bei manchen Menschen ist.
Aber ich werde es auch nicht mehr zulassen, dass sich dieses "Theater" mit der Bockerei usw. um mich herum abspielt. Denn es ist nicht gut für die Gesundheit und dann bin ich immer auf dem Standpunkt, dass ich diesen Menschen nicht mehr hinterherrennen werde, sie haben mich stehen lassen als ich mal etwas von ihnen wollte, wie z.b. dass sie auf mich Rücksicht nehmen sollen. Dazu diese Kommentare: vom Grund ist es neben bockig sein eine Art von sich über jemanden lustig machen.
Für mich ist das erledigt, solche Menschen streiche ich aus meinem Leben, weil ich auch merke, dass es auf meine Gesundheit geht und die ist ja sowieso schon nicht die Beste.
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Re: (Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
21 Sep. 2021 13:54 - 21 Sep. 2021 14:35
Hallo Rina,
ist ja nicht das erste Thema hier im Forum, wo du die schlechte Beziehung zwischen dir und deinen Schwieger-Eltern beschreibst.
Dann mach aber wirklich mal einen Schluss-Strich, weil aus umgekehrter Perspektive werden deine Schwiegereltern auch nicht freundlicher.
Du machst dich offensichtlich auch selbst zum Sündenbock, weil du versuchst gegen einen offensichtlichen Gruppen-Zwang anzukämpfen.
Die Familie tut, was die Mehrheit der Familie möchte, wenn du als Minderheit etwas anderes willst, dann bist du unfamiliär und schwimmst gegen den Strom.
Dich "unfamiliär" zu nennen ist ja wohl der deutlichste Aufruf dich einem Gruppen-Zwang zu fügen den man machen kann?!
Und welches Thema passt gut zu Gruppen-Zwang? Mobbing. Weil das wird übel ausgehen, weil du dir vermutlich nicht den nötigen Respekt verschaffen kannst um dich gegenüber der Gruppen durchzusetzen.
lg
Chris
ist ja nicht das erste Thema hier im Forum, wo du die schlechte Beziehung zwischen dir und deinen Schwieger-Eltern beschreibst.
Dann mach aber wirklich mal einen Schluss-Strich, weil aus umgekehrter Perspektive werden deine Schwiegereltern auch nicht freundlicher.
Du machst dich offensichtlich auch selbst zum Sündenbock, weil du versuchst gegen einen offensichtlichen Gruppen-Zwang anzukämpfen.
Die Familie tut, was die Mehrheit der Familie möchte, wenn du als Minderheit etwas anderes willst, dann bist du unfamiliär und schwimmst gegen den Strom.
Dich "unfamiliär" zu nennen ist ja wohl der deutlichste Aufruf dich einem Gruppen-Zwang zu fügen den man machen kann?!
Und welches Thema passt gut zu Gruppen-Zwang? Mobbing. Weil das wird übel ausgehen, weil du dir vermutlich nicht den nötigen Respekt verschaffen kannst um dich gegenüber der Gruppen durchzusetzen.
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Re: (Geimpfte) Haushaltskontakte der antikörperfreien
22 Sep. 2021 05:21
Hallo Christian,
ja, es kann sich jeder glücklich schätzen, wer eine Familie hat, die hinter einem steht. Die Mehrheit der Familie kann ja machen was sie will, ich habe mich nie dazu geäußert, dass sie sich nicht an die Regeln gehalten haben, obwohl ich das mehr als eine "Ohrfeige" ins Gesicht empfinde, was meinen Vater betrifft. Er hat die Corona-Infektion auch vom Pflegepersonal. Das Personal ist zu den alten Leuten ohne Mundschutz rein und das ist ja, was ich meine. Es gibt kein Sozialverhalten mehr, keine Menschlichkeit die Leute waren verroht und egoistisch und es ist noch schlimmer geworden. Das zeigt ja auch, dass hier in Deutschland ein Tankstellenkassierer erschossen wurde, weil er einen Kunden aufgefordert hat den Mundschutz aufzusetzen. Wegen einer Banalität wird ein Mensch getötet! Das muss man sich mal vorstellen.
Ich werde mich keinem Gruppenzwang unterwerfen, das habe ich noch nie getan. Ich bin kein Mitläufer. Und deshalb habe ich den Kontakt eingestellt. Da umgebe ich mich lieber mit den Menschen, die es ehrlich und gut mit mir meinen. Mit meiner anderen Schwester habe ich den Kontakt auch abgebrochen. Ich verachte es zutiefst, dass sie ein Nazi ist. Sie ist gewaltbereit und hat über all die große Klappe. Sie hat keine Ahnung was sie da für einen Müll erzählt.
ja, es kann sich jeder glücklich schätzen, wer eine Familie hat, die hinter einem steht. Die Mehrheit der Familie kann ja machen was sie will, ich habe mich nie dazu geäußert, dass sie sich nicht an die Regeln gehalten haben, obwohl ich das mehr als eine "Ohrfeige" ins Gesicht empfinde, was meinen Vater betrifft. Er hat die Corona-Infektion auch vom Pflegepersonal. Das Personal ist zu den alten Leuten ohne Mundschutz rein und das ist ja, was ich meine. Es gibt kein Sozialverhalten mehr, keine Menschlichkeit die Leute waren verroht und egoistisch und es ist noch schlimmer geworden. Das zeigt ja auch, dass hier in Deutschland ein Tankstellenkassierer erschossen wurde, weil er einen Kunden aufgefordert hat den Mundschutz aufzusetzen. Wegen einer Banalität wird ein Mensch getötet! Das muss man sich mal vorstellen.
Ich werde mich keinem Gruppenzwang unterwerfen, das habe ich noch nie getan. Ich bin kein Mitläufer. Und deshalb habe ich den Kontakt eingestellt. Da umgebe ich mich lieber mit den Menschen, die es ehrlich und gut mit mir meinen. Mit meiner anderen Schwester habe ich den Kontakt auch abgebrochen. Ich verachte es zutiefst, dass sie ein Nazi ist. Sie ist gewaltbereit und hat über all die große Klappe. Sie hat keine Ahnung was sie da für einen Müll erzählt.
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