Heilungsprozess
- Tom2008
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Heilungsprozess
02 Feb. 2025 14:59 - 02 Feb. 2025 15:01
Hier ein kleines Update zu meiner Nagelbettentzündung. Mittlerweile war ich bei fünf Ärzten. Zunächst ging ich – wie üblich – zum Hausarzt, der mich sofort mit der Diagnose „muss aufgeschnitten werden“ an einen Chirurgen und Fußspezialisten überwies.
Beim Chirurgen stellte sich dann jedoch heraus, dass die Entzündung noch nicht schlimm genug für einen Eingriff war. Er fertigte ein Röntgenbild an und stellte dabei eine mittelgradig starke Gefäßverkalkung fest – vermutlich eine Folge der 14 Jahre Dialyse, die nicht spurlos an mir vorbeigegangen sind. Damit war ich zunächst beruhigt und ging nach Hause.
Doch die Beschwerden besserten sich nicht. Ich probierte verschiedene Mittel aus, angefangen mit Zugsalbe, jedoch ohne Erfolg. Zwischendurch führte ich regelmäßig Kernseifen- und Betaisodona-Bäder durch, wie vom Chirurgen empfohlen. Doch stattdessen verschlechterte sich die Situation weiter, und ich wusste nicht mehr weiter.
In meiner Verzweiflung rief ich meinen Nephrologen an, da er als Dialysearzt sicherlich Erfahrung mit solchen Fällen hatte. Er empfahl mir Levanol-Tinktur, ein älteres Mittel, das ich 14 Tage lang anwendete – leider ohne Besserung. Im Gegenteil, die Wundränder wurden sogar schlimmer.
Daraufhin suchte ich einen Hautarzt auf. Nach einer gründlichen Untersuchung durch eine Ärztin zog sie ihren Chef hinzu, da sie den Zustand meines Fußes als besorgniserregend empfand. Doch auch er meinte, es sei noch nicht so schlimm und empfahl weiterhin Bäder. Ich erklärte ihm, dass ich das bereits ohne Erfolg versucht hatte. Schließlich verschrieb er mir ein antiseptisches Bad und bat mich, in drei Wochen zur Kontrolle wiederzukommen.
Meine Frau meinte daraufhin: „In drei Wochen ist der Fuß abgefallen!“ Also entschied ich mich, direkt in die Klinik zu gehen. Dort sollen am Montag eine Angiographie, eine Doppler-Untersuchung und weitere Röntgenaufnahmen durchgeführt werden, um zu prüfen, ob meine Gefäße eine Operation zulassen. Falls ja, wird operiert.
Beim Chirurgen stellte sich dann jedoch heraus, dass die Entzündung noch nicht schlimm genug für einen Eingriff war. Er fertigte ein Röntgenbild an und stellte dabei eine mittelgradig starke Gefäßverkalkung fest – vermutlich eine Folge der 14 Jahre Dialyse, die nicht spurlos an mir vorbeigegangen sind. Damit war ich zunächst beruhigt und ging nach Hause.
Doch die Beschwerden besserten sich nicht. Ich probierte verschiedene Mittel aus, angefangen mit Zugsalbe, jedoch ohne Erfolg. Zwischendurch führte ich regelmäßig Kernseifen- und Betaisodona-Bäder durch, wie vom Chirurgen empfohlen. Doch stattdessen verschlechterte sich die Situation weiter, und ich wusste nicht mehr weiter.
In meiner Verzweiflung rief ich meinen Nephrologen an, da er als Dialysearzt sicherlich Erfahrung mit solchen Fällen hatte. Er empfahl mir Levanol-Tinktur, ein älteres Mittel, das ich 14 Tage lang anwendete – leider ohne Besserung. Im Gegenteil, die Wundränder wurden sogar schlimmer.
Daraufhin suchte ich einen Hautarzt auf. Nach einer gründlichen Untersuchung durch eine Ärztin zog sie ihren Chef hinzu, da sie den Zustand meines Fußes als besorgniserregend empfand. Doch auch er meinte, es sei noch nicht so schlimm und empfahl weiterhin Bäder. Ich erklärte ihm, dass ich das bereits ohne Erfolg versucht hatte. Schließlich verschrieb er mir ein antiseptisches Bad und bat mich, in drei Wochen zur Kontrolle wiederzukommen.
Meine Frau meinte daraufhin: „In drei Wochen ist der Fuß abgefallen!“ Also entschied ich mich, direkt in die Klinik zu gehen. Dort sollen am Montag eine Angiographie, eine Doppler-Untersuchung und weitere Röntgenaufnahmen durchgeführt werden, um zu prüfen, ob meine Gefäße eine Operation zulassen. Falls ja, wird operiert.
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- Tom2008
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Re: Heilungsprozess
06 Feb. 2025 20:48
Angiographie, und Doppler-Untersuchung sind positiv ausgefallen. Die Durchblutung ist gut, auch nach 14 Jahren Dialyse. Ein Dritter Chirurg hat den Zeh begutachtet mit der Erkenntnis, das heilt von selbst ab, muss nicht operiert werden. Nochmals ein Röntgenbild gemacht und wir einigten uns, auf eine vierzehntägigen Rhythmus einer engmaschigen Kontrolluntersuchung. Bin erst Mal sehr erleichtert aber noch nicht übern Berg. Bitte drückt mir die Daumen.
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- Tom2008
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Re: Heilungsprozess
09 Feb. 2025 17:57
Die Infektion besteht seit dem 5 Dezember.
Ja es besteht eine Infektion!
Liste der Ärzte der Untersuchungen: Hausarzt, Chirurgische Praxis, Nephrologe, Dermatologe, Klinik 3 Gefäßchirurgen und eine Angiologie Ärztin.
Zwischen den Terminen arbeite ich nur mit Octenisept Tinktur und das nur auf Kompresse und abtupfen. Keine Kompromisse mehr nachdem alles ausprobiert würde. Angefangen mit Fusikodan Salbe, dann Zugsalbe, betaisadona Salbe und Bäder, Rivanol Tinktur und Salbe. Stellisept Bader habe ich gar nicht mehr angefangen, da Bäder eher kontraproduktiv wirkten. Jetzt mit nur Octanisept farblos ist eine leichte Besserung zu sehen. Ist ein sehr langer Prozess, der hauptsächlich dem Immunsuppressiva geschuldet ist. Was soll's ich geh jetzt alle 14 in die Klinik und lass nachschauen. Berichte wie es weitergeht. LG Tom
Ja es besteht eine Infektion!
Liste der Ärzte der Untersuchungen: Hausarzt, Chirurgische Praxis, Nephrologe, Dermatologe, Klinik 3 Gefäßchirurgen und eine Angiologie Ärztin.
Zwischen den Terminen arbeite ich nur mit Octenisept Tinktur und das nur auf Kompresse und abtupfen. Keine Kompromisse mehr nachdem alles ausprobiert würde. Angefangen mit Fusikodan Salbe, dann Zugsalbe, betaisadona Salbe und Bäder, Rivanol Tinktur und Salbe. Stellisept Bader habe ich gar nicht mehr angefangen, da Bäder eher kontraproduktiv wirkten. Jetzt mit nur Octanisept farblos ist eine leichte Besserung zu sehen. Ist ein sehr langer Prozess, der hauptsächlich dem Immunsuppressiva geschuldet ist. Was soll's ich geh jetzt alle 14 in die Klinik und lass nachschauen. Berichte wie es weitergeht. LG Tom
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- Tom2008
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Re: Heilungsprozess
17 März 2025 19:28 - 17 März 2025 19:29
Ich habe jetzt von der Klinik ein sogenanntes Distanzpflaster bekommen. Nennt sich DracoTüll Silikon, ist ein Silikonbeschichtetes Wunddistanzgitter. 10*10 cm kann man zurechtschneiden. Ich sollte nur darauf achten, dass das Gitter keine Fettgase hat, wie zB Vaseline oder ähnliches. Das Gitter soll Anhaftungen und Reibung verhindern aber Luftzirkulation erlauben. Darüber mache ich eine dünne sterile Kompresse und eine dünne Schicht Mullbinde ( wenig Wicklungen)
Soll angeblich gut helfen, bin's gespannt! LG Tom
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