Neue Richtlinie zur Organtransplation
- MaWa
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Neue Richtlinie zur Organtransplation
03 Aug. 2026 15:40
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- Ulineu
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Re: Neue Richtlinie zur Organtransplation
03 Aug. 2026 19:00
Das betrifft Punkte, die man als Empfänger bekommt, wenn die Niere aus derselben Region kommt? Das sind bis jetzt 200, + 100, wenn das Organ aus Deutschland kommt.
Oder geht es um anderes?
Im Internet finde ich nichts dazu, dass das geändert werden soll. Das letzte Mal hat die BÄK im Januar 2026 in den Richtlinien etwas geändert.
Oder geht es um anderes?
Im Internet finde ich nichts dazu, dass das geändert werden soll. Das letzte Mal hat die BÄK im Januar 2026 in den Richtlinien etwas geändert.
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- Ulineu
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Re: Neue Richtlinie zur Organtransplation
04 Aug. 2026 15:46
Hab Martin mal angeschrieben. Er hat die Info aus erster Quelle, und ich habe das richtig verstanden. Toll, dass er das so gut aufbereitet.
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- Anja
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Re: Neue Richtlinie zur Organtransplation
04 Aug. 2026 17:49
Aber der Artikel suggeriert einige Dinge, die so nicht ganz passen.
Was bei längeren Transportzeiten ein Problem ist, ist die "kalte Ischämiezeit". Also die Zeit, in der das _Organ kalt ist und nicht durchblutet.
Der Teil hat sich nicht geändert. Die Niere wird weiterhin gekühlt und sie wird nicht mit (sauerstoffreichem) Blut durchspült.
Der Unterschied zu früher: die Gefäße werden durchspült, es lagert sich nichts ab, die Gefäße bleiben durchgängig.
Es ist keine "statische kalte Ischämiezeit" mehr.
Eine wirkliche Versorgung, ähnlich wie im Körper, wäre eher die normotherme Maschinenperfusion: ungefähr 37 °C, aktive Sauerstoffzufuhr und häufig ein Blut- beziehungsweise Erythrozyten-haltiges Perfusat. Das ist aber nicht das im Artikel beschriebene, seit Januar 2026 bundesweit eingeführte Verfahren für den Transport von Spendernieren.
Und "bundesweit" sagt schon "nicht EuroTransplant weit". Also da, wo es drauf ankommt, weil der Weg länger ist.
Normotherme, oxygenierte Maschinenperfusion mit einem erythrozytenhaltigen Mischperfusat wird bereits klinisch eingesetzt, insbesondere bei Herz und Leber sowie bei Nieren in klinischen Studien.
Was bei längeren Transportzeiten ein Problem ist, ist die "kalte Ischämiezeit". Also die Zeit, in der das _Organ kalt ist und nicht durchblutet.
Der Teil hat sich nicht geändert. Die Niere wird weiterhin gekühlt und sie wird nicht mit (sauerstoffreichem) Blut durchspült.
Der Unterschied zu früher: die Gefäße werden durchspült, es lagert sich nichts ab, die Gefäße bleiben durchgängig.
Es ist keine "statische kalte Ischämiezeit" mehr.
Eine wirkliche Versorgung, ähnlich wie im Körper, wäre eher die normotherme Maschinenperfusion: ungefähr 37 °C, aktive Sauerstoffzufuhr und häufig ein Blut- beziehungsweise Erythrozyten-haltiges Perfusat. Das ist aber nicht das im Artikel beschriebene, seit Januar 2026 bundesweit eingeführte Verfahren für den Transport von Spendernieren.
Und "bundesweit" sagt schon "nicht EuroTransplant weit". Also da, wo es drauf ankommt, weil der Weg länger ist.
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