Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

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Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

18 Aug. 2026 17:36
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Hallo Ihr Lieben,

Ich bin seit 3 Monaten an der CAPD und war jetzt zur Anmeldung im Transplatationsbüro Uniklinik Essen. Es war furchtbar und eine reine Abfertigung sowie zum Teil schriftlich falsche Infos- also gar nicht vertrauenerweckend und menschlich schlimm - auch wenn sie wohl einen gutem Ruf für Transplantationen haben. Ich überlege,  ob ich das Zentrum wechsel. Hat jemand Erfahrung mit Münster oder Köln?? Und wenn ja, wüsste ich gerne außerdem, wie schnell man bei Anruf dort sein muss.

Herzlichen Dank!
Teisumi

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Re: Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

19 Aug. 2026 00:00
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Hallo Teisumi , kann nur über Münster was sagen , war ne Lebendspende das heist Zeiten wie schnelle man da sein muss weiss ich nicht geh mal davon aus das es wie bei den anderen Zentren ist .

Die Transplantantion an sich haben sie super gemacht.
Fachlich wissen sie auch gut was geht und was nicht.
Wartezeiten sind wie überall muss man in kauf nehmen. 

Lag nach der Transplantation in den Türmern (UKM).
Wenn du dort auch Nephrologisch betreut werden möchtest kann ich dir die KFH in der Fliednerstrasse empfehlen, die sind super.

Wenn mal was sein sollte mit der Niere kümmern die sich auch schnell um dich , hatte mal ne Abstossung wegen eines der Medikamente  wurde dann geändert.


Gruss ,

YauLOng
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Re: Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

19 Aug. 2026 13:46
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Hallo, 
ich wurde vor 19 Jahren in Bochum transplantiert und stehe dort wieder auf der Warteliste. Die Ärztin, die die Warteliste betreut, ist ausgesprochen engagiert. Wie es nach der Transplantation aktuell abläuft, kann ich nicht beurteilen. Damals nach meiner Transplantation gab es sehr guten Kontakt zu den Ärzten .

Bei der Wahl des Transplantationszentrums wurde mir damals eher zu Bochum geraten.

Vor einigen Jahren erzählte mir ein Mitpatient, wie unzufrieden er mit der Betreuung in Münster war. Es wären immer neue Ärzte in der Ambulanz und man käme nicht dazu, aktuelle Fragen zu klären, weil der Arzt mit dem Fall nicht vertraut war. 

Viele Grüße 
MaWa
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  • Teisumi
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Re: Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

19 Aug. 2026 14:45
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Danke euch beiden fürs Teilen eurer Erfahrungen! Liebe Grüße!

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  • ZYX
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Re: Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

23 Aug. 2026 19:34
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Hallo zusammen,
ich bin vor 26 Jahren in Bochum transplantiert worden und wollte mich mal in Münster vorstellen da in Bochum 
im Knappschaftskrankenhaus auch immer wechselne Ärzte sind. 

Ich habe auch Probleme mit Divertikulitis und als ich damit letzte Mal in Bochum war habe ich mich garnicht wohl gefühlt.
Es wurde nicht auf das Essen geachtet. Es hatte wohl keiner Zeit weiterzugeben das ich eine akute Entzündung habe nicht
unbedingt alles essen sollte. Blut abnahmen waren auch nicht so regelmäßig wie ich es mir gewünscht hätte. 

Das hat mich etwas nachdenklich gemacht.

Aber scheinbar ist das mit immer wieder neuen Ärzten ganz normal in so großen Kliniken.

Gruß
 

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Re: Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

23 Aug. 2026 21:16 - 23 Aug. 2026 21:24
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Hallo Teisumi, 

im Sommer 2022 hatte ich im Stadium 5 der Niereninsuffizienz ohne Dialyse zwei Termine im Bochumer Transplantationszentrum und war überhaupt nicht zufrieden. 

Beim ersten Termin saß uns lediglich die Sekretärin des Transplantationsbüros gegenüber, nahm alle mitgebrachten Anamnese-Unterlagen an sich (die waren nicht für eine unkommentierte Übergabe gedacht!) und reichte die Papier-Stapel für potentielle Empfängerin und potentielle Spenderin rüber, in denen u.a. überhaupt nicht sauber differenziert wird, welche Einverständniserklärungen Pflicht und welche "Kür" sind (insbesondere Datenschutzentbindungen). Dafür war die potentielle Spenderin durch die halbe Republik angereist. Es gab Blutentnahmen, insbesondere für die Kompatibilität Spender/Empfänger, falls Lebendspende in Betracht käme. 

Beim zweiten Termin zwei Monate später waren die eingereichten Anamnese-Unterlagen der potentiellen Spenderin verschwunden, meine hatte niemand gelesen. Darum wusste die Ärztin dann auch nicht, dass ich erst eine Sanierung der Nebenschilddrüsen brauchen würde, ehe ich transplantiert werden kann. Diese OP würde mich jedoch direkt an die Dialyse bringen. Deshalb wollte ich erst den "regulären" Dialyse-Beginn abwarten, ehe ich die Nebenschilddrüsen-OP mache, die die Transplantationsfähigkeit herstellt. Die Ärztin hätte den Termin am liebsten gleich beendet (um die fehlende Stunde aufzuholen, die sie durch die verspätet erschienene Patientin vor mir verloren hatte), als ich klar machte, dass wir nicht baldmöglichst mit den Voruntersuchungen starten möchten, weil deren Befunde dann nur eine begrenzte Zeit lang gültig sind. Insbesondere wegen des hohen Spenderinnen-Alters, das mein 'Haus-Nephrologe' kritisch sah, der leitende Professor in Bochum ihm gegenüber jedoch nicht, war ich dort erschienen, um umfassend beraten zu werden und um das Für und Wider der Optionen erklärt zu bekommen im Hinblick auf meine gesamte Lebensspanne. Ich habe meinen 'Haus-Nephrologen' so verstanden, dass der große Altersunterschied zwischen mir und dem Spenderorgan (oder das hohe Alter des Spenderorgans?) eine höhere Produktion von Antikörpern zur Folge haben würde, die etwaige weitere Transplantationen erschwere. Es gab gar nichts an Beratung in Bochum. Die meisten meiner Fragen wurden ausweichend, allenfalls oberflächig und oft extrem schwammig beantwortet. Ich glaube, von Immunsuppression und Immunisierung hatte die Chirurgin wenig Ahnung, denn da kam gar nichts mit Substanz. Mein 'Haus-Nephrologe' sagt, wenn er etwas nicht weiß. Außer dem Ergebnis des Cross-Match vom ersten Termin habe ich nichts erfahren, was zu einer informierten Entscheidungsfindung (Lebendspende ja/nein) hätte beitragen können. Das war sehr, sehr enttäuschend. Woher soll man fundierte individuelle Informationen denn sonst bekommen für Entscheidungen solcher Tragweite für zwei Leben?

Freundliche Grüße,
fabienne
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Re: Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

23 Aug. 2026 22:03
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Hallo Fabienne,

inzwischen hat sich in Bochum einiges geändert. Prof. Viebahn ist in Rente gegangen und unter dem neuen Chefarzt hat sich einiges getan.
Warst du bei der Ärztin Z.? Die kenne ich als extrem engagiert. 

Viele Grüße 
MaWa
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Re: Transplatationszentren in NRW mit guter Patientenbetreuung?

24 Aug. 2026 10:04 - 24 Aug. 2026 10:05
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Dankeschön fürs Teilen deiner Erfahrungen, Fabienne. Dann hast du es ähnlich erlebt wie ich in Essen. Man bräuchte etwas ganz anderes in so einer Situation! Ich wünsch dir von Herzen alles Gute! Teisumi

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