Schwerbehindertengrad nach Transplantation
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Schwerbehindertengrad nach Transplantation
28 Nov. 2001 17:42Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
28 Nov. 2001 19:10Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
28 Nov. 2001 22:06bei mir stand eine Überprüfung etwa ein Jahr nach TPL statt. Ich denke, dass sind Routinetermine, die nicht unbedingt etwas mit dem TPL-Termin zu tun haben.
Mir wurden nach wie vor die vollen hundert Prozent mit Merkzeichen G nach Begutachtung zuerkannt. Wie man mir sagte, hängt die Beurteilung nicht in erster Linie damit zusammen, wie lange man schon ohne Abstossung transplantiert ist, sondern vom Allgemeinzustand, also von der Anzahl und Schwere der Folgeerkrankungen durch Dialyse und Nebenwirkungen von Medikamenten. D.h., es ist ein indiviuelles Verfahren, und lässt sich wohl ein bisschen dadurch beeinflussen, was Dein Hausarzt oder Nephrologe an Unterlagen einschickt, die dann dem Gutachter des Versorgungsamtes als Entscheidungsgrundlage dienen. Diese Begutachtung ist bei mir jetzt fünf jahre her; der Ausweis wäre also 12/2001 abgelaufen, wurde aber vom Versorgungsamt auf Anfrage ohne weitere Begutachtung im November (und zwar sehr schnell und unbürokratisch! ich war angenehm überrascht!) für weitere fünf Jahre wie gehabt verlängert.
Grüsse und viel Erfolg,
Sara
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
28 Nov. 2001 22:13Ich hatte auch gehört, dass man eine Transplantation beim Versorgungsamt melden muss. Deshalb hatte ich da angerufen und es ihnen mitgeteilt. Der Sachbearbeiter fragte mich nur: Wollen sie eine Verschlimmerung melden? Und ich sagte, nein im Gegenteil. Da meinte er, es bliebe alles so wie es ist (nämlich bei 100%) . Seitdem ist mein Ausweis schon zweimal verlängert worden, wozu ich ihn zum Versorgungsamt schicken muss und er kam immer ohne Beanstandung und Nachfrage zurück. Eine Bekannte von mir wurde allerdings nach erfolgreicher Transplantation auf 80% zurück gestuft...hatte ich vielleicht nur Glück? Vielleicht ist es auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Würde mich interessieren.
Viele Grüße von Lilly65
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
29 Nov. 2001 09:15Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
29 Nov. 2001 09:24Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
29 Nov. 2001 09:26Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
29 Nov. 2001 11:44Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
29 Nov. 2001 17:09Gruß
Michael
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
29 Nov. 2001 23:14Da du keine E-mail Adresse angegeben hast, schreibe ich dir nochmal hier. Nach diesen ganzen Beiträgen zum Schwerbehindertengrad nachTPL bin ich ganz unsicher, ob ich nochmal beim Versorgungsamt nachfragen sollte?! Aber soll man schlafende Hunde wecken...? Und was kann passieren, wenn nach mittlerweile 10 Jahren herauskäme, dass ich eigentlich niedriger einzustufen sei? Hm.. Ich arbeite und habe außer dem Freibetrag beim Finanzamt und den 5 Tagen Sonderurlaub wegen Schwerbehinderung keine weiteren Vergünstigungen. Also, wenn das sogar bei 50% so bleibt, warum sollte ich irgendwas ändern?
Ich komme übrigens aus dem Saarland.
Viele liebe Grüße nach Frankreich (Antibes
)Lilly65
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
30 Nov. 2001 07:56Es tut mir leid, daß ich vor lauter schreiben vergessen habe, dir meine Email-adresse zu senden. Deine Ausführungen sind schon in Ordnung, und ich hätte auch keine Gedanken darüber verschwendet, wenn ich nicht von eben diesem Amt angeschrieben worden wäre. Aber ich denke, ich werde mich zur Wehr setzen. Ich komme übrigens aus Niederbayern.Aus Mallersdorf-Pfaffenberg, das ist in der Nähe von, das heißt in der Mitte von Landshut,Regensburg,Straubing, falls du dich wunderst und sagst:wo ist den des?Ich war bei der Deutschen Post beschäftigt. Dadurch konnte ich immerhin nach 16 Jahren Arbeit noch eine Pension einschieben. Jetzt arbeite ich noch nebenbei bei verschiedenen Leuten, als Vermessungsgehilfe, Schreibkraft, Hausmeister usw. Ein bisschen Haushaltsgeld nebenbei. Da du mir sehr sympatisch zu scheinen scheinst(???). Hmm tolle Satzstellung. Es wäre schön, wenn du ab und zu mit mir kommunizieren könntest.
Ich heisse Armin, bin 39 Jahre alt. blond, schlank(na ja), 168 groß und eigentlich ein kleiner Rüpel.Etwas zu ehrlich. Ich bin verheiratet(leider mit einigen Problemen).
Meine persönliche Email ist: kanape@freenet.de
kanape ist niederbayrisch und heißt übersetzt Sofa.
na ja, vielleicht schreibst du mir . chiao bis blad(bald). Armin
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
30 Nov. 2001 16:37Da es viele Bestimmungen gibt möchte ich nur die Wesentlichen herausstellen:
Nierenfunktionsstörungen leichten Grades (Krea < 2 mg/dl) ohne wesentliche Störung des Befindens: 20 - 30%
-- mittleren Grades (Krea 4 -
und Allgemeinbefinden stärker beeinträchtigt: 50 - 70%-- schweren Grades (Krea > 8 mg/dl) und stark gestörtes Allgemeinbefinden: 80 - 100%
Dialysepatient: 100%
Nach Nierentransplantation ist eine Heilungsbewährung (im allgemeinen 2 Jahre) abzuwarten, danach abhängig von verbliebener Nierenfunktion, jedoch nicht weniger als 50%.
Das sind also die gesetzlich festgelegten Bestimmungen.
Mit freundlichen Grüßen.
Dr. Manfred Grieger
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
03 Dez. 2001 12:15Im vorraus herzlichen Dank.
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
03 Dez. 2001 17:16Mit freundlichen Grüßen.
Dr. Manfred Grieger
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
05 Dez. 2001 01:49bitte laß mich nicht hängen. Armin
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Re: Re: Schwerbehindertengrad nach Transplantation
01 Feb. 2002 20:11Ihr redet alle nur von dem Schwerbehindertengrad nach Transpl. Dieser bringt aber lediglich höchsten 2760,- DM Steuerfreibetrag bei 100 %.
Was ist aber mit der Rente aus der Dialysezeit ???
Ich bin 1987 bei Eintritt der Dialyse mit 25 Jahren quasi in die EU-Rente abgeschoben worden. 3-1990 erfolgreiche Transplantantation. Alle 2 Jahre wurde die Rente über Gutachter nachgeprüft und die BFA kam immer zu dem Ergebnis: Die Vorraussetzungen für den Bezug von Rente liegen weiter vor.
Bis Ende 2000 nach 10,5 Jahren Transplantation. Nach einem erneuten Gutachten soll auf einmal trotz neuerer Zusatzerkrankung (Colitis ulcerosa = chronische Darmentzündung - erfordert täglich 4 Tabletten zusätzlich) eine vollschichtige Leistungsfähigkeit für Ganztags-Job vorliegen. Ergebnis: 1 Woche nach Bescheid der BFA wurde die Rentenzahlung eingestellt und ich von der Krankenkasse abgemeldet.Nach 14 Jahren in Rente besteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld und mit knapp 40 Jahren auch kaum die Chance auf Arbeitsplatz.Werde also zum Sozialfall. Bin nun seit Mai 2001 im Wiederspruchsverfahren mit Rechtsanwalt (Hohe Kosten) und gezwungen, zur Not KLage vorm Sozialgericht einzureichen (Klageverfahren dauert auch wieder ca. 3 Jahre). Suche dringend Kontakt zu Betroffenen, die ähnliches erleben/erlebt haben oder Angst haben, daß ihnen ähnliches passieren kann.
Siehe meine Anzeige im dialysepatienten juli 2001. Leider kaum Reaktion:
Wovor haben alle Angst? - Habe mittlerweile (leider) auch einige juristische Erfahrungen, womit ich gerne diene. Meine E-Mail: Peter_Haulitsch@web.de. Meldet Euch bitte - Gruß Peter
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