Cortisontherapie
- Uli
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Cortisontherapie
06 Juli 2010 10:17Zumal: Ich hatte im Juni eine Bauch-OP, bin gestern nach Hause gekommen. Der Krea war in den Wochen vorher geklettert und ist nach der OP wieder auf den Stand von April abgefallen (jetzt 2,16). Ganz unabhängig von der Proteinurie scheint die NIere vor der OP unter den Verhältnissen im Bauch gelitten zu haben. Ich bin sehr glücklich nun - und doch verzweifelt wegen der steigenden Eiweißausscheidung nd weil ich Angst vor dem Cortison habe (Vorerfahrungen mit Nebenwirkungen).
Kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten? Bei wem ist durch Cortison die Proteinurie weggegangen? Habt Ihr Nebenwirkungen verspürt?
Danke, Ulrike
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Re: Re: Cortisontherapie
06 Juli 2010 20:13Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Uli
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Re: Re: Cortisontherapie
06 Juli 2010 22:35Ich hatte eine steroidinduzierte beidseitige Hüftkopfnekrose nach der TX. Auch Gewichtszunahme, Abgeschlagenheit, Depression kenne ich als Nebenwirkungen. Aber es muss nicht wieder so kommen. Es sollen nur 4 Wochen sein. Das ist zu kurz, um ein Mopsgesicht zu bekommen, meinte mein Hausarzt heute.
Ich will nicht an die Nebenwirkungen denken. Ich möchte alles tun, um mir noch ein wenig die Dialyse vom Leib zu halten. Mein Krea war inden letzetn Wochen auf 2,67 geklettert. Er ist nach der OP wieder auf 2,16 gerutscht. Wenn wir das Eiweiß rauskriegen, kann die NIere noch ein wenig halten.
Auch wenn meine Entscheidung gefallen ist, bin ich für Erfahrungsberichte von anderen dankbar.
BIst Du denn jetzt tx? Hast Du auch eine FSGS?
Viele Grüße, Ulrike
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Re: Re: Cortisontherapie
07 Juli 2010 15:34ich hatte nach der NTX eine leichte Abstoßung, die 4 Tage mit Cortison behandelt wurde, von wegen: 4 Wochen . Das ist zu kurz, um ein Mopsgesicht zu bekommen, meinte mein Hausarzt heute.
Ich hab mich nach 3 Tagen kaum wiedererkannt. Trotzdem viel Glück, Jürgen
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Re: Re: Cortisontherapie
07 Juli 2010 16:20Ich hatte das gleiche Problem, bei mir hat mein Nephrologe ACE-Hemmer (Lisinopril) verordnet. Der Wert ist nach einigen Wochen auf 1,5g gesunken.
Gruß Klaaus
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- Uli
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Re: Re: Cortisontherapie
07 Juli 2010 17:47Mein Arzt würde mir auch gern nur drei Tage lang Cortison geben, dann aber die volle Dröhnung. Die Professoren meinten aber, in meinem Fall seien die 4 Wochen mit niedrigerer täglicher Dosis besser. Warum, darüber redet niemand mit einem. Toll finde ich die Aussicht sowieso nicht. Würde grne mal wieder gesund sein und arbeiten gehen.
Du, und wenn es bei mir tatsächlich etwas nutzen sollte, dann laufe ich ausnahmsweise gerne mit Mopsgesicht herum
)). Das geht dann ja auch wieder weg.Alles Gute für Dich und Deine NIere.
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- fabienne
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Re: Re: Cortisontherapie
07 Juli 2010 17:51Auch ich denke, daß die Dosierung von 50 mg/Tag ausreicht, um locker innerhalb der vier Wochen das Mondgesicht auszubilden.
Wie Klaaus würde ich ACE-Hemmer und AT1-Blocker ansprechen. Beides sind Mittel gegen Bluthochdruck, die als Zusatznutzen die Eiweißausscheidung mindern können. Wenn der Blutdruck niedrig ist, können sie in niedriger Dosierung trotzdem zur Reduzierung der Proteinurie eingesetzt werden. Ob sie in Deiner speziellen Situation helfen können, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Freundliche Grüße,
fabienne
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- Uli
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Re: Re: Cortisontherapie
07 Juli 2010 17:53Leider, leider vertrage ich keine ACE-Hemmer. Ich wollte trotzdem gerne wieder einen haben, aber die Ärzte möchten das nicht, weil es zu gefährlich ist (ich bekomme Schwellungen im Gesicht und im Hals).
Statdessen bekomme ich Valsartan, das ähnlich wirkt. Obwohl die Dosis verdoppelt wude, weitet sich die Proteinurie aus. Während meines stationären Aufenthalts hat der Nephrologe die Dosis wieder gekürzt, obwohl ich nicht einverstanden war, denn seine Begründung konnte ich nicht nachvollziehen, aber es scheint ja eh nicht zu helfen, wenn die Proteinurie sich ausweitet.
Danke und alles Gute, Ulrike
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- Uli
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Re: Re: Cortisontherapie
07 Juli 2010 17:58Mehr Angst als vor dem dicken Geischt habe ich vor einer weiteren Hüftkopfnekrose. Der eine Arzt sagt, dass es bei der Dosieung nicht passieren kann, der andere meint, die Dosis ist egal und die Nebenwirkungen könne man nicht vorhersehen.
Ich bin gerade nicht so gut drauf, weil ich mich von der OP erholen möchte, aber ich denke, ich mache es. Wer lässt einen Strohhalm fallen ....
Danke und liebe Grüße, Ulrike
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Re: Re: Cortisontherapie
09 Juli 2010 17:50deine fragen: Protein 2,7 g/Tag. Transplantatpiobsie ja, jedoch ohne Erkenntnis.
Beckenkammbiobsie ergab hinweis auf eine erhöhte Proteinausscheidung aus dem
Knochenmark. Bin seit Okt. 2007 transplantiert.
Gruß Klaus
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- Uli
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Re: Re: Cortisontherapie
10 Juli 2010 10:14Leider aber steigert sich meine Proteinurie. Aber vielleicht kriegen wir das mit dem ollen Cortison in den GRiff. Mein Krea lag bei Entlassung aus dem KH bei 2,16, und alle sagen, ich sähe besser aus als vor der OP. Da muss dann ja etwas dran sein. Hoffentlich bleibt es so.
Alles Gute für Dich, Ulrike
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- Uli
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Re: Re: Cortisontherapie
20 Juli 2010 20:04Wenn es hilft, käme noch eine Biopsie und ein Versuch, das Ganze mit Rituximab aufrechtzuerhalten.
Ich habe Kopfschmerzen von dem Zeugs und kaum geschlafen letzte Nacht aufgrund der inneren Unruhe, aber wenns denn hilft ....
Bitte drückt mir die Daumen.
Ulrike
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