Heuschnupfen - Homöopathie

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Heuschnupfen - Homöopathie

30 Mai 2011 09:41
#
Ich weiß zwar über gewisse Interaktionen zwischen Homöopathischen Präparaten und Immunsuppresiva. Ich benutze (erfolgreich) Gelsemium C200 gegen Heuschnupfen und ein/zweimal im Jahr Staphisagria C200 gegen Furunkel, auch immer erfolgreich.
Weiß jemand, ob ich das nach NTX auch noch nehmen darf?

Heinrich

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

30 Mai 2011 13:20
#
Hallo Heinrich,

nach dem Stand der Medizin wirkt die Homöopatie nur durch Placebowirkung, eine Wirkung auf ein Nierentransplantat ist daher auszuschliessen.

Die Homöopathie ist eine umstrittene alternativmedizinische Methode. Vor etwa 200 Jahren von dem Arzt Samuel Hahnemann entwickelt, widersprechen ihre Vorstellungen weitgehend den Erkenntnissen, die die wissenschaftliche Medizin seither über Entstehung und Verlauf von Krankheiten gesammelt hat. Die Medizinische Fakultät der Universität Marburg erklärte im Ärzteblatt vom 3. März 1993 die Homöopathie zur Irrlehre: Ihr Wirkprinzip sei (unabsichtlich durchgeführte) Täuschung des Patienten, verstärkt durch die Selbsttäuschung des Behandlers.

aus: Klick

peter

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

30 Mai 2011 15:56
#
Hallo Heinrich !

Für meine Kinder greife ich zum Teil gerne und mit Erfolg auf homöopathische Mittel zurück.
Seitdem ich tx bin, lehnen beide Homöopathen, die ich gefragt hatte, meine Behandlung ab. Sie sagen, man wisse nicht wie künstich immunsupprimierte Menschen reagieren.
Auch die Ärzte hier im Nierenzentrum sagen das.

LG, Luisa

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

30 Mai 2011 21:33
#
ich möchte keine unendliche Diskussion auslösen, aber ich möchte nur anmerken, dass homöopatische Arzneimittel oft bei Kindern (auch sehr kleinen)und Tieren eingesetzt werden. Wo ist da die Plazebowirkung? Ich war auch sehr lange ablehnend und skeptisch. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt wie wir kleine Menschen doch erfassen können. Gruß Silvia

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

30 Mai 2011 23:50
#
Stimme Dir vollkommen aus Erfahrung mit meiner Praxis zu. Schönen Abend Albertine
Übrigens mit einem Hefebier kann man auch schönes Fell bekommen, meine Katzen bevorzugen jedoch Hefetabletten, Bier ist ihnen nicht süß genug, höchstens dann Malzbier!

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

31 Mai 2011 10:48
#
Guten Tag silvia,

mehr zwischen Himmel und Erde? sicher. Aber bestimmt nicht die Homöopathie.

Lambeck beschreibt so schön wie sie wirkt:

In der naturwissenschaftlich begründeten Medizin nimmt man an, dass die Medikamente auf der molekularen Ebene wirken. Ein Molekül des Medikaments kommt so nahe an die Moleküle des Körpers heran, dass sich die Materiewellen der Moleküle überlappen und so eine Bindung nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip zustande kommt. Man spricht vom „Andocken an einen Rezeptor“.

Beim Homöopathikum muss das anders sein. Die bekannten Rezeptoren können die Schwingungen des Homöopathikums nicht wahrnehmen, weil sie nur auf Materie ansprechen. Der Mensch muss also irgendwelche Wahrnehmungsorgane für diese Schwingungen besitzen. Ich will sie einfach „Sensoren“ nennen. Derartige Sensoren sind der heutigen Medizin unbekannt. Wenn sie existieren, müssen die Lehrbücher „Physiologie des Menschen“ sowie „Pharmakologie und Toxikologie“ neu geschrieben werden und es ist mindestens je ein Nobelpreis für Physik, Chemie und Medizin fällig.


aus: Klick

oder auch:

Homöopathie

Homöopathische Mittel (D30) haben keine pharmakologische Wirkung.

peter

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

31 Mai 2011 11:01
#
Dann bitte ich doch mal um Erklärung, weshalb Staphisagria bei Furunkeln in unserer Familie immer wirkt. Ich habe meiner Freundin, ohne Ihr Wissen, einmal wirklich Placebo gegeben - kein Wirkung, danach Staphisagria - die gewünschte Wirkung kam.

Heinrich

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

31 Mai 2011 13:35
#
Guten Tag heinrich,

ich kann Dir natürlich diese Frage nicht beantworten, dazu braucht es schon mehr Infos. Wie war Deine Erwartungshaltung, was hattest Du vorher erzählt usw.

Und es gibt auch Selbstheilung, die zufällig mit der Intervention zusammentrifft.
Im übrigen Placebo ist nicht negativ. Und die Homöopathie ein sehr gutes Kommunikations- Medium.

peter

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

31 Mai 2011 13:40
#
genau das meinte ich, als ich schrieb es müsse mehr zwischen Himmel und Erde geben als wir fassen können. Durch meinen Beruf (Krankenschwester) war ich sehr lange extrem skeptisch (weil kein Wirkstoff z. B. bei D30 nachweisbar ist). Aber wenn es wirkt? Warum soll ich es dann nicht mit homöopatischen Medikamenten versuchen? Nach einer Transplantation in Verbindung mit der Immunsupression würde ich es vorsorglich lassen. Gruß Silvia

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

31 Mai 2011 13:54
#
..und mein Arzt sagte ganz einfach: ein Molekül im Ozean...:)) [lol]

Wenn Ärzte das Ablehnen und gleichzeitig oben genannten Spruch vertreten....boah..

Ich nehm mein Brionia C 30 (0,0 Molekül!!!) bei den ersten Halsschmerzchen, auch nach der TX, und habe seit Jahren keine 2-3 Bronchitiden im Jahr mehr....lieber Zuckerkügelchen, als Antibiotika und Fieber! DAS ist gefährlich für unsere neuen Organe, find ich.

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Re: Re: Heuschnupfen - Homöopathie

31 Mai 2011 14:01
#
Hilft das gegen Bronchitis? Komme sonst eigentlich nur mit Codeinsaft zurecht!?!

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