Zeitungsbericht
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Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 09:09Man bestaune den Heilungsprozess (???) von 30% der Patienten (!!!) und die Reduktion der Dialysetage!!! Habe ich den falschen Urlaubsort
Werner
www.tuerkei-zeitung.de/res/2008-20/pg_6.pdf
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 09:15das klingt ja richtig gut, habe es mir gerade durchgelesen!
Ich glaube, ich sollte in die Türkei auswandern, wenn die Heilungschancen da so gut sind.......
Ein schönes Wochenende noch,
MICHI!!! [cool]
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 09:39Es gibt aber bei der Dialyse wohl den Klimafaktor. Mir geht es an der Dialyse hier auf Teneriffa auch viel besser als in Deutschland.
kaimana
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 09:49Wenn es so eine Maschine geben würde, wäre die doch in Deutschland auch schon längst bekannt.
Eigentlich ist es ja egal was für eine Maschine das ist, die machen doch alle letztendlich das gleiche. Entscheidend ist doch vielmehr die Kapillare.
Ich befürchte dass die Dialysequalität dann eben nicht mehr so gut ist, aber dafür die Kosten kleingehalten werden. Das Türkische Gesundheitssystem ist halt auch nicht gerade das beste, und wer weiß was die da alles anstellen. Siehe auch USA, hohe Blutflüsse und kurze Dialysezeit. Aber dafür stirbt man früher.
Ich jedenfalls kann an solche Wunderheilungen und -maschinen nicht glauben.
Grüßle
Olli
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 15:42Nur der Redakteur ist eher kein Journalist sondern macht das aus Hobby und er hat eher nicht aufgepasst, bzw. hatte keine Ahnung wo er nachhaken müsste.
Es ist ja kein Wort darüber ob sich die Dialyse länge auch verändert . 12 Dialysestunden kann man bequem von 4 auf 2 Tage reduzieren. Keine Ahnung was er gemeint hat als er das Stichwort mit der Heilung aufgeschrieben hat!
Ich habe denen schon einen Leserbrief geschrieben un mal sehen ob sie das korigieren - ich werde darüber berichten!
Werner
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 17:21Werner
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 17:52Sicher nicht die supertollen Touri-Dialysen die in der Türkei aus dem Boden geschossen sind, die sich nur türkische Privat-Versicherte leisten können.
Mir ist auch kein Fall bekannt das einer geheilt aus der Türkei zurück gekommen ist, der vorher jahrelang an der Dialyse war.
Ich hab so eine Wunderheilung in Star-Trek gesehen. Pille hat einer Frau eine Tablette gegeben, und der ist dann eine neue Niere gewachsen.
Aber das spielt in einer fernen Zukunft und in Welten die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Grüßle
Olli
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 18:03nach der Star Trek Folge sind viele Patients tagsdrauf in ihren Dialysen erschienen, und haben sofort diese Wunderpille vom ahnungslosen Doc gefordert. So war es hier auch mal, sagt unser Pfleger!
Ich hatte mal mit einem nicht zusätzlich privatversicherten Türken gesprochen, die Dialysen für die nicht reichen Türken sehen sehr anders aus als die Feriendialysen, wo auch reiche bzw teuer versichterte Türken dialysieren.
Der Artikel ist für die Mülltonne!
Kaimana
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 18:49In diesem Fall war/wird sein die Welt, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, das San Francisco des 20. Jahrhunderts.
joe
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 19:01da gebe ich dir recht.
Aber die Pille von Pille stammt ja nicht aus dem 20. Jahrhundert, sondern aus der besagten fernen Zukunft. Womöglich aus den Welten die vor Kirk, McCoy, Spock und Mr.Scott noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat [schock].
In diesem Sinne:
Lebe lang, und in Frieden
Olli
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 19:31Den Zeitungsbericht halte ich für ne Ente oder für grauenvolle Ahnungslosigkeit bzw. Naivität.
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 21:23ZumRest:no comment ... wäre leider zu schön.
Gruss, Luisa
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Re: Re: Zeitungsbericht
15 Nov. 2008 21:48Oder kurz: Beides ;->
joe
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Re: Re: Zeitungsbericht
16 Nov. 2008 04:37Ich bin es dem man nachher die Vorwürfe macht für seitenlange Threats verantwortlich zu sein! Oder ist das der Sinn der Übung?
Es gibt weder ne Superpille noch ne Wunderheilung und der Artikel ist Müll! Fertig!!!
Werner
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Re: Re: Zeitungsbericht
16 Nov. 2008 11:29Was soll denn das? [augenroll]
Wer so einen Beitrag ins Forum stellt, brauch sich doch nicht zu wundern wenn man sich da drüber lustig macht, oder??
Grüßle
Olli
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Re: Re: Zeitungsbericht
16 Nov. 2008 11:45Wieder was dazu gelernt, auch wenn es artfremd ist.
Danke, Luisa
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Re: Re: Zeitungsbericht
16 Nov. 2008 15:46Und so sehe ich, dass ich als Star Trek fan nicht allein in DO bin! Einige haben sich geoutet dank der Wundermedizin aus der Pille von Pille!
Gruss kaimana
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Re: Re: Zeitungsbericht
16 Nov. 2008 16:28sieh das doch mal ein wenig lockerer! Ich finde es auch immer interessant, wie man hier von Kuhsch.... auf Indischen Sand kommt! Finde ich witzig!
Der Artikel ist natürlich Müll, keine Frage!
Und an alle Trekkis unter uns (finde ich übrigens auch klasse, Bester Film:Der erste Kontakt!), warten wir doch alle gemeinsam auf die Pille von Pille, `gelle??
Irgendwann wird es soweit sein.........
Allen noch einen schönen Sonntag, und lacht mal wieder mehr....!!
MICHI!!! [cool]
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Re: Re: Zeitungsbericht
01 Dez. 2008 17:06Über die türkischen -Staatlichen -oder Privaten Dialysen :
Da muss ICH als Fachperson wiedersprechen. Erstens…Keine Privatdialyse behandelt türkische patienten privat, sondern alle die ihr dort sieht sind staatlich versichert…das laeuft genauso wie bei euch in Deutschland. Aok Patienten können schliesslich auch in privaten Stationen dialysieren, oder?
Staatiliche Dialysen gewaehrleisten genauso gute , saubere Dialysebehandlungen wie private Dialysen..nur das man hier vielleicht Standartbedingt nicht laenger als 4 Std. Dia machen kann.
Natürlich gibt es –so wie in Deutschland auch- “schwarze schafe” die durch kleinere Filter Geld einsparen wollen aber Feriendialysen sind von dem ausgeschlossen.
Feriendialysen gewaehrleisten eine absolt individuelle und identische Dia wie zuhause…
Sonderleistung im gegensatz zu Staatlichen Dias: Feriendialysen bieten mehr komfort und extras, wie zum Beispiel : möglichst kurze Wartezeiten bei den Transfers, Zwischenmahlzeiten und Getraenke –ausserhalb- der festgelegten Essens-Zeiten, Besuch von Angehörigen….aaaber vor allem fremdsprachiges Personal mit dem sich ein Tourist problemlos verstaendigen kann.
Wenn ihr also in einer türkischen Feriendialyse seit und eure Nachbarn Türken sind..dann glaubt mir..
Sie sind weder “Reich” noch “Privat Versichert”. Jeder im gleichen Raum bekommt die selbe BehandlungJ
Viele grüsse,
Gülay
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Re: Re: Zeitungsbericht
01 Dez. 2008 17:11Mit “Gesund Werden” meinte der Arzt warscheinlich …dass die Menschen durch die Dialyse “Überleben können und ihr Allgemeinzustand sich verbessert” ....Was die “Reduzierten” Dialysetage betrifft : der Idiot, der diesen Bericht geschrieben hat, hat bestimmt weder die Terminologie noch die Worte des Arztes verstanden und hat offensichtlich nicht die Bohne Ahnung von Dialyse. Da wurde einiges ganz einfach FALSCH INTERPRETIERT; Das ist alles.
Viel laerm um nichts
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Re: Re: Zeitungsbericht
01 Dez. 2008 19:35Vielleicht hatte ich Pech bei der Info aber damit waren Dialyse und Urlaub in der Türkei für mich erledigt. Ich gehe davon aus, dass türkische Privatpatienten diese Beträge auch zahlen müssen.
kaimana
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Re: Re: Zeitungsbericht
01 Dez. 2008 20:14ich hoffe, dir gehts gut in TF.
Es geht doch nicht um Privatpatienten, sondern das Thema war, ob Diapatienten in der Türkei eine generell schlechtere Behandlung bekommen, als Feriengäste. Privatdialysen haben ja nichts mit Privatpatienten zu tun - auch in Deutschland nicht. Ich habe in Antalya während einer Feriendialyse ges. versicherte türkische Patienten getroffen, die dort ganz normal dialysierten, wie wir auch - die Plätze waren wohl frei und warum auch nicht? Das mit den höheren Kosten für privat Versicherte ist ein ganz anderes Thema.
Viele Grüße
Chrisi
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Re: Re: Zeitungsbericht
01 Dez. 2008 21:07dass in sog. Privatdialysen auch Kassenpats behandelt werden ist mir bestens bekannt.
Da Dialysator einmal als Guley unterschrieben hat, gehe ich davon aus, dass sie die eine Zustädige Frau für die Ausländischen Touris an der Dia in Antalya sind, und da habe ich eingeflochten, dass da zw. den GKV und den PKV Patienten , die alle gleich behandelt werden, teils sehr grosse preisliche Unterschiede sind, so dass mir diese Preise zu hoch sind und ich deshalb nie hinfahren werde.
Andere schweifen noch viel öfter vom eigentlichen Thema ab, und ich werde mal wieder als doof hingestellt.
kaimana
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Re: Re: Zeitungsbericht
01 Dez. 2008 22:04das lag mir fern, dich als doof zu bezeichnen. Das bist du mit Sicherheit nicht. Ich nahm an, es handele sich um ein Missverständnis deinerseits.
Liebe Grüße
Christine
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Re: Re: Zeitungsbericht
02 Dez. 2008 09:37Hey , das is ja richtig aufregend hier !
Um deine Abneigung gegen türk. Dias etwas zu vermindern möchte ich nur zur Verteidigung aller Feriendialysen folgendes Statement abgeben:.
Die Preise für Patienten aus Deutschland sind höher gesetzt weil eine Feriendialyse entsprechenden Luxus bietet wie zB:
1.) Drei mal mehr Transferfahzeuge als eine normale Dialyse -MEHR KOSTEN!
2.) Sprich...Drei mal mehr Fahrer als eine normale Dialyse -MEHR KOSTEN!
3.) MINDESTENS! 2 Personen die Deutsch, Englisch oder eine andere Sprache sprechen....daher 2-3 faches Gehalt bezahlt bekommen als jemand ohne Spachkenntnisse....- -MEHR KOSTEN!
4.) Drei mal höhere Mietzahlungen, da die location einer Feriendialyse in guten Stadt- vierteln ist...wegen Aussischt und Ausstattung ect. -MEHR KOSTEN!
5.) Um eine individuelle Dia Behandlung von zB. 5 Std gewaerleisten zu können, werden entsprechend viele Maschinen für die Abend-Schicht ausgestzt....das bedeutet : Ausfall der dritten Schicht. -GEWINNAUSFALL!
6.) Die Dia-Schwestern werden nach Kriterien wie langjaehrige Erfahrung ausgesucht, die wiederum auch mehr Gehalt fordern.... -MEHR KOSTEN!
7.) Es wird unheimlich viel Geld für Auslands-Werbung augegeben (Beispiel: Zeitschriften wie Diatra oder Der Nierenpatient fordern für eine Werbeseite 2600 Euro! und die anderen sind auch nicht umsonst.) Hinzu kommen noch Prospekte und deren Verteilung .... -MEHR KOSTEN!
8.) Man arbeitet mit verschiedenen Dialyse-Reisebüros zusammen , die sich all die Mühe auch nicht umsonst machen. - KOSTEN!
9.) Ferienpatienten werden auch ausserhalb der Dialyse zu jeder Tages-und-Nachtzeit Hilfe für Notfaelle gewaehrleistet (was in einer normalen Dia NÝEEEE der Fall waere)
Wouw...ich könnte mindestens noch so 10 Punkte aufzahlen
Kurz gesagt.....Feriendialysen sind für Auslaendische Patienten errichtet worden
(Natürlich um einen Gewinn zu erzielen!) , es werden jedoch auch türkische Patienten akzeptiert, da eine Feriendia sonst nicht überleben könnte, schliesslich sind Urlauber nicht übers ganze Jahr da. Stellt euch mal vor 5-6 Monate im Jahr stehen so um die 10 Maschinen leer und man kann diese nicht mit Einheimischen Patienten besetzen, da ja in den anderen 6 Monaten wegen der Urlauber alles aus den Naehten Platzt !
Also denke ich für meinen Teil, dass eine höhere Kostenerwartung absolut gerechtfertigt ist. Keiner verlangt von den Deutschen Patienten die Dialysen aus eigener Tasche zu zahlen, daher werden auch 189 Euro pro Dia akzeptiert, anstatt der üblich-verlangten 250 Euro .
Ein Tipp: Sollte sich eine Dialyse quer stellen und Nachzahlung anfordern...dann sagt einfach ihr werdet woanders Dialysieren
Hoffentlich bekommen dies auch eines tages die Sachbearbeiter der Kassen zu lesen, damit sie endlich aufhören den Feriendialysen mit E-111 oder TA-12 Scheinen herumzuwedeln
Sorry das war sehr lange aber ich waere regelrecht geplatzt, wenn das mal nicht lgesagt worden waere...Danke Kaimana:)
LG
Gülay
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Re: Re: Zeitungsbericht
02 Dez. 2008 10:00..nun in der Regel müssen ja Privatpatienten Vorkasse leisten...das is dann natürlich ne Menge Kohle!
Hier könnte ich dir empfehlen mir der Dialyse ein arrangement zu treffen Wenn ihr euch erst mal beim Preis geeinigt habt (wie, ..hatte ich oben geschrieben -einfach nur blöffen
Sag der Feriendia, du haettest nicht soviel Geld um Vorkasse zu leisten und frage, ob sie dir eine Rechnung (ohne bezahlt zu haben) - als bezahlt- quittiert und mitgibt. Die Rechnug reichst du bei deiner Versicherung ein,...und zahlst aber erst, wenn du das Geld auf deinem Konto hast (so veranlasse ich es zumindest und es funktioniert prima! )
tschüss!
PS: Man kann nicht alle Dialysen, die ab und an einen Feriengast aufnehmen gleich als ein Feriendialysezentrum bezeichnen..bei solchen haettest du mit dem oben geschriebenen Tipp keine chancen, weil das vom bürokratischen Aspekt nicht machbar sein könnte.
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Re: Re: Zeitungsbericht
02 Dez. 2008 14:38worin liegt denn das Problem mit E-111 oder TA12 Scheinen?
Antonio
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Re: Re: Zeitungsbericht
02 Dez. 2008 14:49Die gelten nur für Staatliche Dia-Zentren und hierbei wird viel zu wenig pro Behandlung gezahlt. Ausserdem muss man den Schein bei türkischen SSK Sozial-Versicherung (Deutsch-türkisches Abkommen) auf das türkische umschreiben lassen..also viel Aufwand für einen Auslaender
Benötigt wird nur : Eine Kostenzusage der Krankenkasse mit dem zugesagten Betrag pro HD Preis drauf (Viele Feriendialysen haben ihre eigenen Antrags-Formulare, wenn nötig...wenn 250 Euro verlangt werden wird die Ziffer von der Kasse gestrichen und stattdessen 189 € oder der zugesagte höchstbetrag drauf gekritzelt ...was auch total OK ist
LG
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Re: Re: Zeitungsbericht
02 Dez. 2008 15:13Ist aber egal, ich habe hier auf Teneriffa meine Feriendialyse gefunden mit dt. Dialysepersonal und wo ich, wenn ich will, auch gefahren werde.
Für nur 189 Euro hätte ich mich dort auch angemeldet.
kaimana
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Re: Re: Zeitungsbericht
04 Dez. 2008 20:11Werner
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Re: Re: Zeitungsbericht
04 Dez. 2008 20:15Wurde mir von 2 Dialyse bestätigt! Es gibt sogar Kostenübernahmen wenn die Patienten wegten Armut keine Versicherung haben. Sie bekommen dann eine Karte die sie als arm ausweisen und die ihnen die Behandlung ermöglicht!
Werner
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Re: Re: Zeitungsbericht
04 Dez. 2008 20:24Werner
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Re: Re: Zeitungsbericht
04 Dez. 2008 20:29Einzig Heparin ist in der Pauschale drin!
Werner
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Re: Re: Zeitungsbericht
05 Dez. 2008 08:57Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Zeitungsbericht
17 Dez. 2008 13:41Sorry für die Spaete Antwort (hatte vorher keine Zeit und konnte erst jetzt wieder online stöbern).
Ich werde jetzt all deine Fragen beantworten aber vorher möchte ich dir empfehlen, dass -wenn du mal in der Türkei Urlaub machen solltest.. - du eine beliebige türkische staatliche Dialyse kurz besuchst...denn egal was ich sage..im end-effekt wirst du nur denken ich würden mein Land/unsern Ruf verteitigen
Der einzige, den ich bis aufs Blut NUR POSITIV verteidigen würde ist : ATATÜRK
.
1.) Ein Türke, der überhaupt nicht versicheret ist bekommt eine grüne Karte vom Staat und darf deshalb nur in staatlichen Einrichtungen dialysieren. Allerdings kommt er erst an die Reihe, wenn die alle anderen fertig sind. Das geschieht nicht aus Boshaftigkeit, sondern wegen PLATZMAGEL. Er bekommt zwar alle nötigen medikamente verschrieben aber kann nur solange Dia machen, wie die Schicht frei ist.Das ist sowas wie die Ar..-Karte aber immernoch besser als nichts.
Der Nephrologie Verein arbeitet schon eine Weile daran, dass Nicht-Versicherte auch in Private Dias kommen können aber die Mühlen des Staates laufen in Zeitlupe.
2.) Qualitaet der Nadeln?? : Gleich, was soll da anders sein?.
Dialysatoren : Jaa...je kleiner der Filter, desto billiger die Dia. Da würden die privaten Dias mehr mogeln als die staatlichen. Die staatlichen dürfen nur die günstigsten Marken im Markt kaufen aber an der Oberflaechengrösse wird bestimmt nicht gemogelt (ausser die haben bestaende, die vorübergehend verbraucht werden müssen).
Systeme : Wassersystem ist Umkerhosmose Standart kann sein dass die vielleicht mal keinen Endotoxin filter oder andere extras haben.
Hygiene : Auch wenn manche Krankenhaeuser unter aller Sau sein sollten...Egal die Dia-Stationen sind absolut sauber (den Unterschied hab ich selbst kaum glauben können). Übrigens WICHTIG: Stattliche Dialysens sind nur in Krankenhaeusern platziert. Aber seit neuestem werden manche Dia-Stationen innerhalb der KH an Privat-Unternehmer verpachtet.
Sterilisation: bei solchen fragen könnte ich manchmal weinen. Türkei ist kein 3. Welt Land. Die Gesundheitsbehörden kontrollieren strengstens und die Schwestern HABEN ein Gewissen! Sie kennen den Unterschied zwischen Desinfiziert und Sterilisiert.
3.) Raumliche Trennung ? Aber Hallo!...Hep B müssen sogar laut Ordnung eigene WCs haben.
4.) Ich die Medis würd ich gerne reden: EPO bekommt jeder, der es nötig hat ohne wenn und aber. Renagel oder andere Phosphatbinder ect. kosten den Patienten keinen müden Cent und werden ohne weiteres verschrieben. Wenn es nicht waehrend der Dia verteilt wird, dann muss der Patient eben seine Ration selbst mitbringen und einnehmen.
4.) Die Farbe der Patienten : Klar kann das an der kurzen Dia Zeit liegen (wir bekamen auch einige Patienten von stattl. Dias ,bei denen ich binnen 2 Wochen zusehen konnte wie Hellhaeutig sie eigentlich waren:)
Aber bedenke bitte auch , dass erstens; Türken im Gegensatz zu euch Nordeuropaern
5.) wie hoch ist die Lebenserwartung der türkischen Patienten:
Kommt auf denPatienten an. Die, die auf sich aufpassen machen locker über25 Jahre Dia. ..Aber im Schnitt sind es 15 Jahre. Die jüngeren bekommen oft Lebens-Spendernieren, die aelteren lassen sich leider total gehen.
Beispiel: Wenn der Arzt sagt Sie dürfen nicht soviel Wasser trinken dann sagt der Patient :Nee, hab ich nicht Herr doktooor. Kein Wasser...Hab nur Tee/ Suppe gehabt
So das war lange aber hoffentlich aufschlussreich
bis dann und tschüüs
PS: Bin schon gespannt auf die weiteren Fragen
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Re: Re: Zeitungsbericht
18 Dez. 2008 10:24die Schwestern aus der Türkei waren Anfang diesen Jahres in Stuttgart. Ich hatte genau zu der Zeit mein Heimdialyse-Training.
Es ging wohl um Capd und HHD, die waren nämlich immer bei mir und haben zugeschaut wie ich mich so anstelle :-].
Als meine Maschine und die ganzen Anschlüsse bei mir zu Hause gemacht wurden, waren die auch dabei. Waren sehr nett und haben fotografiert wie Japaner auf Urlaub, sogar jeden Winkel in meiner Wohnung[lol].
Grüßle
Olli
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Re: Re: Zeitungsbericht
24 Dez. 2008 12:38Ja, die Diazentren in der Türkei sind nach Einwohnerzahl der Staedte verteilt. Das hat weniger mit Touristen-Anzahl zu tun. Ihr kennst zum Beispiel nur Ferien-dialysen, weil diese in eurem Interessebereich sind. Innerhalb der Stadt Antalya sind insgesammt 10 Dialysezentren, davon 3 in KHs, 7 Private-Stationen (Belek, Alanya ect. nicht mitgezeahlt!). Waehrend es in Istanbul um die 100 Dialysezentren gibt hat die Stadt Van an der östlichsten Grenze der Türkei nur ca.5 Dialysen.
Betreff CAPD in Ost-türkei: Ist weit verbreitet und kein Problem. Die Pharma-Firmen liefern das Matieial -wenns sein muss- auch ans andere Ende der Welt
Daher wird es in abgeschiedenen Dörfern in der Ost-Türkei bezorzugt, denn ansonsten müssen die Patienten Stundenlang ins naechste Krankenhaus fahren.
Betreff Heimdialyse: Ist hier noch nicht verbreitet aber gibt es...Unzwar stellen einige wenige Dia-Zentren die Vorrichtung wie Maschine, Wassersystem und Material ect. zur Verfügung. Der Patient hat es also direkt mit dem Dia-Zentrum zu tun. Die Versicherungen rechnen bei Heimdia mit den Dia-Zentren ab. Das ist aber nicht weit verbreitet.
Bei uns das Wetter : Seit einpaar Tagen leider nicht so schön aber das wird schon wieder
viele liebe Grüsse und FROHE WEIHNACHTEN AN ALLE!
Gülay
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