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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 28 Mär 2026 23:53 #529244

  • Max
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Hallo zusammen,

ich habe die Frage, ob es empfehlenswerte, freiverkäufliche starke Medikamente gegen Kopfschmerzen gibt, die die Niere nicht schädigen?
Bisher wurde immer [ein Kombimittel] intensiv genutzt.
Dabei handelt es sich jedoch um ein Kombimittel. Soweit ich informiert bin, sollen Kombimittel bei Dialysepatienten eigentlich vermieden werden.

Die Tabletten von [dem Kombimittel]intensiv enthalten folgende Wirkstoffe und Mengen:
250 mg Acetylsalicylsäure
250 mg Paracetamol
50 mg Coffein

Paracetamol und über 300 mg Acetylsalicylsäure sollen bei Nierenversagen weniger gut geeignet sein.

Der Arzt wurde schon ziemlich belastet mit Fragen. Ich möchte ihn nicht überlasten.

VG Max

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 01:37 #529245

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Lieber Max

Die Verschreibung und das Abwägen von geeigneten, möglichst wenig nierenschädlichen Medikamenten ist eine sehr wichtige Aufgabe von Ärzten allgemein, nicht nur Nephrologen. Dein Arzt ist dafür dein Ansprechpartner und niemand anderes.
Nierenpatienten sollten keine Medikamente, ob freiverkäuflich oder nicht, einnehmen, ohne dass der Arzt dies abgesegnet hat. Das gilt zB auch für Nahrungsergänzungsmittel, "Heiltees aus China" und Ernährungsumstellungen.

LG Kohana
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 08:38 #529246

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Hallo Max,

mein Nephrologe hat mir Metamizol verschrieben als Tbl. Kann man auch als Tropfen bei bei Bedarf einnehmen, schmecken aber scheußlich.
LG lindt23/Bianca

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 09:47 #529247

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Metamizolnatrium ist Allgemein bekannt als Novalgiin, das hat soziemlich jeder auf seiner Medikamentenliste von uns.

Allerdings kann Novalgin bei etwa jedem 10ten Patienten die weißen Blutkörperchen zerstören, sollte man wissen, das Zeug kann auch töten wenn man zu den 10% gehört.
Dafür verträgt es sich wiederrum mit Alkohol.

lg
Chris

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 10:53 #529249

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Hallo an alle,

Das ist laut meinem Urologe Und Nephrologe das einzige, alleinige Medikament ,was bei Nierenerkrankung als Schmerzmittel geeignet ist .
Ich nehme es nur im Notfall, wenn ich wirklich starke Schmerzen habe.

Liebe Grüße Lindt 23/ Bianca

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 14:23 #529254

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@Christian: jeder 10. (10%!) ist maßlos übertrieben, diese seltene bis sehr seltene Nebenwirkung tritt bei 0,1 bis 0,01% auf, das ist 1 von 1000 bis 1 von 10.000 Anwendern.....
Mein Nephrologe versorgt mich mit Novalgintropfen, wann immer ich sie brauche, ich habe immer eine unangebrochene Flasche als Notvorrat, um meine oft unerträglichen Post Covid-Muskelschmerzen zu lindern. Er hat mich sogar ermutigt, diese häufiger zu nutzen, um das Schmerzgedächtnis nicht zu stark zu triggern. Meine Bedenken wg. der Agranulozytose hat er zerstreut, er hat in den vielen Jahren seiner Berufstätigkeit noch NIE einen Fall gehabt, und Nephrologen haben sicher im Vergleich mit Ärzten anderer Fachrichtungen mit am meisten mit Nutzern von Novalgin zu tun....
Außerdem hat er mir die Warnzeichen für diese seltene Nebenwirkung genau erklärt. Da ich es nur gegen Schmerzen und nie gegen Fieber einsetze, ist es unwahrscheinlich, dass ich die Warnsymptome übersehe.
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 19:08 #529255

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Hallo zusammen,

danke für eure Antworten!
Es ist so, dass mir der Nephrologe gesagt hat, dass ich bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Beipackzetteln nachsehen soll, was dort steht oder über die enthaltenen Wirkstoffe recherchieren soll.

Er wäre zuständig für verschreibungspflichtige Medikamente, nicht aber für verschreibungsfreie.
Ich habe ihn in den letzten Wochen schon viel beansprucht. Ich will die Beziehung jetzt nicht überstrapazieren.
Es sind noch viele andere Fragen offen, die geklärt werden müssen.
Von daher will ich es selber herausfinden.

Metamizol/ Novalgin wird schon viermal am Tag in Höchstdosis verabreicht, ebenso Tramadol.
Die helfen aber nicht gegen Kopfschmerzen.

Mir geht es hier nur um ein Mittel gegen Kopfschmerzen.
Die Aussagen was Paracetamol betrifft sind unterschiedlich.
Zum Einen wird mitgeteilt dass Paracetamol nierenverträglich ist; zum Anderen wird davon abgeraten.

Acetylsalicylsäure scheint ab einer gewissen Menge ebenfalls problematisch zu sein, was Nieren betrifft.

VG Max

PS: Wieso darf das eine Mittel namentlich genannt werden, das andere aber nicht (Spamverbreiter)?

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 19:28 #529256

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[...] PS: Wieso darf das eine Mittel namentlich genannt werden, das andere aber nicht (Spamverbreiter)? [...]

Hallo Max
Du bist dem "manuellen Algorithmus"-Filter aufgefallen. Der erste Beitrag und Nennung einer Medikamentenmarke - meist folgt dann ein paar Stunden später ein Link zu einer Online-Apotheke oder etwas Ähnliches. Die anderen Beiträge stammten von vertrauten Forummitgliedern. Empfehlenswert ist, den Wirkstoff zu nennen, statt die Marke. Manchmal ist auch die Marke ok, wenn nicht noch andere verdächtige Elemente dazukommen.
:cheers:
LG Kohana/Moderatorin
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 20:47 #529257

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Es ist so, dass mir der Nephrologe gesagt hat, dass ich bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Beipackzetteln nachsehen soll, was dort steht oder über die enthaltenen Wirkstoffe recherchieren soll. Er wäre zuständig für verschreibungspflichtige Medikamente, nicht aber für verschreibungsfreie. [...]

ich finde den Rat des Nephrologen unverantwortlich.:gr: Medikamentenmissbrauch, unabsichtlich oder absichtlich, ist nach wie vor eine der Ursachen für Nierenversagen und gerade rezeptfreie Schmerzmittel sehen viele gefühlsmässig immer noch als unbedenklich an.

Ich würde, an deiner Stelle, in der Apotheke "andocken". Um Rat fragen. Um Empfehlungen. Was sie in deiner Situation empfehlen.
Wenn man nach dem Beipackzettel geht, steht dort drin, dass man nicht mehr als xy nehmen soll. Dass sie möglicherweise mehr oder weniger stark nierenschädlich sind. Aber was helfen einem diese Infos, wenn man Schmerzen hat? Man kann ja nicht alle Schmerzmittel durchprobieren. Und es gibt Schmerzmittel für ganz bestimmte Schmerzen - Patienten sind damit rasch überfordert.
Heutzutage wird einem auch immer wieder gesagt (zum Beispiel nach einer Operation), dass man sich früh genug melden solle, wenn man Schmerzen verspürt, damit sie etwas geben können - nicht warten, damit man nicht in eine "Welle" von schmerzlos-starkeSchmerzen reingerät. Auch Medikamenten-Kombinationen kann man als Patient schlecht beurteilen.

LG Kohana
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 21:01 #529258

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Danke für deinen Tipp bzgl. der Apotheke!
Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die nicht auch nur den Beipackzettel lesen, den Sie möglicherweise über ihren PC abrufen können.

VG

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 21:10 #529259

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[...] Meine Bedenken wg. der Agranulozytose hat er zerstreut, er hat in den vielen Jahren seiner Berufstätigkeit noch NIE einen Fall gehabt... [...].

Ich habe während/nach den Operationen in den letzten paar Jahren (Tx, Nephrektomie und OPs am Kopf) jeweils auch Novalgin erhalten, kombiniert mit Paracetamol. Weil der Leukozyten-Wert zu stark abfiel, musste ich jeweils so rasch wie möglich auf Novalgin verzichten. Zum Glück reichte dann das Paracetamol. Bei den OPs am Kopf bekam ich Fentanyl (auch rasches Absetzen) neben Novalgin und Paracetamol - richtig eingesetzt ist Fentanyl scheinbar auch ok, wie man mir auf meine misstrauische Rückfrage hin versicherte. Novalgin hat bei den KopfOPs zudem Übelkeit ausgelöst. Ich konnte es aber dann rasch absetzen. Ich hatte zum Glück jeweils Ärzte/Ärztinnen, die mir Antworten auf meine Fragen oder Bedenken gaben.
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 21:18 #529260

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Danke für deinen Tipp bzgl. der Apotheke!
Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die nicht auch nur den Beipackzettel lesen, den Sie möglicherweise über ihren PC abrufen können.

VG

Optimal ist, wenn man immer in dieselbe Apotheke geht und bei denen die Medikamente im Dossier eingetragen sind. Apotheker/innen erhalten im System Warnungen, wenn eine Kombination ungünstig ist und sie sind dazu ausgebildet, die Patienten betreffend ihrer Medikamente zu beraten - d.h. auch die Infos für Fachleute (nicht dasselbe wie die für Patienten) zu interpretieren.
Es gibt leider wohl Apotheken und Apotheken.... die einen nehmen sich die Zeit, die andern nur auf Nachfrage / wenn gerade nicht soviel los ist... :hm:
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 21:40 #529261

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Hallo Max, ich möchte mich kohana anschließen und ergänzen:

In Deutschland sind Apotheken gesetzlich dazu verpflichtet, zu beraten und zwar bei Abgabe von rezeptpflichtigen sowie frei verkäuflichen Arzneimitteln.

Sie schauen auch nicht in den Beipackzettel, sondern können im PC berufliche Fachinformationen aufrufen.

Aber kohana hat recht, eigentlich ist der Nephrologe erster Ansprechpartner. Weil es bei Dir die Nieren betrifft, egal, um was für ein Präparat es sich handelt.

Aber ich kann Deine Vorsicht verstehen. Manchmal geht mir das mit den Ärzten genauso. Dann frage ich immer in meiner Stammapotheke nach.

Ach so, ich bin transplantiert und habe für Fieber immer Paracetamol da (Fieber habe ich allerdings höchst selten, Schmerzen so gut wie nie). Habe ich auf der Transplantstation nach der OP bekommen. Gegen die Schmerzen und als ich hohes Fieber hatte auch, da sogar als Infusion.

Liebe Grüße, Ulrike
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 22:43 #529262

  • Max
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Hallo,

danke für die Informationen!
Die Operationen am Kopf hören sich schlimm an, Kohana.
Tx sagt mir nichts.

Sind Apotheken denn überhaupt über die Erkrankungen eines Kunden informiert?

Es gibt jetzt einen neuen Arzt in der Praxis bzw. sogar zwei.
Der alte Arzt ist in den Ruhestand gegangen. Das war für mich der beste Arzt den ich jemals kennengelernt habe. Da waren die Kommunikation und der Ablauf einfach.
Der neue Arzt ist auch wirklich gut, aber es läuft alles komplett anders ab was ziemlich schwierig ist. Ich will mit ihm aber auch nicht zu oft sprechen um ihn nicht zu verärgern.
Ich habe das im Gefühl, wann es zu viel werden könnte.

Viele Grüße

PS.:
Auf dem neuen Medikamentenplan findet sich jetzt auch eine hohe Dosierung von Vitamin D und der Name eines bestimmten Herstellers.
Kann jemand sagen, ob Vitamin D auch verschrieben werden kann, oder ob es sich immer um ein selbst zu zahlendes Mittel handelt?
Beispielsweise wenn dort Dekristol 20.000 oder 30.000 steht.

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 29 Mär 2026 23:43 #529263

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Hallo Max

Sind Apotheken denn überhaupt über die Erkrankungen eines Kunden informiert?

Einerseits entnehmen sie gewisse Infos aus den Rezepten (welche Medikamente hat wer verschrieben / Fachrichtung des/der Verschreibenden) und andererseits sagt man es ihnen einfach. Deshalb ist es gut, wenn man eine Stamm-Apotheke hat und man nicht jedes Mal alles erzählen muss.

LG Kohana

PS:
Tx=Transplantation, hier im Forum normalerweise Nierentransplantation. NTx=spezifisch für NierenTx.
OP am Kopf war Entschärfung von Aneurysmen, bevor etwas passiert. Alles gut verlaufen :) Bekannte mögliche Begleiterscheinung von Zystennieren, eine Erbkrankheit, die über (meist) Jahrzehnte zu Nierenversagen führt.

PS2: zu VitaminD: Ich bin in der Schweiz und da wird es verschrieben und bezahlt, wenn es medizinisch notwendig ist. Deutschland weiss ich nicht. Die Nieren sind an der VitD-Steuerung beteiligt, deshalb ist bei Nierenkranken häufig VitD-Spiegel zu tief.
Folgende Benutzer bedankten sich: Max

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 30 Mär 2026 07:43 #529264

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Hallo Max,
Dekristol 20.000 nehme ich auch, vom Neph verschrieben und von der KK bezahlt.

LG Sabine
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 30 Mär 2026 08:01 #529265

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Hallo Max, ich möchte mich kohana anschließen und ergänzen:

In Deutschland sind Apotheken gesetzlich dazu verpflichtet, zu beraten und zwar bei Abgabe von rezeptpflichtigen sowie frei verkäuflichen Arzneimitteln.

Sie schauen auch nicht in den Beipackzettel, sondern können im PC berufliche Fachinformationen aufrufen.

Man kann in Apotheken sogar ohne Beipackzettel, PC oder Internet beraten werden. Apotheker haben Pharmazie studiert.

Wenn man wiederholt starke Kopfschmerzen hat, wäre es eine gute Idee, die Ursache abzuklären und nicht nur Tabletten gegen die Symptome zu nehmen.

vG
Anja
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 30 Mär 2026 08:28 #529266

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Hallo,
Sind Apotheken denn überhaupt über die Erkrankungen eines Kunden informiert?
Du darst es ihnen erzählen.
Wenn Du ihnen Deine Versichertenkarte gibst, sehen Sie Deine anderen Medikamente und falls Du Deine ePA nicht hast deaktivieren lassen, auch die eingestellten Befunde.
Ja, auch Apotheker unterliegen wie Ärzte, der Schweigepflicht.

Apotheker dürfen keine Diagnose stellen, aber Dich zu Medikamenten im Rahmen Deiner Erkrankung(en) beraten.
Und auch dazu, was mit den Medikamenten Wechselwirkungen hat.

Generell solltest Du Deinen Arzt fragen können, wenn etwas unklar ist. Es gibt Situationen, in denen ein Patient viel Schaden an sich und seine rGesundheit anrichten kann.
Wenn Du Angst hast, es wird zu viel mit der Fragerei, sammel Deine Fragen und schreib sie auf. Das Ausformulieren hilft Dir dabei, auf den Kern der Sache zu kommen. Klär vielleicht auch mit dem Arzt, wie er das handhaben möchte.
Du hast eine Erkrankung, die viele Fragen mit sich bringt. Das weiß er auch. Natürlich kann er sich nicht mehrere Stunden Zeit nehmen, aber es muss einen Weg geben, die Dinge zu klären. Und Ihr müsst diesen Weg finden.
Wir können Dir hier im Forum helfen und Antworten erklären. Wir sind aber keine Ärzte und wir sind nicht Deine Ärzte.

vG
Anja
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 30 Mär 2026 09:02 #529267

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Liebe Anja, meine Apothekerin weiß nicht alles aus dem Stegreif. Ist völlig normal. Manche Sachen weiß sie allerdings besser als meine Ärzte.

Mit Immunsuppressiva kennt sie sich nicht aus, da muss sie bei ganz abseitigen Fragen nachschauen. Ich bin in unserem Dorf die einzige Transplantierte.

Neulich wurde mir Pilzcreme verkauft. Im Internet habe ich gesehen, dass die sich nicht zusammen mit Tacrolimus verträgt.
Da war es zu spät. Sie hatte es nicht gewusst. Ich auch nicht.

Am besten, man stellt in der Apotheke gezielte Fragen.

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 30 Mär 2026 09:54 #529269

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Am besten, man stellt in der Apotheke gezielte Fragen.
Sowieso ;)

Wenns Clotrimazol ist, kommt es auf den Anwendungsort an. Bei Anwendung auf Schleimhäuten ist der resorbierte Anteil groß genug, um Wechselwirkungen auszulösen.
Bei rein äußerlicher Anwendung, also nur lokal, ist die resorption so minimal, dass sie keine systemischen Wirkungen haben wird.

vG
Anja
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 31 Mär 2026 20:08 #529271

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@Max
Ich bin einigermaßen schockiert von dem Verhalten Deines Arztes, für frei verkäufliche Mittel sei er nicht zuständig,
Natürlich ist er dafür zuständig, wenn ihn als Nephrologen sein Patient diese Frage stellt. Nur er kennt Deinen Fall und kann Dir eine qualifizierte Auskunft geben, was er aber nicht macht.
Diese Antwort an sich ist eine Unverschämtheit,

Ich bekomme wegen diverser Schmerzen immer dieses Novalnu von dem hier immer gesprochen wurde.
Früher bekam ich auch Iboprofen, aber aus irgend welche Gründen wird das nicht mehr verschrieben , Ist wohl nicht mehr das Mittel der ersten Wahl.
Ich kaufe das ab und an, um einfach mal zu wechseln und weil es besser wirkt.
Um meine Nieren brauche ich mir keine Gedanken machen. Die sind seit jahrzehnten hin.
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 31 Mär 2026 20:21 #529272

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Liebe Anja, danke für Deinen Post gestern. Ja, es ist Clotrimazol, das hat fie Apotheke mir für Schleimhäute verkauft. Als ich neulich in der Apotheke nach Clotrimazol für die Füße holen wollte, habe ich den Apotheker gesagt, dass ich frisch transplantiert sei. "Haben Sie Ihre Ärzte gefragt?" meinte er. Er hat mir dann Bifon (oder so ähnlich) gegeben. Habe dann dummerweise im Internet gelesen, dass das nicht für Schleimhäute gedacht ist.

Jetzt brauche ich gar nichts mehr.

Liebe Grüße, Ulrike

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 31 Mär 2026 20:23 #529273

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Hallo Krischan, Ibuprofen darf man nicht nehmen, wenn man noch eine Nierenfunktion hat. Das geht an die Nieren.

Als Dialysepatientin sollte ich auch Novalgin nehmen.

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 31 Mär 2026 20:29 #529274

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@Max
Ich bin einigermaßen schockiert von dem Verhalten Dewines Arztes, für frei verkäufliche Mittel sei er nicht zuständig,
Natürlich ist er dafür zuständig, wenn ihn als Nephrologen sein Patient diese Frage stellt. Nur er kennt Deinen Fall und kann Dir eine qualifizierte Auskunft geben, was er aber nicht macht.
Diese Antwort an sich ist eine Unverschämtheit,

Und gefährlich. Wer sonst, außer dem Nephrologen? Der Zahnarzt? Bei Nierenkranken ist der Nephrologe immer die einzige und oberste Instanz.

Ich bekomme wegen diverser Schmerzen immer dieses Novalnu von dem hier immer gesprochen wurde.
Früher bekam ich auch Iboprofen, aber aus irgend welche Gründen wird das nicht mehr verschrieben , Ist wohl nicht mehr das Mittel der ersten Wahl.

Ibuprofen schädigt die Nieren. Es gehört zur selben Wirkstoffgruppe wie ASS oder Diclofenac (Voltaren).
Novalgin ist verschreibungspflichtig, weil es üble Nebenwirkungen haben kann, und es ist ein stärkeres schmerzmittel. (Man wirft es nicht mal eben ein).

Wer transplantiert ist und Tacrolimus nimmt, hat im Prinzip "die Karte". ASS, Ibu, Diclo können die Niere schädigen (transplantierte haben zwar meinst eine gute Nirenfunktion, aber trotzdem nur 50% der funktionierenden Nieren eines gesunden) und haben, genauso wie Novalgin, Wechselwirkungen mit Tacrolimus.
Letzteres steht in der fachinfo nur indirekt, weswegen es beim Überfliegen schnell übersehen wird.

vG
Anja
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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 31 Mär 2026 21:43 #529275

  • Max
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Hallo ihr Lieben,

danke für eure ergänzenden Antworten!

kohana:
Die Abkürzung „TX“ kannte ich noch nicht.
Das ist ein schwerer Eingriff, wie wahrscheinlich viele hier ihn bereits hinter sich haben. Man muss wohl ziemlich viel Glück haben um an ein solches Organ zu gelangen.
Wie ich letztens im Krankenhaus gesehen habe, sind auch einige ziemlich junge Menschen betroffen.

Ich habe mich inzwischen noch etwas informiert.
Zum Teil wird Paracetamol, gerade bei Nierenversagen, ab einer gewissen Menge kritisch gesehen, obwohl es nicht über die Nieren abgebaut wird, aber meistens ist der Konsens, dass auch bei Nierenversagen eine höhere Menge Paracetamol genommen werden darf.

Ich glaube nicht, dass die Apotheke, auch wenn da schon seit Jahrzehnten Medikamente gekauft werden, über die Erkrankungen informiert ist.
Ab einem gewissen Alter schafft man es auch nicht mehr persönlich in die Apotheke.
Da wird dann nichts mehr mündlich ausgetauscht.

Jedenfalls habe ich mit der Stammapotheke gesprochen. Wenn es ins Detail geht gibt es da nur wenige oder nur einen, der wirklich Ahnung hat.
Mit dem habe ich jedenfalls gesprochen.
Ich werde es aber dennoch mit dem Arzt abstimmen, da bezüglich eines ziemlich neuen Medikamentenplans noch einige Fragen geklärt werden müssen.

Die Kopfschmerzen gibt es schon seit Ewigkeiten, hatten aber für Jahre ausgesetzt.
Früher wurden deswegen sogar schon Zähne auf Verdacht gezogen, also gesunde Zähne.
Die kaputten Nieren stehen jetzt im Vordergrund.

Ich will den Arzt auch fragen, ob man Magnesium nehmen darf, um damit zu versuchen, Krämpfe zu reduzieren, oder ob das bei Nierenversagen nicht eingenommen werden sollte.

Krischan: Bei eingeschränkter Nierenfunktion sollte Ibuprofen nicht genommen werden, da es den Zustand der Nieren sehr verschlechtern kann.
Ich weiß nicht, ob es in Ordnung ist, solche Mittel dann zu nehmen, wenn man schon an der Dialyse hängt.

Was den Arzt betrifft ist es halt so, dass einige der nicht verschreibungspflichtigen Mittel auch zu den Lebensmitteln zählen und dafür sind wahrscheinlich Ärzte nicht zuständig.
Er weiß halt, dass ich mich auch für tiefgehendere Informationen interessiere.
Womöglich hat er mir deshalb den Tipp gegeben, auf bestimmten Seiten von Unis selber zu recherchieren.

Viele Grüße in die Runde
Max

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Geeignete freiverkäufliche Schmerzmittel gegen starke Kopfschmerzen bei Dialyse 01 Apr 2026 08:22 #529277

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Hallo Max,

während meiner Dialysezeit habe ich auch unter Krämpfen gelitten, die Einnahme von Magnesium hatte nichts gebracht. Mein Doc hat dann meinen Magnesiumspiegel gemessen, der war top, daran lag es nicht. Er hat mir dann Limptar verschrieben, Chininsulfat, das hat geholfen.
Vor einem guten halben Jahr ging es wieder los, bin jetzt transplantiert. Schlau geworden habe ich erst mein Magnesium messen lassen, diesmal war es viel zu niedrig. Jetzt werfe ich mir jeden Tag Magnesium ein, der Spiegel steigt wieder, die Krämpfe werden weniger.

LG Sabine
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Hi :)