Prima Thema!
Ja, kenne ich, etwas anders, aber....
Auf meinem Medikamentenplan stehen mittlerweile 17 permanente und Bedarfsmedikamente, alles von meinem Nephrologen abgesegnet, dass allermeiste von ihm angeordnet.
Bis vor 4 Jahren habe ich überhaupt keine Medikamente genommen.
Ich habe eine Schleimbeutelentzündung im linken Ellbogen. Mittlerweile ist die chronisch. Letzten Sommer war sie akut, aber der Orthopäde, bei dem ich einen zeitnahen Termin ergattern konnte, hat mir jede wirksame und für meine Krankheitsbilder (schweres Post Covid, CKD Stadium 4 plus Begleiterkrankungen wie Anämie, Gicht, Azidose,etc..., postinfektiöses Asthma) mögliche Behandlung (=Cortison, evtl. direkt in den Schleimbeutel) versagt, nachdem er meinen Medikamentenplan gesehen hat. Da wolle er nicht reingrätschen.... Und das obwohl ich Cortison als Asthmaspray nutze und es verordnet bekomme, wenn ich einen GIchtanfall habe....
Jetzt ist die Entzündung immer noch da, mittlerweile chronisch, mit Begleiterscheinungen, wie brennenden Schmerzen.
Auch mein Hausarzt staunt immer wieder, wenn ich ihm den aktualisierten Plan zukommen lasse, streichen hat er aber noch nicht versucht, würde ich mir auch verbieten. Es hat 18 Monate gedauert, meinen völlig entgleisten Blutdruck einzustellen. Da lass ich keinen Pfuscher dran.
Wenn mir jemand etwas zusätzliches verordnet, rufe ich meinen Neph an, bevor ich es aus der Apotheke hole. Ich nehme nichts, was er nicht abgesegnet hat, zumal ich Auffälligkeiten im EKG (extrem verlängerte QT-Zeit, Gefahr von lebensgefährlichen Rhythmusstörungen), da gibt es eine Menge sehr problematische Medikamente.
Bin gespannt, was da noch so zum Thema kommt.
Schönen Abend!