Hallo,
bei mir lag das Problem ähnlich. Eines Tages schied ich blutigen Urin aus, damals noch mit geringer Restausscheidung. Ich wurde zur Urologin geschickt, die bei einer Blasenspiegelung nichts feststellen konnte. Es folgte eine retrograde Darstellung meiner Nieren, ohne neue Erkenntnisse. Im Transplantationszentrum erfolgte eine Blasenspiegelung unter Vollnarkose, bei der man feststellte, dass der rechte Harnleiter Blut transportierte. Somit war der Übeltäter, die rechte Niere, gefunden. Es erfolgte eine Nephrektomie der rechten Niere und der Spenderniere. Beide waren in keinem guten Zustand.
Kaum war ich aus dem Krankenhaus entlassen, schied ich wieder Blut aus. Es wurde überlegt, die linke Niere ebenfalls zu entfernen, allerdings sollte ich mich erstmal vollständig von der OP erholen. Dann kam eine andere Erkrankung dazwischen, es folgte die Coronazeit. Die Niere blutete schon lange nicht mehr. Im vergangenen Jahr fing es wieder an. Es erfolgte wieder eine Blasenspiegelung unter Narkose und ein CT, beides unauffällig. Die Blutung ist wieder abgeklungen, gelegentlich mal wieder ein paar Tropfen. So könne es bleiben, sagt der Chef meiner Dialyse. Das Wichtigste sei, dass ein Tumor ausgeschlossen sei.
Dein CT hat ja keine Hinweise ergeben
Sofern du keine großen Blutverluste und erhöhte Entzündungswerte hast,
wird es so gehen, denke ich.
Viele Grüße
MaWa