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Plasterallergie 27 Jan 2018 06:51 #508492

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Hallo,

Ich mache seit April 2017 CAPD Dialyse. Habe seit Dezember 2017 gemerkt das ich die Pflaster von Mölnlycke Health Care GmbH Medpore nicht vertrage. An der Klebestelle alles rot und vereinzelt Pickel und Eiter. Von meinem KfH habe ich dann als Alternative zum * Pflaster, Optisite Flexfix bekommen und gegen den (unerträglichen) Juckreiz Cetirizin ADGC 10mg, von den ich Abends eine nehmen solle.
Allerdings ist um den Exit jetzt auch alles gute und es hat sich eine Art Pickel gebildet, der stark juckt. Innerhalb von 1 Tag bildet sich auf der Kompresse und auf einigen Stellen unter dem Klebestreifen Eiter. Die Haut ist stark trocken, es bildet sich Hautschuppen an den Stellen wo kein Plaster ist.

Soll ich erst zu einem Dematologen damit gehen, oder ins Krankenhaus?
Von meinem KfH hab ich nur die Tabletten und neuen Pflaster bekommen.

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Plasterallergie 27 Jan 2018 13:58 #508499

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Sind die Opsite Flexifix Pflaster nicht die zum wasserdichten ABkleben des Exits? Um Duschen oder Schwimmen zu gehen?

Ich habe hier Cosmopor E Pflaster in 10x8 cm und Hypafix 15 cm x 10 Meter. Die Hypafix nutze ich in Kombination mit Kompressen. Vielleicht ist das ja eine Alternative, die dir das KfH auch liefern kann?

Wegen dem Eiter würde ich schnellstmöglich deine zuständige CAPD Schwester kontaktieren, denn wenn das zu einem Tunnelinfekt führt, wirds komplizierter.
Wie pflegst Du denn überhaupt den Exit und die Haut drumherum?

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Plasterallergie 27 Jan 2018 16:41 #508500

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Ja, das Opsite Flexifix ist zum Duschen und Schwimmen, da kommt kein Wasser durch, klebt auch richtig gut. Zum ab und an mal schwimmen gehen finde ich es sehr gut, bei dem Gedanken an täglichen Gebrauch bekomme ich Bauchgrummeln. Für meine Begriffe kann die Haut nicht richtig atmen und wird durch die starke Klebewirkung zusätzlich gereizt.

Ich hatte das Glück, dass mein Exit nach der OP komplikationslos abgeheilt ist. Hab dann schnell angefangen, eine Bauchbinde zu tragen, in der ich den Katheder zugfrei verstauen kann. Zugfrei finde ich wichtig, damit der Exit und der Tunnel nicht mechanisch gereizt werden. Anfangs hab ich den Exit immer verpflastert, irgendwann traten die ersten Hautrötungen unter dem Pflaster auf. Bin dann dazu übergegangen, den Exit nachts frei zu lassen, damit die Haut atmen und sich erholen kann. Seit nun fast 1,5 Jahren nehme ich gar kein Pflaster mehr, mein Exit ist total nackelig und sieht aus wie ein glatter, gesunder Kinderpopo. Die einzige Pflege besteht aus täglichem Einsprühen mit Octenisept und tragen besagter Bauchbinde.
Eine Ausnahme gibt es, sobald ich ins KH muss, wird der Exit zugeklebt, um ihn vor Krankenhauskeimen zu schützen.

Lieber Roin, deine Haut sieht sehr gestresst aus. Sehe ich das richtig, dass du recht großflächig abklebst? Ich meine, 2 Randstreifen zu erkennen. So groß muss es nicht sein, das belastet nur unnötig.
Mit trockener Haut kämpfe ich auch, da hilft nur schmieren, schmieren....
Und versuch, deine Haut zwischendurch mal frei atmen zu lassen.

Wie Gabi schon sagte, mit einem Tunnelinfekt wird es komplizierter, ich kenne jemanden, der deshalb die PD beenden musste.

Liebe Grüße
Sabine

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Plasterallergie 27 Jan 2018 18:47 #508501

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Hab mein Exit mit Kompressen abgedeckt.
Verbandwechsel hatte ich vor der Pflasterallergie jeden Samstag nach dem Duschen gemacht.
Anfangs bin ich noch mit einem Wasserdichten Pflaster duschen gegangen. Später nur mit den Medpore Pflaster und einen Bauchgurt um den Schlauch nicht hängen zu lassen.
Ich habe aus dem Krankenhaus damals erfahren das es nicht schlimm wäre. (War drin wegen Perontitis.)
Ab Dezember, nachdem ich unter dem Verband die Rötungen gesehen habe und ins KfH gegangen bin. Habe ich IV3000 Ported 7cm x 9cm Plaster bekommen. Die ich auch mit einer Kompresse auf den Exit zwei Mal benutzt habe, nur beim Wechsel musste ich jedesmal eine Schere benutzen weil sich Plaster in Kombination mit Kompresse eine Schlinge um Schlauch gebildet hat. Dann hatte ich die Opsite Flexiflix bekommen, von denen ich anscheinend das Eitern verstärkt habe.

Bilder

Bilder von Verband vorher und Nachher

Sind leider zu groß für den Anhang

PS: das ich mit den Opsite duschen kann wusste ich nicht. Ich trau mich auch gar nicht mehr zu duschen juckt mit Wasser noch extremer.:(

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Plasterallergie 27 Jan 2018 19:04 #508502

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Es wundert mich, dass du nur einmal in der Woche den Verband am Exit wechselst. Wie reinigst Du denn überhaupt den den Exit und wie pflegst Du ihn?
Und vor allem, wie sollst Du ihn auf Anweisung vom KfH pflegen?

Du kannst die Fotodatei übrigens auch verkleinern, wenn Du sie unbedingt anhängen willst. Ich persönliche klicke höchst ungerne auf Links aus unbekannter Quelle :)

Und nochmal: Wenn es rund um den Exit eitert, ruf Deine zuständige CAPD Schwester im KfH an. Die haben Dir doch eine Nummer für Notfälle gegeben. Oder?

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Plasterallergie 27 Jan 2018 19:34 #508503

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Mit Octenisept und Kompressen von Vlieskrompr Nonstop 12 steril 5x5 cm. Die Kompressen werden mit den Desinfektionsmittel durchtränkt.
Ich selber trage Einweghandschuhe die ich auch mit den Octenisept desinfiziere. Dann nehme ich jeweils eine Kompresse in jeder Hand und reinige mit einen Wisch nach oben und gleichzeitig nach unten, dann mit zwei neuen nach rechts und links. Dann die geröteten Stellen mit wieder zwei neuen. Abschließend den Schlauch bis zum Titaniumadapter.
Dann lass ich die Desinfektio etwas trocken und mach nochmal um Exit sauber. Die Handschuhe werden mit jeden Papierwechsel nochmal desinfiziert. Mundschutz trage ich selbstverständlich auch.
Nach dem Reinigen ziehe ich frische Handschuhe an und lege eine trockene Kompresse neben den Exit um den Schlauch zu stützen, und eine auf dem Exit. Dann klebe ich den Verband drüber.

Anweisungen von meinem KfH zu den Rötungen hab ich übrigens keine bekommen. Von daher mache ich die Pflege so wie ich es im Krankenhaus gezeigt bekommen habe.

Hab am Montag in KfH ein Termin, wo ich das Problem nochmals zeige, vielleicht bekomme ich Antibiotika oder so was. Beim ersten Besuch deswegen habe ich nur neue Haftpflaster bekommen.

Bilder liegen bei meinem Google Fotos. Und sind 8 MP groß. Als ich die verkleinerte erkennt man nicht mehr so die Details.

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Plasterallergie 28 Jan 2018 16:56 #508507

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Du hast da einige Hautprobleme auf einem Haufen....
Würd dir da ein Gespräch mit dem Apotheker deines Vertrauens raten, hat mir bisher mehr geholfen als Dermatologe und Nephrologe zusammen <_<

Als Pflaster könnt ich auch Cosmopore E empfehlen, da krieg ich auch nur Hautreaktionen wenns zu straf gespannt ist o_o (hab selber seit Oktober nen Herzkatheter mit 2 Schläuchen auf der Brust, wechsel erst auf Bauchfell wenn der abgenutzt ist)

Bei der Wahl der richtigen Antibiotika für die Entzündung an der Austritts-Stelle(z.B. Antibakterielle Kombinations-Salbe mit Antibiotika z.B. Baneocin) und die richtige Hautpflege(z.B. Salbe mit Antihistamin z.B. Fenistil) ist der Apotheker halt besser, der kennt seine Produkte oft besser als der Arzt :P

Hab selber ziemlich empfindliche Haut, Pflasterallergie, Allergie auf die meisten Hautscremes und Parafin-Allergie, Ekzemneigung von 375-435 laut Allergie-Bluttest, extrem dünne Haut und vieles mehr <_<

Damit sich meine Haut zwischen den Pflaster-Wechseln erholt, gehe ich übrigens ohne Pflaster duschen....ja, große Sünde blabla, in meinem Fall hohes Sepsis-Risiko...und Pflege meine 2 Katheter-Austritts-Stellen mit feuchtigkeits-spendendem Duschgel und Leitungswasser....nachm duschen wird alles desinfiziert und erst dadurch hab ich meine Haut-Rötungen und Ekzeme entgültig in den Griff gekriegt...

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Plasterallergie 28 Jan 2018 17:40 #508509

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Danke Christian, ich habe bisher nichts anderes als das Octenisept in der Nähe von dem Exit gelassen. Auch in dem Gebiet aussenrum.
Selbst das berühren mit Handschuh meide ich.

Bis jetzt waren nur Tabletten gegen den Juckreiz.
Bei Cremes usw weiß ich nicht ob man die als Nierenkranker überhaupt nutzen darf. Und wie kann man Creme und Pflaster zusammen nutzen.

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Plasterallergie 28 Jan 2018 18:13 #508510

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Salbe klappt natürlich nur auf dem Exit selber und nicht auf den Klebestellen, wärend man ein Pflaster trägt.
Ich hab zu meinem Glück ne Heizdecke auf der ich stundenlang mit nacktem Oberkörper sitzen kann und alles einwirken lassen kann^^
Wenn man direkt auf den Exit ne Salbe aufträgt, muss die Keim-Abtötend sein und sollte nach 24-stunden wieder desinfiziert werden.

Versuch doch mal paare Tage auf eine große sterile Wundkompresse + Verband zu wechseln, um die Haut mal abheilen zu lassen und keine neuen Klebstoffe draufkommen zu lassen. Wär ein Versuch wert bei der roten Haut :/

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Plasterallergie 29 Jan 2018 11:49 #508516

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Hallo Roin,

wenn ich so sehe, wie großzügig du deinen Exit abklebst und dann noch lese, dass du nur 1x pro woche einen Verbandswechsel machst, dann ist es für mich kein Wunder, dass deine Haut so aussieht.
7 Tage lang schwitzt die Haut unter der wasserdichten Folie, kann nie richtig abtrocknen. Kein gutes Klima für die natürlich vorkommenden Hautbakterien, die unsere Haut schützen. Die Haut ist dann viel anfälliger für die Besiedlung mit schädlichen Bakterien. Womöglich hast du noch großflächig mit Octenisept alle schützenden Bakterien gekillt und durch das lange, wasserdichte abkleben die Haut noch zusätzlich gestresst.
Gönn deiner Haut mal Erholungspausen. Ich würde zum einen nicht so großflächig abkleben, macht keinen Sinn. Lass doch nachts mal alles weg, damit die Haut abtrocknen und atmen kann. Wenn ich das auf dem Bild richtig gesehen habe, benutzt du ja auch eine Bauchbinde. Du könntest nun eine saubere Mullkompresse abends so in die Bauchbinde einkleben, dass sie über den Exit liegt und dadurch den Exit schützt. Vorher den Exit desinfizieren. Würde ich bei dem Aussehen sowieso täglich machen und nicht nur 1x die Woche. Die Haut drumherum kannst du dann auch mit einer geeigneten Salbe pflegen.

Was mich wundert ist, dass du nicht wusstest, dass das Opsite wasserdicht ist. Auch besitzt das Octenisept keine Zulassung zur Handdesinfektion. Hat mir letztens erst meine PD Schwester erklärt.
Wenn ich nicht weiss, ob ich eine Tablette oder Salbe nehmen darf, ruf ich kurz im Diazentrum an. Und das lieber einmal zuviel als zu wenig.

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Plasterallergie 29 Jan 2018 12:52 #508517

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War heute in KfH.
Ergebnis: Keine Pickel, normale Rötungen. Ultra gestresste Haut. Und der Knüppel der um dem Exit ist ist eine Verdickung von Hautgewebe.
Ich soll ab jetzt kein Plaster mehr benutzen. Wie ihr schon schriebt. Es wurde eine Mullbinde um den Exit gewickelt und mit einen kleinen Streifen fixiert. Und jetzt trage ich das Band drüber. Ein momentan ekliges ungewohntes Gefühl, nach 9 Monate Plaster.

Durch den Bauchband ist das Pflaster nicht wirklich schnell dreckig geworden. Anfänglich nach der OP hab ich schon nach 3 Tagen, wie es mir gelernt wurde. Das Pflaster gewechselt. Als ich dann genügend Bauchbänder hatte hab ich einfach Mal ausprobiert wie lange erst das Heftpflaster braucht um Dreckig zu werden. Quasi 4 Tage getragen und unten drunter geschaut wie es aussieht, dann 5 Tage, 6 Tage ab da war es schon kritisch, da sich ab da meist der Kleber an den Ecken lösen begann. Die Haut wäre damit geschonter als jeden dritten Tag abziehen und neu drauf kleben.
Meine Ärzte haben auch nicht irgendwie was gesagt dagegen oder ob es Richtig wäre.
War wahrscheinlich am Ende doch zu viel für meine Haut. Der lange Kontakt mit dem Kleber. Ich bin vom Gegenteil ausgegangen das dich zu häufigen Wechsel etwas passiert.
Hinterher ist man immer schlauer.
Nach meiner ersten Bauchfellentzündung, wegen ein Hautpartikel, ziehe ich nach dem Hände waschen immer Handschuh an und Reinige den Bereich um den Exit gründlicher als vorher.

Wäre es ratsam ein Luftreiniger in einem Dialyse Zimmer zu haben?

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Plasterallergie 29 Jan 2018 17:26 #508518

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Hallo Roin, nein, einen LUftreiniger brauchst Du auf gar keinen Fall. Der würde Dir nichts bringen.

Du kannst sowieso nicht verhindern, dass Keime am Exit sind. Sie besiedeln immer und überall unsere Haut. Sie haben eine wichtige Wächterfunktion. Achte darauf, dass Du ihn gut reinigst und dabei penibel Händehygiene betreibst, aber das schreibst Du ja. Zug auf dem Kátheter und feuchtes Milieu förden das Wachstum "böser" Keime. Darum ist die Lösung, die Du heute bekommen hast, also kein Pflaser draufzumachen, bestimmt die beste. "Böse" Keime lieben nämlich keinen Sauerstoff.

Ich habe damals meinen Exit immer schön ausgeduscht und dann an der Luft trocknen lassen. Danach erst verpflastert. Mein Arzt empfahl mir, das Pflaster wegzulassen und nur den Schlauch zu fixieren.

Alles GUte für Dich, Ulrike

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Plasterallergie 30 Jan 2018 09:40 #508520

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Hallo Roin,

also ich hätte jetzt so spontan bedenken gegen einen Luftreiniger. Wichtig ist eigentlich eher, dass insbesondere beim Wechseln die Luft nicht so aufgewirbelt wird und eine Luftreiniger tut dies. Auch könnte er eher das Gegenteil bewirken, wenn man ihn nicht regelmäßig wartet und säubert.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt habe ich meine Unterwäsche heiß gewaschen und nix mehr auf den Exit gemacht, nur im Sommer wenn es zu heiß war für Unterwäsche. Da habe ich Kompressen draufgeklebt und zwar befestigt mit Fixmull stretch, dass ich täglich wechselte. Ich habe den Eindruck, da haben sie Dich am Anfang auch etwas schlecht beraten. Heftpflaster habe ich nie benutzt, kann mir auch nicht vorstellen, dass das gut ist.

Viele liebe Grüße
Hati

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Plasterallergie 30 Jan 2018 12:19 #508521

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Zitat: "..da haben die sich am Anfang schlecht beraten..."

Am Fr 7.April 2017 war meine Operation wo mir der Katheter gelegt wurde Sanstag und Sonntag sollte ich mich von der Operation erholen, Am 10. April 2017 hatte ich das erste Training zum Beutelwechsel (mit 500ml ), am 11 April gegen Abends mit 1l, am 12ten gegen Abend mit 1,25l, am 14ten 1,5l am 13ten wurde das Training vergessen und ich lag den Tag mit den 1,25l im Bauch von dem letzten Tag. ich wurde am 14 entlassen, und müsste in meinem KfH um provisorisch
ein paar Kisten mit Beutel zubekommen und eine Wärmeleitplatte usw. Ich hab es dann Zuhause in meiner Küche provisorisch aufgebaut. Meine Wohnung war zu dem Zeitpunkt noch eine totale Baustelle. Die Lieferung wurde von Baxter kam erst an nächsten Montag gebracht, am 20ten kam eine Schwester von KfH nach Hause um die Wohnung zu begutachten.
War alles in Ordnung. Habe mein Computerzimmer kurzerhand geopfert und daraus ein Dialyse Zimmer gemacht. 2 Wochen lang wurde es komplett sterilisiert darin Lager ich auf Schwerlastregalen die Kartons, der Wechseltisch mit Ständer steht drin, ein Großes Regal mit Verbrauchsgüter ( Tisch- , Hand-, Wundserilisation; Seife; die MiniCaps Kartons; meine Medikamente; die Müllbeutel für Verpackungsmüll, die Müllbeutel für die Beutelreste) und ein weiteren Schrank mit Verbandszeug; Bauchbänder; Handschuhe; und Mundschutz; so wie Medizinische Unterlagen bzw Krankenhausbriefe, CAPD Informationen etc.
Zwei Müll-Ständer für Gelber Sack und Verpackungmüll.
Was jetzt noch fehlt ist ein Abflussbecken für das Dialysat was ich momentan in die Badewanne Schütte.

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Plasterallergie 30 Jan 2018 13:59 #508522

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Zimmer 2 Wochen lang sterilisiert? Wozu soll das denn gut sein? Du betrittst den Raum und schon werden die Keime wieder verteilt. Ich dialysiere in meinem normalen Schlafzimmer, grad mal, dass ich jetzt vielleicht etwas öfter Staub wische und das Bettzeug öfter wechsel. Und obwohl mein Kater bei mir schläft, hatte ich in über 3 Jahren noch keine Bauchfellentzündung.
Wichtig ist: kein Luftzug, also Türen und Fenster zu und das Bettzeug eben nicht kurz vorher aufschütteln. Mundschutz um keine Keime über das frisch desinfizierte Arbeitsfeld zu atmen. Und das allerwichtigste ist eine gute Händedesinfektion (Handschuhe sind in meinem Diazentrum verpönt). Und bei der Konnektion immer volle Konzentration, nie in Hektik arbeiten, nie husch husch ich mach mal schnell....

Dein Dialysestart liest sich für mich etwas chaotisch und unorganisiert.

Ich wurde nach der OP 1 Woche lang im Diazentrum trainiert. In der Zeit wurde ich auch mit dem kompletten Material beliefert. Die erste Dialyse daheim fand unter Aufsicht meiner PD Schwester statt. Die hatte mich vorher schon daheim besucht, um zu sehen, ob meine Wohnung überhaupt für die Heimdialyse geignet ist. Diese Besuche sind Standard beim KfH, sind auch im Trainingsprotokoll vom KfH so aufgeführt.

Die erste Dia daheim unter provisorischen Bedingungen geht eigentlich gar nicht, das ist in meinen Augen grob fahrlässig.

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Plasterallergie 30 Jan 2018 16:58 #508523

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Im Krankenhaus während des Kurztraining zum Beutelwechsel; hat es von meiner Ärztin am Schluss nur gehiesen, dass ich jetzt Obst und Gemüse erstmal nicht mehr essen soll ... Das Eiweißreiche Ernährung und das man auf Kalium, Harnstoff, Natrium und Phosphatreiche Lebensmittel und Getränke aufpassen muss.
Gesagt getan, hab erstmal nach dem Krankenhaus Aufenthalt Kühlschrank und Vorratsschrank mit Hilfe des Internets (Mineralwert-Listen) aussortiert was viel Inhaltsstoffe hat. Wortwörtlich da mir noch niemand zu dem Zeitpunkt irgendwie erklärt hatte wie und was ich Essen kann.
Persönlich habe ich darauf geachtet:das Lebensmittel nicht über (bei 100g) 100mg Kalium, 150mg Phosphat und möglichst wenig Natrium drin ist 30mg, aber viel Eiweiß hat. Bei Getränke ebenso zusätzlich wenig Harnstoff.
Also blieb Reis, Nudeln, Eier und frische Steaks im den Schränken. Salzsträuer würde auch verbannt aus meiner Küche. Dafür viele Kräuter (was nachhinein sogar viel besser ist, geschmacklich)
Dann irgendwann in Juni '17 kam das Thema Ernährung in Gespräch, in KfH. Dauer 10min. Obst und Gemüse kann ich doch essen. Leider nur gewässert und in Stücke. Schmeckt mir nicht wirklich so. Und Konserven mit Früchten oder Gemüse.; Abgeschüttet und Abgewasschen.
Also hab ich Apfelmus und Gurke zu meine Ernährung hinzugefügt. Ich habe allerdings keine große Experimente gewagt wie etwas abzukochen beispielweise.
Ich hatte in jedem Bluttest ein Kalium Gehalt von 3,1 bis 3,5.
Phosphat und Rest soll normal sein, hab immernoch nicht wirklich den Durchblick darin....
Nach und nach wagte ich Lebensmittel mit etwas mehr Inhaltsstoffe zu essen.
Jetzt hätte ich vor kurzem sehr hohe Leberwerte, und meine Galle war gereizt. Ich sollte kein Fleisch und fetthaltige Lebensmittel Essen.
Ich.hab jetzt auf mehr Vegetarische Gerichte gewechselt. Wobei ich zwar Tofu gekauft habe, aber von den Werten her es noch nicht angerührt habe.

Kurz gesagt ich habe keine große Kochkenntnisse vorher gehabt;Bin mir total unsicher mit dem Essen;

Es kommen von meiner Ärzten nur so Sprüche wie "Essen halt keine 100 Bananen, aber du kannst alles Essen."
Ich hab einfach Angst wegen erhöhten Werten, Herzinfarkt, Knochenbrüche durch Calcium Einlagerungen usw.

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Plasterallergie 31 Jan 2018 11:53 #508525

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Da wurdest du eindeutig falsch informiert.

Ein großer Vorteil bei der Bauchfelldialyse ist ja, dass wir beim Essen längst nicht so eingeschränkt sind wie bei der Hämodialyse. Das Kalium wird so gut aus dem Körper entfernt, dass wir kaum Einschränkungen beim Verzehr von Obst und Gemüse haben. Das Wässern und Abkochen ist ein Rat für Hämodialysepatienten, nicht für uns. Erschreckend, dass die Ärztin das nicht weiss.

Ich esse z.B. viel frisches Obst, Konserven nur weil ich es mag (Pfirsiche z.B). mein Kaliumwert war bis auf 1x immer ok. Da hatte ich aber auch richtig viel Obst gegessen. Kartoffeln hab ich noch nie gewässert, ich gönn mir auch Pellkartoffeln mit rel. viel Kalium. Ich kenne auch keine anderen PD Patienten mit Kalium Problemen. Bei deinem niedrigen Kaliumwert kannst du dir ruhig mehr gönnen.

Auf Phosphat müssen wir allerdings genauso achten wie bei der Hämodialyse, Phosphat wird nicht so gut entfernt. Problematisch sind hier vor allen Dingen die künstlichen Phosphatzusätze in Lebensmitteln. Softdrinks wird auch oft Phosphatsäure zugesetzt. Die gilt es weitgehenst zu vermeiden bzw. die Dosis an Phosphatbinder anpassen. Frag in deinem Diazentrum mal nach dem PEP, Phosphat-Einheiten-Programm. Mit dem kann man sich seine Mahlzeiten spielerisch zusammenstellen und sieht dann, wieviel Phosphateinheiten in der kompletten Mahlzeit enthalten sind. Das Ganze ist aufgemacht wie ein großer Teller, auf dem man die einzelnen Beilagen kombiniert. Man sieht also die komplette Mahlzeit in Originalgröße vor sich liegen und erfährt gleich, wie phosphatlastig diese ist und kann dann den Phosphatbinder besser dosieren.

Es gibt auch etliches an Infomaterial zur phosphatarmen Ernährung, auch hier bei DO, auch mit leckeren Rezepten. Lies dich einfach mal hier durch.

Du kannst mit der PD wirklich fast normal essen. Was du dir leisten kannst und was nicht, sagen dir dann deine Werte, das ist individuell auch unterschiedlich.

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Plasterallergie 31 Jan 2018 12:34 #508526

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Hallo Roin, Papaya hat Recht - mit PD ist man so git wie nicht eingschränkt. Alles ist erlaubt, nur keine Exzesse (also "keine 10 Bananen"). Bei dem Kalium wie Deinem würde ich ganz normal essen.

Was das Phosphat angeht, ist das PEP-Programm wirklich gut: www.nieren-und-gefaesse.de/downloads/bro..._einfuehrung_pep.pdf
Mir hat das sehr geholfen - irgendwann hat man es verinnerlicht.

LG, Ulrike

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Plasterallergie 02 Feb 2018 18:17 #508527

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Wofür benutzt du denn die Wärmeleitpaste?

Und von wem wirst du beliefert, Fresenius oder Gambro? Vielleicht sind wir ja im selben KfH, wo bist Du denn?

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Plasterallergie 02 Feb 2018 22:23 #508528

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Schreibfehler

Wärmeleitpaste = Wärmeleitplatte

Autokorrektur von Smartphone.


In Aschaffenburg gehe ich ins KfH.
Von Baxter werde ich beliefert

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Plasterallergie 03 Feb 2018 10:42 #508529

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Hallo Roin,

mache seit 5 Jahren CAPD und hatte noch nie eine Bauchfellentzündung und keinen Tunnelinfekt. ich habe auch eine Pflasterallergie - und bei mir wurde die Haut und auch der Exit erst besser, als ich alle Pflaster weggelassen habe. Seit 4 Jahren mache ich nichts mehr auf den Exit, auch nicht beim Duschen (wobei ich diesen Bereich nie mit Seife wasche, sondern später mit Braunol desinfiziere) benutze auch keine Bauchbinde mehr - mit Ausnahme wenn ich ins Krankenhaus gehe oder an den Strand :-).
Ich habe angefangen, dass ich alles langsam reduiert habe. Am Anfang habe ich erst reduziert, indem ich nur eine Mullkompresse um den Exit geschlungen habe und mit 1 kleinen Streifen Micropore-Pflaster abgeklebt habe (immer an einer anderen Stelle). Dadurch ist Luft an den Exit gekommen und er ist mit der Zeit - abgeheilt. Direkt am Exit habe ich nie irgenwelche Salben benutzt, sondern nur Braunol zur Desinfektion!
Auch Nachts - wie die anderen auch empfehlen - einfach "ohne alles" (vielleicht am Anfang den Schlauch noch etwas fixieren, aber eigentlich merkt man wenn Zug draufkommt).
Also, nicht gleich ex und hopp, sondern langsam reduzieren und mit der Zeit wird die Haut dann besser werden.
Und genieß das Essen - wir dürfen FAST alles! Das ist einer der große Vorteile der Bauchfelldialye!

Viel Erfolg!
Beutelratte

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Plasterallergie 05 Feb 2018 22:19 #508538

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Hey.

Mache nun s.10 Jahren CAPD und habe auch fast alles durchgemacht.Von der Bauchfellentzündung bis zur Pflasterallergie.Habe lange alle Pflaster von Fresenius und Co ausprobiert wegen Juckreiz Rötungen Entzündungen die alle nicht geholfen haben.Nun habe ich von Rossmann ein Sensitiv Pflaster gefunden,dass ich super vertrage.Für die Sauna habe ich vom Doc spezielle Pflaster aus der Apotheke verschrieben bekommen.Ab und zu lass ich auch mal das Pflaster ganz weg um Luft an Exit zu lassen ist auch ganz gut.


gruss urmeli

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Plasterallergie 15 Feb 2018 16:32 #508586

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Ich selbst habe vor einigen Jahren PD gemacht. Das einzige was ich so einigermaßen vertragen habe war unsterile Opsite flexifix (sterile hat einen anderen Klebstoff). Unter und über den Schlauch am Exit eine Kompresse und knapp mit Opsitefolie abkleben. VW 3 mal /Woche und immer etwas verschieben beim verbinden. So wird die Haut weniger gereizt. Den Schlauch habe ich noch knapper mit Folie bedeckt, sonst muss man ziemlich daran ziehen.
Zum schwimmen habe ich den Schlauch mit einer dünnen Schicht Küchenrolle eingepackt und wirklich großzügig mit Opsitefolie abgeklebt. Danach unbedingt VW, bei mir wurde es drunter nie nass.

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Plasterallergie 10 Apr 2018 09:52 #508734

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Hallo, kenne die Pflasterallergieproblematik nur zu gut. Hab inzwischen für mich eine Lösung gefunden. Vielleicht funktioniert das bei Dir auch. Ich schmiere nach dem Reinigen des Exits auf die Haut, die vom Kleber des Pflasters berührt wird (aber NICHT auf den Exit) eine dünne Schicht Dermacool Hydrogel (eigentlich ein Mittel zur Behandlung von Brandwunden oder Sonnenbrand) und lasse es eintrocknen. Es bildet eine dünne Schicht, auf die ich dann (wie üblich mit Kompressen) ein IV 3000 oder ein Cutiplast (hat mir ein anderer Patient empfohlen) klebe. Damit ist es dann ganz gut. Manchmal fängt es dann nachts unter der Bettdecke doch an zu jucken. Dann schmiere ich um das Plaster dünn Polidocanollotion (Dermasence Polaneth). Dann hört das Jucken meistens ziemlich schnell auf. Das IV 3000 ist übrigens (trotz Folie) luftdurchlässig im Gegensatz zu Opsite-Flexifix-Folie, welche ich nur für kurze Zeit (z.B. zum Schwimmen benutzen würde). Ich schneide die Pflaster übrigens immer vor dem Aufkleben ein, damit sie um den Schlauch liegen und vom Schlauch nicht so schnell abgehoben werden.

Mir wurde übrigens im Krankenhaus und vom Nephrologen gesagt, dass ich den Exit nicht mit Octenisept reinigen soll, sondern (Krankenhaus) mit Einweg-Kochsalzlösung oder (Nephrologe) konservierter Kochsalzlösung Lavasorb. Wobei ich (laut Krankenhaus) mit jedem Tupfer nur EINMAL vom Exit WEG wischen soll. Die Dialyseschwester beim Nephrologen hat gesagt, ich könne auch einmal eine kreisrunde Bewegung um den Exit mit jedem Tupfer machen aber auch nur EINMAL pro Tupfer.

LG

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Plasterallergie 06 Jun 2018 14:55 #508810

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Hallo, auch ich hatte eine Pflasterallergieproblematik.
Habe dann verschiedene Pflaster getestet und festgestellt, dass ich die Pflaster die den Polyacryl-Kleber - oder mit dem Zinkoxid-Kautschuk-Kleber hatten schlecht für mich waren.
Nach langer Suche und durch eine Bekannte die Wundmanagerin war kam ich dann zu meinem FIXOMULL gentle touch ein Pflaster mit Silikonkleber.
Dieses benutze ich seit einem Jahr und hatte nie wieder Hautprobleme wegen des Pflasters. Kann man übriges auch während des Duschen drauf lassen und danach wechsel ich immer das Pflaster, fast täglich.
Schöne Grüße Gupi

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Plasterallergie 12 Jun 2018 11:34 #508824

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Hallo, werde ich auf jeden Fall mal probieren. Suche schon seit längerer Zeit ein Pflaster mit Silikonkleber.
Schöne Grüße
pdanf

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Plasterallergie 13 Jun 2018 23:22 #508836

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Meine Dialyse verwendet Steriblock Dia Pflaster. Die halten nur ca. 1-2 Stunden auf der Haut. Lassen sich einfach und ohne Klebereste abziehen.

Vllt probier Sie einfach mal und kannst ja gerne mal Feedback geben.

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Plasterallergie 14 Jun 2018 23:01 #508842

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Ist wahrscheinlich leider nicht für uns PDler geeignet, weil wir das Pflaster dauerhaft tragen müssen.

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Plasterallergie 19 Jun 2018 19:55 #508867

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Hallo Roin 1991,

wie geht es denn deiner Pflastrallergie? Hast du noch Probleme?

Liebe Grüsse
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Plasterallergie 19 Jun 2018 19:56 #508868

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Hallo Roin 1991,

wie geht es denn deiner Pflasterallergie? Hast du noch Probleme?

Liebe Grüsse
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Plasterallergie 19 Jun 2018 20:49 #508869

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Ich denke ja, seit dem benutze ich keine Pflaster mehr. Nehme eine Kompresse und die Pflasterklebeband als Streifen und klebe die Kompresse fest. Das Vertrage ich. Wechseln tue ich es alle 7 - 10 Tage.
Die Stelle um den Exit ist immer noch, ich sag Mal kaputt, schuppt ohne Ende, und juckt wie Hölle 24h lang. Hab gegen den Juckreiz Tabletten bekommen. Eigentlich sollte ich nur eine Abends nehmen, aber die Wirkung lässt augenblicklich nach einem Beutelwechsel nach. Also nehme ich um den Tag zu überstehen 2 alle 6 Std.

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Plasterallergie 16 Jul 2018 17:01 #509038

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Hier ein weiteres Update

So ist der Exit geschützt.

Gegen den Juckreiz hab ich jetzt ein sehr gutes Spaß von noreiz un gegen die Rötung benutze ich jetzt in Sommer die Sonne.

Der scmodder istp mittlerweile auch zurück gegangen. Verbandswechsel mache ich alle 9 bis 12 Tage ohne Desinfektion. Da das Zeug die Haut sehr schnell angreift bei mir. (Austrocknen & Juckreiz)

Natürlich mach ich den Exit auch mal richtig sauber, wenn ich dusche dann mache ich es so wie gelernt und zusätzlich Creme ich es mit noreiz rückfettende Creme ein.

Wie sieht es eigentlich aus mit Pflasterallergien, wie schnell bekommt man an einer andern Stelle diese Symptome? Ich mache seit dem grundsätzlich nur mit Kompressen und den Krebklebestreichen Rum.

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Plasterallergie 16 Jul 2018 17:04 #509039

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Würd lieber nix drauftun was Rückstände hinterlässt oder sonstwie klebt, das schaut bei dir schon aus als würde es anfangen zu vernarben -_-

Gönn deiner Haut lieber mehr Pflegeprodukte und weniger Pflaster.
Wann warst das letzte mal beim Hautarzt? Die Haut schreit ja richtig nach Hilfe!! o_O

Hab auch mal paar Bilder.
Bild 1: So sieht meine Haut bei ner Allergie aus.
Bild 2: So sieht sie am Tag danach aus. (Kleberückstände am Katheter verursachen kleine Allergie-Nachschübe.)
Bild 3: So sieht alles heute aus, ich trag nurnoch zur Dialyse ein Pflaster, damit keiner meckert und lass die Haut ansonst in Ruhe. (reiß ich sofort wärend der Fahrt vom Spital nachhause runter)
Solange ich kaum Pflaster trag, is meine Haut wiederstandsfähig genug für leichte Desinfektionsmittel wie Ocenisept, würde ich Pflaster tragen, würde die auch sofort austrocknen und reißen.

P.S. Mit einem Herzkatheter hab ich natürlich Angst vor Infektionen und einer Sepsis. Aber ich halte Wasser und Seife für Hygienischer als Pflaster und Desinfektionsmittel. (Und wenn meine Haut etwas nicht verträgt, hör ich auf meine Haut.)

Falls ich je auf PD wechsel, weil mir meine Ärzte den Herkatheter ausreden wollen, werd ich ne täglich frisch gewaschene Bauchbinde einem Pflaster vorziehen.

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Plasterallergie 16 Jul 2018 19:20 #509040

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Hautarzt hab ich leider nicht, sich ich suche schon seit guten Jahr nach einem Hautarzt aber jeder Hautarzt blockt einfach ab 9 Monate Wartezeit. Ich kriege keine Termine ich bin echt am verzweifeln.
Oberkörper
ich habe im Sommer 2017 wegen Bauchfellentzündung Cortison bekommen Dezember 2017 hat's mit Pickeln angefangen februar 2018 wordans richtige Furunkel und mittlerweile sieht es halt so aus sind auch so komische Vögel dabei die einfach irgendwie mit irgendwas gefüllt sind. Rap von covers Kids bekommen Tabletten damit sie vielleicht aufhört aber es tut sich einfach nichts des zu wird immer mehr durch Duschen wird zu mehr und die brechen auf.

dass ich da oben die Pflaster Narbe bekomme ist mein geringstes Problem. Ich benutze diese Pflaster und eine Kompresse und gegen den Juckreiz benutze ich dieses Spray.

Pflaster


Kompresse


Spray



ich mach lieber den Verband drauf weil bei meiner Arbeit wegen dem Dreck, Metallstaub und Öle und noch so andere Sachen; würde ich lieber nicht durch das T-Shirt an exit bekommen das hilft echt echt gut dieser Verband als Barriere ich kleb dann die Kompressor mit drei Streifen Klebeband zu, dass es luftdicht ist und es geht alles rückstandslos ab die Pflaster sauber mache ich das dann mit Wasser ab und zu mal und wenn ich geduscht habe dann auch mit Desinfektionsmittel ansonsten möglichst wenig Wechseln dass die Haut sich wieder beruhigt und heilt. Natürlich will der Verband kriege ich es würde auch gewechselt ansonsten ihnen Turnus von 7 bis 9 Tagen.
ich weiß nicht ob das hilft jetzt ist Sommer lege ich mich in die Sonne so dass die Sonne direkt auf dem Bauch strahlt mit Scheffler sei natürlich für den Heilungsprozess beider Sachen.

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Plasterallergie 16 Jul 2018 19:49 #509041

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Das sieht aber dann schon nach mehr als einer Pflasterallergie aus, was du am Rest des Körpers hat.

Mein Bettnachbar mit dem Dauerjuckreiz an der Hämo, sieht ähnlich aus. Der ist definitiv auf die Dialyse allergisch und keiner findet den Auslöser....bei dir sieht das ähnlich aus o_O
Das könnte sowohl vom Katheter bei dir kommen, alsauch von einem Bestandteil der Dialyseflüssigkeit.

Teste es mal aus. z.B. mit nem Tupfer der mit Dialyseflüssigkeit getränkt ist. Kann auch gebrauchte Flüssigkeit sein, den vielleicht reagierst du auf die hohe Giftstoff-Konzentration der gebrauchten Flüssigkeit vorm Auslassen.

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Plasterallergie 22 Jul 2018 15:21 #509100

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@Roin1991
Bei meinem Bettnachbar wurde endlich der Auslöser eingegrenzt.
Mein Bettnachbar macht jetzt intensive UV-Strahlentherapie und seine Dalmatiner-Flecken werden langsam besser. Auch sein Dauerjuckreiz.

Die Ärzte vermuten er hat einfach ne starke Neurodermitis die auf die Dialyse reagiert.

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