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Malzkaffee? 28 Okt 2004 14:59 #21762

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Sehr geehrte Frau Schwiegelssohn,

leider habe ich zur Verwendung oder Brauchbarkeit/Geeignetheit von Malzkaffee für Dialysepatienten, insbesondere für mich als PD-Patient, nichts gefunden. Können Sie mir bitte mitteilen, ob dieser Kaffee gut oder eher weniger gut geeignet ist? Mir war so, als ob auf Phosphat oder Kalium geachtet werden müßte.

Danke für Ihre Mühe und die Antwort.

LG von Björn, dem beuteltier.

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Re: Malzkaffee? 28 Okt 2004 17:25 #21765

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Hallo Björn
Malzkaffee enthält pro 1g (= 1TL oder Menge pro Tasse) laut Nährwerttabelle des Buches Börsteken Diabetes und Dialyse Thieme Verlag 10 mg Phosphat und 36mg Kalium. Anzumerken ist noch, dass bei Caro 2 g/Tasse empfohlen wird.

Zum Vergleich:
Kaffee schwarz liegt bei 5 mg Phosphat/Tasse und 100 mg Kalium; in größeren Mengen ist Kaffee kaliumreich.
Kaffee aus Instantpulver, 1TL (=4g Pulver) bei 14 mg Phosphat/Tasse und 175 mg Kalium (es gilt als nicht empfehlenswertes Getränk).

B.Schwiegelshohn

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Re: Malzkaffee? 12 Nov 2004 23:16 #21971

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Hallo,
würde gern zu diesem Thema noch wissen, wie es sich bei Dinkel-Kaffee verhält. Dachte eigtl., dass dieser besser ist als normaler, bin mir aber nun nicht mehr sicher.
Außerdem suche ich schon den ganzen Abend einen bestimmten Beitrag, es ging da um Juckreiz der Haut, welcher sich zuerst einstellt, wenn welche Werte erhöht sind (Phosphor?)???
LG Mauzi

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Re:Juckreiz 14 Nov 2004 15:04 #21976

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Hallo Mauzi,

ja, Juckreiz läßt nach erhöhtem Phosphat fragen, sonst nach trockener Haut, Allergie... LG Debi

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Re: Malzkaffee? 17 Nov 2004 16:53 #22025

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Hallo Mauzi,
ich muss vorausschicken, dass ich das Produkt Dinkelkaffee nicht kenne. Vermutlich wird Dinkel alternativ zur Gerste und evtl. zum Roggen im Carokaffee eingesetzt. Ausgehend vom Kalium- und Phosphatgehalt des Dinkels, dürften sich folglich die beiden Getreidekaffeesorten nicht sehr unterscheiden.
Nun zum Jukreiz: Debi hat recht, dass mit erhöhten Phosphatwerten häufig ein vermehrter Juckreiz einhergeht. Dabei verursachen Calcium/Phosphat-Komplexbildungen, die sich überall im Körper ablagern können unter Umständen auch einen Juckreiz. Es gibt aber auch andere Ursachen wie beispielsweise Medikamentenunverträglichkeiten, Allergien oder eine überhöhte Vitamin D Zufuhr, die zu Juckreiz führen kann.
Viele Grüße B.Schwiegelshohn

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Frage an Fr. Schwiegelshohn 18 Nov 2004 23:30 #22039

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Hallo Fr. Schwiegelshohn!

Sie schreiben, dass Juckreiz auch durch eine zu hohe Vitamin D Gabe verursacht werden kann.
Da mein Mann sehr stark unter seinem Juckreiz leidet, versuchen wir mittels Ausschlussprinzip den Auslöser herauszufinden. (Phosphatwerte, Allergietests, Hautcremes, waschpulver, etc...)
Mein Mann hat festgestellt, dass der Juckreiz am stärksten in Zusammenhang mit Wärme auftritt. So z. B. wenn er der Sonne nicht entfliehen kann oder auch bei körperlicher Betätigung mit Schwitzen (+ erhöhter Adrenlinspiegel??).
Als Therapie hat man es mit UV-Bestrahlung (!?) versucht. Was die Folge hatte, dass der Juckreiz schneller und stärker auftrat.
Nun zu meiner Frage: kann dies alles möglicherweise mit zu hohem Vitamin D zusammenhängen? Mein Mann bekommt nun schon kein Vitamin D mehr, da er zu hohe Werte hat.
Wie könnte man nachweisen, dass evtl. die hohen Werte den Juckreiz auslösen? Bzw. Wie kann man die Werte wieder senken?Vielen Dank im Voraus
Viele Grüße
Danijelle

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Re: Frage an Fr. Schwiegelshohn 20 Nov 2004 18:01 #22106

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Hallo Danijelle,
leider ist eine Ferndiagnose grundsätzlich nicht möglich, da der Vitamin D Stoffwechsel ein kompliziertes Thema ist. Ich kann nur mögliche Zusammenhänge aufzeigen. Für die genaue Ursachenforschung und Therapie würde ich einen Nephrologen, der sich mit dem Vitamin D Stoffwechsel intensiv beschäftigt, zu Rate ziehen. Bei einem Dermatologe/Allergologe scheinen Sie für die Abklärung der allergischen Ursachen ja bereits in Behandlung zu sein.
Viele Grüße B.Schwiegelshohn

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Re: Frage an Fr. Schwiegelshohn 23 Nov 2004 14:58 #22168

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Ah...das kommt mir sehr bekannt vor. Auch ich hatte diesen Juckreiz bei Sonneneinstrahlung und Schwitzen. Das hänmgt schon irgendwie mit dem D zusammen und dem Parathormon. Ich habe dann die Nebenschilddrüse herausgenommen bekommen und seitdem sind diese Beschwerden weg.
Gruß Achim

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Re: Frage an Fr. Schwiegelshohn 24 Nov 2004 00:18 #22177

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Hallo Achim!

Danke für Deinen Hinweis! Leider gehört mein Mann zu den Wenigen, bei denen auch eine OP nichts nütz, da die Nebenschilddrüse(n) nicht gefunden werden kann. Er ist bereits schon 2 mal operiert worden und hat alle denkbaren Untersuchungen über sich ergehen lassen, um die NSD zu finden! - Wir werden dann wohl auf die Wirksamkeit des neue Medikaments (Mimpara) hoffen.
LG
Danijelle

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