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Eiweißarme Kost - aber was? 28 Jul 2011 20:27 #25472

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Hallo,

meine Tochter wird bald drei und hat Zystennieren und eine Niereninsuffienz, nun müssen wir anfangen eine Eiweiß -Diät zu machen. Nur noch 12 gramm am Tag. Sie hat bisher immer viel und gerne Wurst gegessen. Was kocht ihr so? Wer hat Erfahrungen damit.

Vielen Dank für Eure Antworten.

LG
Simone

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 29 Jul 2011 12:12 #25473

  • drschwiegelshohn
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Hallo Simone,
Kartoffel / Ei Kombinationen wie Kartoffelomlett, Kartoffelpfanne, Kartoffelsalat, Kartoffelküchlein jeweils im Verhältnis 600 g Kartoffeln / 1 Ei sind ideal und auch machbar. Fügen Sie Gemüse oder Salat und Rapsöl je nach Geschmack zu. Die ganze Menge ist natürlich nicht für Ihre Tochter, am besten isst die Familie mit.

Unter (www.ernaehrung-fuer-gesundheit.de/Niere/Rezept.html) finden sie 2 Rezepte, die ebenfalls die biologische Wertigkeit des Proteins berücksichtigen und die es sich lohnt einmal auszuprobieren.
Viele Grüße Bettina Schwiegelshohn

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 29 Jul 2011 22:12 #25478

  • Hati
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Hallo,

Entschuldigung, ich muss zwar (zum Glück) nicht so eine Diät machen. Aber wenn ich dass lese, weiß ich mit Sicherheit, dass ich nach wenigen Tagen keine Kartoffeln oder Eier mehr sehen könnte, geschweige denn essen. Was also könnte man alternativ noch essen in so einem Fall, wenn einem nicht gerade nach diesen beiden Lebensmitteln ist?

Viele liebe Grüße
Hati

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 30 Jul 2011 00:46 #25479

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Ich durfte in meiner Prädiazeit erst nur noch 8 Gramm und dann nur noch 5 Gramm pro Tag essen. Ich habe mich fast nur noch vegetarisch ernährt. Keine Hülsenfrüchte allerdings. Habe viel Gemüse, gedünstet und auch Nudeln und Reis gegessen. Es gibt auch gute Literatur dazu. Leider gehörten zu den Verboten auch Joghurt und Quark. Ab und zu habe ich dann auch mal eine kleine Hähnchenbrust mit Gemüse gegessen. Allerdings kommt es bei dem Grünzeug auf den Kaliumwert deiner Kleinen an. Meins war immer zu niedrig, so das ich alles an Obst und Gemüse essen konnte. Aber bei Kindern ist das ja oft ein Problem.

Liebe Grüße Cosima die schon Oma ist :-)

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 30 Jul 2011 22:31 #25481

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Hallo Frau Schwiegelshohn,
mir wurde bei der Diätberatung gesagt, dass die Kartoffel-Ei-Diät nicht nur völlig veraltet ist, sondern sogar schädlich sein kann. Nun bin ich etwas verwirrt, dass Sie diese hier vorschlagen.
LG, Klatschmohnalisa

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 31 Jul 2011 18:40 #25484

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Hallo,
die biologische Wertigkeit von Proteingemischen ist nach wie vor aktuell innerhalb der Ernährung, nicht nur im Nierenbereich, sondern z.B. auch im Leistungssport.

Deshalb denke ich Kartoffel / Ei oder ansonsten allgemein Getreide /Tierisches oder Tofu /Ei in einem Verhälnis in dem Pflanzliches immer stark überwiegt, ist nach wie vor eine praktikable Methode, die auch sehr schmackhaft sein kann.

Ich habe bewusst nicht von einer Kartoffel/Ei Diät gesprochen, denn ein Fixierung auf diese beiden Lebensmittel halte ich für sehr einseitig - und Variation in allen Lebensmittelgruppen ist entscheidend für die Akzeptanz und den Genuss in der Ernährung.

Viele Grüße Bettina Schwiegelshohn

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 01 Aug 2011 23:41 #25485

  • bestnews
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Ich möchte dazu auch mal kurz was sagen:
Es ezieht sich nicht ausdrücklich auf die Ernährung bei Nierenkranken aber auch:
Mein Eindruck ist, dass die Ernährungsberater sehr unterschiedliche Meinungen vertreten, bei den Ärzten geht das manchmal in die selber Richtung. Und die ganze Thematik der Ernährung ständig wechselnden Moden unterläuft solange ich denken kann. Nach meinem Verständinis und nicht nur nach meinem ist z.B. die Milch und ihre Produkte nicht der Gesundheit föderlich,sondern schädlich sind.
Zitat aus Milch besser nicht von Maria Rollinger:
Mit the China Study hat Collin Cmapbell emeritierter Professor der Cornell Universität, 2005 sein REsümee aus 40 Jahren ERnährungsforschung niedergeschrieben. Es lautet in Bezug auf Milch, dass es ein überflüssiges und auf lange Sicht gesundheitsschädliches Nahrungsmittel ist.

Und glutenhaltige Getreide können NIerenerkrankungen auslösen usw, diesesn Hinweis findet man sogar bei Internisten im Netz.

www.internisten-im-netz.de/de_zoeliakie-...n-symptome_1203.html

Ich verstehe auch bis heute nicht, warum nicht klar bio für Dialysepatienten empfohlen wurde hier in dem Forum. Ich jedenfalls halte es für logisch, dass wir uns nicht auch noch mit Pestiziden vollmüllen und auch nicht in einer Tour mit der Chemie der Lebenmittelchemievollstopfen. Ja, die Lebensmittelzusätze sind auf ihre Bedenklichkeit geprüft aber immer nur einzeln und nicht im Zusammenspiel, das Gleiche gilt für die Pestizide, die wir unbedenklich in einer gewissen Höhe zu uns nehmen dürfen.
Zum Glück gibt es aber unabhänigige Forscher, die das Zusammenwirken der einzelnen LEbensmittelzusatzstoffe untersuchten, im Bereich der Pestizide gleichfalls. Kein Mensch nimmt nur einen Lebensmittelzusatzstoff bei einem Essen oder auch an einem Tag zu sich, das gilt auch für die Pestizide und also ist die Aussage, es gäbe keine schädlichen Auswirkungen null und nichtig.

Arte Mediathek: Unser täglich Gift liefert Fakten.

Sorry Frau Dr. Schwiegelsohn , nehmen Sie es nicht persönlich!

Schönen Tag.

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 02 Aug 2011 00:39 #25486

  • RIO
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Ich möchte dazu auch mal kurz nichts sagen:

Es bezieht sich ausdrücklich auf die Vermährung bei Nierenkranken aber auch sonst so:

Zitat aus Milch macht munter von Resi Holzvorhütten:

Mit „the milk study hat Resi, Professorin der Hochalm-Universität, 2015 ihr Püree aus 40 Tagen Ernährungsforschung niedergerieben. Es lautet in Bezug auf Milch, dass es ein überflüssiges Nahrungsmittel ist. Weniger flüssig würde auch reichen. Aber es macht uns munter. Vor allem müde Männer. Deshalb sollten Männer JEDEN Morgen vor dem Wachwerden einige Schlucke des weißen Goldes (so bezeichnet es Resi) zu sich nehmen. Die gesundheitsschädliche Wirkung könne man bei Männern getrost vernachlässigen.

Ja, auch das Zusammenspiel verschiedener Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln wie Hefeweizen und Milcheiweiß wurde geprüft. Es wurde festgestellt, dass auch Hefehaltige Getränke Nierenerkrankungen auslösen können - wenn man zuwenig davon einnimmt oder mit Milcheiweiß mischt.

Diesen Hinweis findet man sogar bei Internisten im Netz. Manchmal findet man im Netz auch die entsprechenden Flaschen.

www.die-flaschen-im-netz.de


Sorry bestnews, nehmen Sie es nicht persönlich!
Schönen Tag


Ja sorry, es überkam mich halt… ;-)

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 02 Aug 2011 07:50 #25487

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Hallo bestnews,

ich habe den Eindruck, dass man sich mit der von Dir erwähnten Frau Maria Röllinger eigentlich nicht bescäftigen muss. Se ist Juristin und hat kenerlei mediziische Ausbildung.
In ihrem Buch beschreibt sie ein Buch, welches selber mehr oder weniger Ergebnisse verschiedener Studien zusammen fasst und eigene Schlüsse daraus zieht. Diese diversen Studien wurden nicht von Campbel (dem älteren) durhgeführt. Er hat nur die Ergebnisse zusammen gefasst.

Aber was sind das für Studien? Ich habe mal 2 Beispiele raus gesucht:

Anzahl der Patienten: 16 Dauer der Studie: 8 Wochen
Anzahl der Patienten: 22 Dauer der Studie: 6 Monate

(die Anführungsstriche sind von mir)

(Die Angaben stammen von der privaten Website von Colin Campbell M.D. und von der Website seiner Stiftung)

Bevor ich es vergesse. Der Co Autor, also Campbells Sohn, war bei Erscheinen des Buches studierter Philosoph. Erst danah begann er ein Medizinstudium.

In vielen seiner Veröffentlichungen geht es Campbell überwiegend um die Vorteile der veganen Ernährung.

iele Kritiker werfen ihm Einseitigkeit vor und bemängeln die Qualität der von ihm ausgewerteten Studien. Des weiteren wird ihm weltweit geworfen, dass er diese Studien mit zum Teil, nicht allgmein akzeptierten Methoden ausgewertet hat.
Das kann ich natürlich nicht beurteilen. Schiesslich bin ich kein Fachmann dafür. Aber wie gesagt, man kann jederzeit für alles Begründungen finden. Sowohl für das Pro als auch für das Cotra. Deshalb sollte man eben die Quelle soweit möglich selber beurteilen.

Natürlich habe auch ich nicht mal eben alles von ihm gelesen.Ist wohl in einer Nacht auch nicht gut möglich. Ich wollte hier nur aufzeigen, dass es wirklich wichtig ist an die Quellen nach öglichkeit soweit es get heran zu kommen. Zumindest dann, wenn man sich wie Du hier fast missionarisch gibt.

Keinesfalls spreche ich Dir Dein Interesse usw. ab. Aber vielleich könntest Du Dich mit gewissen Äusserungen zurück halten. Ich glaube, Du weist was ich meine.

das solls jetzt von mir auch sein. Danke

Limo

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 02 Aug 2011 09:16 #25488

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Limo schrieb:

> Hallo bestnews,
>
> ich habe den Eindruck, dass man sich mit der von Dir erwähnten
> Frau Maria Röllinger eigentlich nicht bescäftigen muss. Se ist
> Juristin und hat kenerlei mediziische Ausbildung.

Hallo Limo,

und außerdem wird sie bei dem Buch fachlich von einer Ernährungsberaterin unterstützt (und was bestnews von denen hält schreibt sie ja oben [lol]).

LG
Sabine

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 02 Aug 2011 14:06 #25489

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Den MmmMm-Spruch habe ich schon ewig nicht mehr gehört und die Story dazu, genial.
bn aus der Glutenwelt alias glutennews

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 02 Aug 2011 18:10 #25490

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Hallo an alle,

hier geht es um mehrere Probleme oder Zusammenhänge: Drei davon möchte ich kurz ansprechen:

Jeder Mensch, unabhänig von seiner Ausbildung und seinem Wissen kann sich Ernährungsberater nennen, da diese Berufsbezeichnung nicht geschützt ist.

Jeder Mensch versteht aus eigener Erfahrung etwas von Ernährung und zieht daraus allgemeine Schlüsse. Davor ist leider niemand - auch qualifizierte bzw. zertifizierte Ernährungsberater - ganz gefeit. (Übrigens ein Phänomen des gesamten Gesundheitsbereiches)

Große fundierte Studien kosten sehr viel Geld, deshalb werden gerne auch mal Studien mit einer statistisch wenig aussagekräftigen Anzahl an Probanden durchgeführt, die U. nicht einmal >>doppelt blind<< angelegt sind. So kommt der bekannte Plazebo Effekt zum tragen, da sich das Ergebnis allein durch die Zuwendung zum Patienten in eine für den Patienten positive Richtung beeinflusst. (Übrigens ebenfalls ein Phänomen des gesamten Gesundheitsbereiches)

Viele Grüße Bettina Schwiegelshohn

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 20 Sep 2011 17:50 #25526

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Hallo,
die Lehrmeinungen über eiweißarme Diät gehen da sehr auseinander. Ich selbst sollte mal eine 40g Eiweiß/Tag Diät machen. Da ich körperlich sehr aktiv war, kam ich damit nicht klar. Hab das ein halbes Jahr probiert und es hat mich physisch und psychisch fertiggemacht. Mein Nephrologe damals ( vor 15 Jahren) war der Meinung, daß eine Ew- arme Diät veraltet sei und wenn überhaupt eine Dialysebehandlung nur geringfügig hinausgezögern könne. Wichtiger sei es, bei Kräften zu bleiben für eine etwaige Transplantation. Du solltest da auch mal verschiedene Ärzte befragen. Da sich Deine Tochter im Wachstum und in der Entwicklung befindet muss unbedingt darauf geachtet werden, daß keine Mangelversorgung entsteht.
Gruß Krischan

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 20 Sep 2011 17:52 #25527

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Du meinst 80 bzw. 50 gramm. 5 und 8 gramm geht nur mit Nulldiät
Gruß.... Krischan

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Re: Eiweißarme Kost - aber was? 20 Sep 2011 19:25 #25528

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ja....klar zwischen 80 und 50g. Eine Ärztin wollte sogar nur 30g am Tag. Das war aber definitiv zu wenig.


Gruß Cosima

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