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Aufandsentschädigung 08 Apr 2001 15:51 #368248

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Ich möchte bitte nicht nerven, hatte diesen Beitrag schon oft hier angesprochen. Mein behandelndes Zentrum für Dialyse weiß nichts davon, daß man eine Aufwandsentschädigung bekommt. Daraufhin hatte ich noch mal bei meiner Krankenkasse nachgefragt, die meinten, das die Krankenkasse es mit einem Pauschalbetrag an das behandelnte Zentrum abgegolten hat. Wie soll ich mich meinem behandelndem Zentrum gegenüber verhalten? Man ist ja nur am betteln! Vielen Dank Gerhard

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Re: Aufandsentschädigung 09 Apr 2001 15:49 #368255

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Es gibt Verträge, an die sich jeder Vertragsarzt der Krankenkassen halten muss. Für die Ersatzkassen gelten diese bundesweit, für die Primärkassen (z.B. AOK) sind sie regional verschieden. Daher zitiere ich gerne den Ersatzkassenvertrag, Anlage 9, §6 Abs.3:

Für die Heimdialyse sind zusätzlich sicherzustellen:

1. Bereitstellung einer entsprechend ausgebildeten Hilfskraft für den Fall, dass der Dialysepartner kurzfristig nicht zur Verfügung steht (bis maximal 14 Tage Dauer, sonst andere geeignete Dialyseart)

2. Erstattung der dialysebedingten Strom- Wasser- und Entsorgungskosten an den Heimdialysepatienten.

3. Einrichtung eines Telefonanschlusses sowie Erstattung der monatlichen Telefongrundgebühren an den Heimdialysepatienten (auch bei PD)

4. Gewährleistung eines jederzeit verfügbaren Auffangplatzes.

Damit ist die R e c h t s l a g e eigentlich klar un niemand muss ein Bettler für diese Entschädigung sein. In der Regel wird sie als Pauschale gewährt. Anhaltspunkt sind für viele die großen Dialyseanbieter im Land.

Mit freundlichen Grüßen.

Dr. Manfred Grieger

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Re: Aufandsentschädigung 19 Apr 2001 10:58 #368289

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am 8. Apr 2001 15:51 schrieb Gerhard
> Ich möchte bitte nicht nerven, hatte diesen Beitrag schon oft hier angesprochen.
> Mein behandelndes Zentrum für Dialyse weiß nichts davon, daß man eine
> Aufwandsentschädigung bekommt. Daraufhin hatte ich noch mal bei meiner
> Krankenkasse nachgefragt, die meinten, das die Krankenkasse es mit einem
> Pauschalbetrag an das behandelnte Zentrum abgegolten hat. Wie soll ich mich
> meinem behandelndem Zentrum gegenüber verhalten? Man ist ja nur am betteln!
> Vielen Dank Gerhard

Hallo Gerhard,
wenn Ihre Krankenkasse dem Zentrum, das Ihre Heimdialyse betreut (Material liefert, mediz. Kontrollen durchführt etc..) einen Betrag für den persönlichen Aufwand des Patienten (Kosten für Strom, Wasser, Telefon) zahlt, so müßte das Zentrum diesen Betrag an den Patienten, also Sie, weitergeben. Wenn es das nicht tut, ist das, um es milde auszudrücken, befremdlich.
Bei uns in Hamburg hat die Versorgungseinrichtung (Dialyse-Kuratorium-Hamburg e.V.) den Patienten quartalsweise einen Betrag von ca. 75,-DM (genauen Betrag müßte ich bei Bedarf nachsehen) überwiesen.. Können Sie nicht bei der Verwaltung IHres Zentrums nachfragen, warum das bei Ihnen nicht passiert?

Gruß
Jochen Brandtner

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Re: Aufandsentschädigung 20 Apr 2001 00:10 #368298

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am 8. Apr 2001 15:51 schrieb Gerhard
> Ich möchte bitte nicht nerven, hatte diesen Beitrag schon oft hier angesprochen.
> Mein behandelndes Zentrum für Dialyse weiß nichts davon, daß man eine
> Aufwandsentschädigung bekommt. Daraufhin hatte ich noch mal bei meiner
> Krankenkasse nachgefragt, die meinten, das die Krankenkasse es mit einem
> Pauschalbetrag an das behandelnte Zentrum abgegolten hat. Wie soll ich mich
> meinem behandelndem Zentrum gegenüber verhalten? Man ist ja nur am betteln!
> Vielen Dank Gerhard

Hallo Gerhard
Seid ca 17 Jahren mache ich HHD beim KfH die Zahlen eine Pauschale von 220 DM pro Dialyse.

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Re: Aufandsentschädigung 21 Apr 2001 11:44 #368307

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> Hallo Gerhard
> Seid ca 17 Jahren mache ich HHD beim KfH die Zahlen eine Pauschale von 220 DM pro
> Dialyse.

Hier hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen: Wahrscheinlich liegt die Pauschale bei DM 220,- pro Monat??! Wenn es wirklich pro Dialyse gezahlt wird bitte ich um eine kurze Mitteilung. Manche Einrichtungen zahlen pro Dialyse DM 10,- bis 30,- für den Partner, der assistiert, dann wären es im Monat nochmal etwa DM 130,- bis 390,- mehr. Diese Zusatzzahlung ist in den Richtlinien jedoch nicht obligatorisch vorgesehen sondern freiwillig.

Mit freundlichen Grüßen.

Dr. M. Grieger

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Re: Aufandsentschädigung 30 Apr 2001 16:40 #368335

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Stimmt ich meinte pro Monat
Gruß JÖrg

am 21. Apr 2001 11:44 schrieb DrGrieger
> > Hallo Gerhard
> > Seid ca 17 Jahren mache ich HHD beim KfH die Zahlen eine Pauschale von 220 DM pro
> > Dialyse.
>
> Hier hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen: Wahrscheinlich liegt die Pauschale
> bei DM 220,- pro Monat??! Wenn es wirklich pro Dialyse gezahlt wird bitte ich um eine
> kurze Mitteilung. Manche Einrichtungen zahlen pro Dialyse DM 10,- bis 30,- für den
> Partner, der assistiert, dann wären es im Monat nochmal etwa DM 130,- bis 390,- mehr.
> Diese Zusatzzahlung ist in den Richtlinien jedoch nicht obligatorisch vorgesehen sondern
> freiwillig.
>
> Mit freundlichen Grüßen.
>
> Dr. M. Grieger

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Re: Aufandsentschädigung 09 Jun 2001 11:18 #368533

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Die 220.-DM sind dann aber für alles gedacht, Materialien eingeschlossen, oder?
Bitte eine nähere Erklärung. Mich würde interessieren, wie die Arbeitsleistung des Partners in der Heimdialyse honoriert wird. Vor unserer Heirat bekam meine Frau einen minimalen Betrag (wieviel kann ich nach 20 Jahren nicht mehr sagen).
Nachdem wir aber nach 25 Jahren Heimdialyse der AOK ca. 1 Mio DM gespart haben wollten wir jetzt aber nochmal nachfragen.

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Re: Aufandsentschädigung 09 Jun 2001 11:31 #368534

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Hallo, Herr Dr. Grieger, wir versuchen seit längerem eine kleine Anerkennung für meine Frau, die mich seit 25 Jahren an der Heimdialyse betreut bei der AOK zu erstreiten. Ich werde vom KfH betreut, d.h. die bekommen von der AOK einen bestimmten Betrag pro HD. Sie schreiben, daß in manchen Fällen eine solche Aufwandsentschädigung an den Partner gezahlt wird. Sollte ich mich eher an das KfH wenden? Bin erst seit 1 Tag bei d-o, alles hochinteressant. Möchte auch gern meine jahrzehntelange Erfahrung mit der HD weitergeben. Für mich war die Heimdialyse die beste Behandlungsform, die Leute sollten umfangreicher informiert werden.

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Re: Aufandsentschädigung 11 Jun 2001 17:19 #368555

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Die Aufwandsentschädigung zahlt der Dialysebetreiber und nicht die Krankenkasse an den Patienten, da sie in den Sachkostensätzen an das Dialysezentrum enthalten sind. Wie schon gesagt gibt es für den Partnerbetrag keine Rechtsgrundlage, sie ist freiwillig und wird wohl aus Marktpflegegesichtspunkten von wenigen Dialyseanbietern bezahlt, was rechtlich natürlich umstritten ist. Wer so etwas macht macht sich juristisch angreifbar. Meines Wissens ist das KfH gesetzeskonform und bei solchen Aktionen nicht dabei.

Mit freundlichen Grüßen.

Dr. Manfred Grieger

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Re: Aufandsentschädigung 24 Jun 2001 17:19 #368617

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Hallo pkr,
es sollte mich sehr wundern, wenn es Institutionen (KfH, PHV, andere Kuratorien oder sonstige) gäbe, die die Leistung des Partners mit einem Betreuungsgeld würdigten. Denn sie müßten es ja mit den Krankenkassen abrechnen. (Oder kann man sich vorstellen, daß sie eine schwarze Kasse haben, aus der sie es bestreiten könnten?). Und die Krankenkassen werden dies mit Sicherheit nicht anerkennen, denn sie kämen in die Bedrouille, da sie dann allen Familienangehörigen, die einen Kranken oder Hilfsbedürftigen unterhalb der Pflegestufen betreuen, ein ähnliches Betreuungsgeld zahlen müßten, wofür es keine gesetzliche Handhabe gäbe.
Wenn Herr Dr.Grieger in seinem Beitrag erwähnte, daß irgendwo für die Heimdialysebetreuung etwas gezahlt würde, so sollte mich dies sehr wundern.
Grüße
Jochen Brandtner

PS.: In HH ist jedenfalls, seit ich Heimpatient im Jahre 72 wurde, nie etwas gezahlt worden, außer einer Pauschale für Strom, Wasser und Telefon.

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Re: Aufandsentschädigung 25 Jun 2001 19:25 #368622

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Meines Wissens ist die Leistung des KfH eine Aufwandsentschädigung für Strom, Wasser, Telefon, Müllentsorgung. Dies hat nichts mit einer Bezahlung des Partners zu tun. Diese Leistung wurde wohl mit den gesetzlichen Kassen vereinbart.

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Re: Aufandsentschädigung 08 Jul 2001 19:58 #368684

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Ich mache seit 27 Jahren HD und ich bekomme auch nur die 220,-DM pro Monat für Strom,
Wasser, Telefon.
Habe jetzt überlegt über die Pflegeversicherung evtl Pflegestufe 1 zu bekommen. Hat das
schon mal jemand versucht???

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Re: Aufandsentschädigung 15 Jul 2001 16:59 #368719

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Hallo prk,

Die 22o.- DM vom KfH sind ein Zuschuss für Wasser, Strom, Telefon usw.
Die Zeit wo Heimdialyse billiger war ist schon lange vorbei. Heute spart sich die Krankenkasse nichts mehr. Ich bin Krankenpfleger und betreue im Raum Muenchen einige Heimpatienten und werde von den Kassen bezahlt.

Gruss Schorsch

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Re: Aufandsentschädigung 15 Jul 2001 17:05 #368720

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Hallo Gerhard,

Die einzige Entschaedigung die es gibt sind die DM 220,- vom KfH für Telefon, Wasser, Strom. Sonst gibts nix

Gruß Schorsch

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Re: Aufandsentschädigung 17 Jul 2001 13:19 #368737

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Laut Aufstellung in Der Dialysepatient spart eine Heim-Hämodialyse sehr wohl den Kassen eine beträchtige Summe. Da mich kein Krankenpfleger sondern meine Frau betreut, wäre es doch wohl nur recht, wenn ihr Einsatz auch honoriert würde. Dies könnte doch auch z. B. durch Anrechnung ihrer Rentenzeiten geschehen. Wenn die Zahl der dialysepflichtigen Patienten weiter so steigt, und alles deutet darauf hin, müssen sowieso andere Wege gefunden werden, die Patienten zur Selbsthilfe zu bewegen.

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Re: Aufandsentschädigung 18 Jul 2001 19:44 #368755

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Hallo Maik,

der DD versucht seit langem, die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit für HHD-Patienten zu erreichen, meines Wissens bis jetzt allerdings erfolglos.

Gruß
Centies

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Re: Aufandsentschädigung 04 Sep 2001 18:55 #369119

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Es gibt vom KfH einen monatlichen Betrag von DM 220,00 fuer Heimdialysepatienten als Zuschuss für Wasser, Strom, Telefon

Gruss Schorsch

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Re: Aufandsentschädigung 11 Jan 2002 22:03 #370296

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on 17. Jul 2001 13:19 pkr wrote:
> Laut Aufstellung in Der Dialysepatient spart eine Heim-Hämodialyse sehr wohl den Kassen eine
> beträchtige Summe. Da mich kein Krankenpfleger sondern meine Frau betreut, wäre es doch wohl nur
> recht, wenn ihr Einsatz auch honoriert würde. Dies könnte doch auch z. B. durch Anrechnung ihrer
> Rentenzeiten geschehen. Wenn die Zahl der dialysepflichtigen Patienten weiter so steigt, und alles
> deutet darauf hin, müssen sowieso andere Wege gefunden werden, die Patienten zur Selbsthilfe zu
> bewegen.

und alles deutet darauf hin, dass die krankenkassen eine lösung gefunden haben. es werden einfach die kosten für die dialyse gesenkt. wie die einzelnen zentren das jetzt umsetzten , ist denen wurscht. zum schluß bleibt es bestimmt nacher bei den einzelnen patienten hängen. denke mal das auch bald eine zwei klassendialyse kommen wird. eine für pflichtversicherte und eine für private versicherte. na, da kann man doch nur posetiv in die zukunft schauen.

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Hi :)