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Verdienstausfall 14 Mär 2002 15:04 #370981

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Wer hat Ahnung? Ich habe gehört, dass der Verdienstausfall des Dialysepartners von einem Kostenträger übernommen wird, wenn die Dialyse in die Arbeitszeit des Partners fällt und dieser durch die Heimdialyse nicht der geregelten Arbeit nach gehen kann. Kennt sich da jemand aus? Ich werde mich weiter schlau machen. Gruß Thomas

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Re: Verdienstausfall 14 Mär 2002 16:22 #370982

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Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Eines der Hauptargumente für die Heimdialyse ist doch gerade die zeitliche Flexibilität. Als Kostenträger würde ich jedenfalls die Frage stellen, warum Du unbedingt während der Arbeitszeit Deiner Frau dialysieren mußt.
Die Aussichten, dass da jemand zahlt halte ich eher für gering.
Gruß
Dirk

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Re: Verdienstausfall 15 Mär 2002 07:57 #370984

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Die Krankenkasse zahlt den Verdienstausfall sehr wohl. Allerdings weiß wohl nicht jeder KK-Angestellte darüber Bescheid, deshalb ist es ganz gut, selber ein bißchen über die Möglichkeiten Bescheid zu wissen.

Am letzten Samstag auf der (übringens sehr informativen und gut organisierten) Veranstaltung der IG Osthessen zur Beruflichen Rehabilitation wurde etwas dazu gesagt. Leider habe ich mir den entsprechenden Paragrafen nicht notiert. Nach meinen Recherchen könnte es einer der 40er Paragrafen aus dem SGB V sein. Wer weiß näheres?

Was wohl sehr wichtig ist, ist, daß man erst die Kostenerstattung beantragt und dann die Arbeitszeit reduziert und nicht umgekehrt.

Gruß

joe

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Re: Verdienstausfall 15 Mär 2002 09:41 #370985

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Es könnte § 38 (4) SGB V in Frage kommen.

§38 Haushaltshilfe

(4) Kann die Krankenkasse keine Haushaltshilfe stellen oder besteht Grund, davon abzusehen, sind den Versicherten die Kosten für eine selbstbeschaffte Haushaltshilfe in angemessener Höhe zu erstatten. Für Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grad werden keine Kosten erstattet; die Krankenkasse kann jedoch die erforderlichen Fahrkosten und den Verdienstausfall erstatten, wenn die Erstattung in einem angemessenen Verhältnis zu den sonst für eine Ersatzkraft entstehenden Kosten steht.

www.bmgesundheit.de/rechts/gkv/sgb/sgbv.htm

Man lernt doch immer wieder dazu ;-)

Gruß
Dirk

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Hi :)