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Heimdialyse und einige Fragen 11 Apr 2002 17:39 #371275

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Hallo ihr Lieben ,
ich hab noch mal einige Fragen zur Heimdialyse.Wie ist das eigentlich mit dem Partner ,wenn er im Zentrum angelernt wird? Mein Mann hatte jetzt 2 Wochen Urlaub und ist jedesmal mit ins Zentrum gekommen um den An- und Abschluss mit mir zu üben,punktieren tu ich mich selber (ja endlich ich kanns ),bloss diese Zeit reicht einfach nicht ,um sicher genug für zuhause zusein. Er kann sich doch aber nicht solange unbezahlten Urlaub nehmen ,wovon sollen wir denn solange leben? Wie wurde das bei euch geregelt? Bekommt man eigentlich auch einen Zuschuss von den KK (AOK)für die erforderlichen baulichen Massnahmen ,die zu treffen sind? Bekomme ich mein Bett oder Stuhl von der KK oder bekomme ich das vom Zentrum? In meinem Zentrum (privates grosses Dialysezentrum)war man sich da nicht so sicher .....wir haben keinen anderen Heimdialysepatienten zur Zeit und wohl auch länger nicht gehabt .Gibt es irgendwelche Tipps die ihr mir geben könnt ,muss ich irgendwo besonders drauf achten ? So ganz glücklich sind sie nämlich im Zentrum über meinen Wunsch Heimdialyse zu machen nämlich nicht (O-Ton: die Maschine wird ja dann nur von ihnen genutzt und das bedeutet für uns finanzielle Einbußen)Also ich wäre dankbar über ein paar gute Ratschläge von euch !
Liebe Grüsse und Danke im Voraus
Kiss

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Re: Heimdialyse und einige Fragen 11 Apr 2002 18:46 #371277

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Mein Behandelndes Zentrum gehört zum Kuratorium für Dialyse und Nierentransplatation. Als ich meine eigene Wohnung bezogen habe und die Diylyse dort aufgestellt wurde, hat das Kuratorium alle anfalllenden Kosten für Elektriker und Wasserinstallation übernommen. Eventuell würde ich mal bei der Krankenkasse nachfragen ob die den Verdiensausfall für die Zeit übernehmen, wo dein Mann mit zur dialyse fährt und dann würde ich auch gleich bei der Kasse wegen der Umbaukosten nachfragen, denn über die Zeit gesehen ist die Dialyse ja auch billiger, als im Zentrum. Und das rechnet sich ja auch für die Krankenkasse. Bei mir ist mein Vater der Dialysepartner und ich mache schon seit 29 Jahren Dialyse und auch Heimdialyse, damals war mein Vater bei der Kirchengemeinde beschäftigt und da hat er für die Zeit der Trainingsdialyse immer frei bekommen. Aber das gibt es heute bestimmt nicht mehr, das der Arbeitgeber das so m?­t mach.
Gruß Mait

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Re: Heimdialyse und einige Fragen 12 Apr 2002 08:51 #371287

  • Tommy
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Hallo Kiss,

Wie auch Maik werde auch ich vom KfH betreut. 1983 wurde meine Frau von einer Fachschwester für die Heimdialyse angelernt. Sie wurde für die Zeit der Schulung von ihrem Arbeitgeber unbezahlt freigestellt, und meine Krankenkasse (AOK) übernahm für diese Zeit ihr Gehalt.
Die Installation der Heimdialyse und der Osmose werden vom KfH übernommen. Eine Liege, Beistelltisch, Abfalleimer und das komplette Material, die man für die Durchführung der Dialyse benötigt, werden ebenfalls vom KfH übernommen. Für die Unkosten (Müllbeseitigung, Wasser- und Stromkosten, Telefon) zahlt das KfH monatlich einen Betrag von 115,- EURO.
Man kann das Dialysezimmer auch steuerlich absetzten (wie Arbeitszimmer):
Anschaffung von Möbel, Reinigungskosten, Tapeten, Gardinen, Renovierungskosten, etc.

Für den Partner gibt es vom KfH leider keine Entschädigung.

Wenn Du noch Fragen hast, kann Du mir auch mailen. Oder, wenn Ihr nicht so weit von Ingelheim wohnt, können wir uns auch persönlich treffen.
Gruß Thomas


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Re: Heimdialyse und einige Fragen 12 Apr 2002 15:53 #371295

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So wie die beiden Antworten waren ist es auch richtig. Der Dialysebetreiber (nicht die Krankenkasse) zahlt die notwendigen Umbauten. Er stellt auch das benötigte Material (Osmose, Dialysegerät, Desinfektion, Schlauchsysteme, Spritzen, Handschuhe, Filter ...) für die Zeit der Heimdialyse zurVerfügung.
Zwar entstehen dem Betreiber höhere Kosten für das Material, speziell Osmose und Dialysegerät, da diese nicht so ausgelastet werden können, wie in einem Zentrum. Dafür spart man aber das Pflegepersonal. Auch ist es völlig richtig, dass eine Entschädigung monatlich für Wasser, Abwasser, Strom, Müll und Grundgebühr für das Telefon (Standardanschluss) vom Dialysebetreiber gezahlt werden. So sehen es jedenfalls die verbindlichen Richtlinien vor, und die liegen jedem Kassenarzt schriftlich vor.

Wir haben übrigens bei der Schulung auf die Arbeitszeit des Partners bisher Rücksicht genommen, ohne dass dadurch erhebliche Störungen des allgemeinen Dialysebetriebs aufgetreten sind.

Mit freundlichen Grüßen.

Dr. Manfred Grieger

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Re: Heimdialyse und einige Fragen 12 Apr 2002 17:54 #371300

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Lieben Dank an Maik ,Tommy und an sie Herr Dr.Grieger für die vielen und prompten Tipps ! Da werd ich dann wohl am Montag mal ein klärendes Gespräch mit meinem Zentrum führen müssen .

Danke schön !
Kiss

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Re: Heimdialyse und einige Fragen 06 Mai 2002 22:17 #371621

  • elvi
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hallo kiss ,ich weiß nicht wo Du wohnst.solltest du aber im umkreis von köln
wohnen,setzte dich mit dem kfh in verbindung, kosten hast Du keine, das macht
das kfh mit der krankenkasse ,auch das training kannst du dort machen.
es kommtauf deine auffassungsgabe und manuelle Geschicklichkeit an.Es
dauert 6Wochen bis3Monate, die Zeiten sind ab 14.30Uhr -16.00Uhr,
anlegezeiten abmachzeiten 22.00Uhr.Geschlossen wird dort um23.00 Uhr.
Setzte Dich mit Köln-Merheim in Verbindung.Die Adresse findest Du im
Internet. Gruß Elvi

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Re: Heimdialyse und einige Fragen 13 Mai 2002 00:43 #371691

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Hi,meine mutter und machen auch ab mittwoch heimdialyse und haben alles vom dialysezentrum bezahlt bekommen.meine mutter musste immer mit mir abends zur dialyse,da ich noch arbeite und nur abends dialysieren kann.ich hab von einem anderen heimdialyse patienten gehört,das auch der einen hilft bei der dialyse,geld von der krankenkasse bekommt,für die zeit die er bei der dialyse hilft,wenn man dann daheim macht.er sagte aber das es in ganz deutschland so ist,das man geld bekommt,nur nicht in bayern.kannst ja auch mal nachfragen wie das bei euch wäre.wäre schön wenn Du mir dann mal mailen würdest.
Lieben Gruß Wolfi

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Hi :)