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Heimdialyse 25 Jun 2002 17:44 #372533

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Hallo,
wer kann mir Tips zur Heimdialyse geben,habe heute
auf dieser seite das erstemal davon gelesen.
Liebe Grüße und vielen Dank
Carol41

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Re: Heimdialyse 27 Jun 2002 12:26 #372553

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Hallo Carol,
ich mache seit 28 Jahren Heimdialyse und ich bin sehr zufrieden damit. Ich bin dadurch nicht so gebunden an die
Zeiten in einem Zentrum. Ich mache 3 mal die Woche, Dienstags und Samstags 6 Stunden und am Donnerstag 5 Stunden. Ich bin auch noch voll Berufstätig.
Ich mache die Dialyse mit meinem Vater zusammen. Mein Vater ist der Dialysepartner, der während der Dialyse die Dinge übernimmt die ich nicht machen kann, Anschluss und Abschluss. Vor der Heimdialyse steht ein gewissen Training was im Dialysezentrum durchgeführt wird. Du solltest einen eigenen Raum für die Heimdialyse haben, ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Eine Wasserzuleitung muß gelegt werden und eine eigene Stromversorgung. Bei mir hat die das KfH die Kosten übernommen. Die Materialversorgung erfolgt bei mir über das Zentrallager in Greven von der KfH. Die Lieferung beträgt immer Material für 3 Monate. Hierfür mußt du auch einen geeigneten Platz haben. Solltest du noch
Gragen haben kannst Du mich gerne anmailen. Meine E-Mail Adresse lautet
Gruß Maik

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Re: Heimdialyse 28 Jun 2002 16:26 #372571

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Hallo,

ich mache seit 1999 Heimdialyse, zunächst jeden 2 Tag 5 Stunden, seit April 2001 Nachtdialyse, jeden 2 Tag 8 Stunden. Im Vergleich zur Zentrumsdialyse habe ich keine zeitlichen Einschränkungen mehr, denn nachts schläft man sowieso. Meine Blutwerte sind so gut, daß ich weder Epo noch Phosphatbinder benötige, was bei der 5-Stunden-Dialyse noch der Fall war. Ich habe für die Dialyse einen eigenen Raum und eine Abstellkammer für die Materialien, die einmal monatlich durch die PHV angeliefert werden. Die PHV gibt auch einen Zuschuss für Wasser-, Strom- und Telefonkosten sowie eine Pauschale pro Dialyse für den Aufwand des Dialysepartners. Bei mir ist das meine Frau. Ich bin zwar unabhängig, d.h. ich kann selbst punktieren und mich auch an- und abhängen, aber man fühlt sich schon sicherer, wenn jemand in der Nähe ist, der helfen kann, wenn Not am Mann ist. Das ist aber noch nie vorgekommen. Als wir uns für die Heimdialyse entschieden haben, hat man uns im PHV-Zentrum 3 Monate ausgebildet. Dort kann ich auch heute noch immer anrurfen, wenn ich eine Frage habe, bzw. Probleme auftreten. Darüberhinaus steht von Fresenius (ich habe eine 4008B) jederzeit ein Techniker kurzfristig zur Verfügung. Und auch vom Arzt habe ich die private Nummer, wenn es ein Problem gibt. Aber wie gesagt: Ausser vom Techniker habe ich noch keine Notfallhilfe benötigt. Ich kann jedem nur raten Heimdialyse zu machen, weil man doch sehr unabhängig ist und die Dialysezeit auch selbst bestimmern kann. Denn es gilt noch immer der alte Spruch: Dialysezeit ist Lebenszeit.

Viele Grüße
Felix Selig

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Re: Heimdialyse 28 Jun 2002 18:28 #372574

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Hallo Carol41
Seid 19 Jahren mache ich HHD. Der größte Vorteil ist die zeitliche Flexibilität.Auch Kurzurlaube sind so einfacher möglich. Auch ich mache nachts dialyse, so daß meine Zeit dadurch kaum beschnitten wird. Empfehlendswert ist es, da du die Handgriffe an der Dialyse beim An und Abschluß alleine beherrschst. Das nimmt Viel Druck von deiner Betreuungsperson, wenn die nur noch zum verwöhnen und für den absoluten Notfall(Bewustlosigkeit), der hoffentlich nie eintritt, da ist.Auch kannst du Gewicht und Dialysezeit induviduell regulieren. Es gebt keinen festen Dialyseplan der dir vorschreibt wann und wie du zu dialysieren hast.Und keine Dialysepatienten die dich nerven. Ich kann nur dazu raten.Übrigens werde ich alle 4wochen beliefert das ist dann nicht soviel Stauraum den man dann braucht.
Ich wünsche dir viel Mut bei deiner Entscheidung
Jörg

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Re: Heimdialyse 28 Jun 2002 19:40 #372577

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Hallo Felix,
könntest Du noch sagen, mit welchem Blut- und Dialysatfluß, Filter und welcher täglichen Eiweißzufuhr Du das tolle Ergebnis erzielst?
Schöne Grüße
Carlo

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Re: Heimdialyse 02 Jul 2002 15:35 #372641

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Hallo Carlo,

ich dialysiere mit einem Fresenius FX40-Filter, einem Blutfluss von 200 ml/min und einem Dialysatfluss von 300 ml/min. Auf die tägliche Eiweisszufuhr achte ich eigentlich gar nicht, sondern ernähre mich relativ normal (ich achte eigentlich nur aufs Kalium und mit Einschränkungen auf Phosphat; Natrium eigentlich gar nicht, weil ich mit dem Blutdruck kein Problem habe). An Dialysetagen esse ich kurz (ca. 2 Stunden vorher) vor der Dialyse aber auch kaliumreiche Lebensmittel, mit Vorliebe solche aus Kartoffeln.

Gruß
FelixSelig

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Re: Heimdialyse 19 Jul 2002 15:57 #373052

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Hallo Felix,

habe dein Posting jetzt erst gelesen. Du schreibst u.a., daß du dich selbst an- und abhängst ? Könntest du `mal beschreiben, wie das praktisch abläuft. Ich trage mich auch mit dem Gedanken an die Heimdialyse, möchte aber nicht total abhängig vom Partner sein.

Gruß Fred

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Re: Heimdialyse 24 Jul 2002 08:36 #373162

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Hallo Fred,

das mit dem selbständig an- und abschliessen ist relativ einfach und geht mit der Zeit immer besser. Ich habe den Shunt am linken Unterarm. Mit den herkömmlichen Nadeln kann man das nicht selbst machen, weil die Anschlußstücke zu kurz sind. Ich habe mir Nadeln mit 30 cm langen Anschlussstücken besorgt (Fa. Braun, Melsungen) damit ich mit der rechten Hand stechen kann und mit der linken die Anschlusstücke festhalte. Ist die Nadel drin kann ich dann mit der rechten Hand die Nadeln mit Pflaster befestigen. Danach kann ich mich mit beiden Händen an die Maschine anhängen. Wie gesagt, es bedarf ein wenig Übung, ist aber grundsätzlich kein Problem. Bei den ersten Malen war meine Frau noch dabei, da fühlt man sich halt sicherer. Aber da es keine Probleme gab habe ich das relativ schnell völlig alleine gemacht. Beim Abhängen ist das genauso. Mit der linken Hand halte ich die Anschlusstücke fest, wenn ich das Pflaster wieder abziehe. Wenn die Nadel dann freiliegt, ziehe ich sie langsam mit der linken Hand raus, während die rechte Hand den Tupfer bereithält. Das dauert zwar alles etwas länger, da man nicht beide Nadeln gleichzeitig ziehen kann, sondern erst die erste Punktionsstelle abdrücken muss. Aber man ist wirklich unabhängig von fremder Hilfe und das ist schon gut.

Gruß
Michael

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Re: Heimdialyse 24 Jul 2002 10:49 #373163

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Hallo Tommy
Kleine Ergänzung . Ich habe lange ähnlich wie Fred gearbeitet. bekam aber vor 2 Jahren einen Oberarmshunt li.. Ich war ziemlich unglücklich darüber das ich nun nicht mehr alleine punktieren konnte. Dann habe ich im Zentrum hin und herprobiert. Es geht auch mit kurzen Nadeln und Oberarmshunt. du mußt es lernen mit einer hand die Verbindungen zu schließen, oder auch wieder zu öffnen. Das Geht!!!. Das Nadelziehen habe ich schon immer mit einer Hand gemacht. Pflaster vorsichtig mit rechts lösen. wenn die Flügel frei werden Zeigefinger stabilisert die Nadel, Daumen und Ringfinger entfernen den Rest des Pflasters. Nach Entfernung des Pflasters nimmt die rechte Hand den Tupfer und legt ihn auf die Einstichstelle, der Zeigefinger drückt leicht drauf, Daumen und Mittelf. ziehen die Nadel. Zeigefinger drückt fest.
Beim verbinden der Schläuche,wird eine leichte Konektion freihändig mit einer Hand gemacht und danach, drück ich das ganze am Arm zusammen , und drehe die Sicherung fest. Als erstes bei der Arterie. Um zu prüfen ob die Verbindung dicht ist habe ich vorher einen Unterdruck auf der Arterie entstehen lassen. (Arterie abklemmen und warten bis Alarm kommt.) Jetzt wird als erstes die der Maschine zugewannte Klemme geöffnet. Wenn keine Luft gesogen wird ist die Verbindung dicht. Vene geht ähnlich. Die fülle ich vorher mit Kochsalz oder Vorspritze (wg. Luft).kann nicht geprüft werden, deshalb einfach kucken, ob dicht.
Alles LIebe Jörg

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Re: Heimdialyse 24 Jul 2002 22:55 #373179

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Hallo Fred,
ich kann die beiden vorigen Beiträge nur bestätigen. Die Methoden unterscheiden sich zwar leicht, aber auch ich mache das ähnlich wie Felix und Joerg allein und das geht super. Wichtig ist halt wirklich, dass man als dialysepatient sehr stabil in seinem Befinden ist.
Gruß
Monika

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Re: Heimdialyse 25 Jul 2002 16:26 #373198

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An Michael, Jörg und Monika,

danke für euren guten Tips und Erläuterungen, ich werde das Selbstan-und abhängen erst einmal im Zentrum probieren und dann wäre eigentlich die (meiner Meinung nach) letzte Hürde zur HDD genommen

Grüße an alle - Fred

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Re: Heimdialyse 26 Jul 2002 16:16 #373213

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Ich wünche Dir viel Erfolg beim üben.
Gruß Jörg

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Hi :)