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Heimdialyse, Aufwandsentschädigung und Wochenpauschale 04 Jul 2002 11:34 #372674

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Die ab Juli 02 geplanten Wochenpauschalen f?r die ambulante Dialysebehandlungen
von 1134 DM (_580) unabh„ngig von der Art der Dialyse werden das Interesse
von Dialysebetriebern an der Heimdialyse wachsen lassen. Ob HF,HD,HDF oder Heim, bei
mindestens 2 Dialysen pro Woche wird die Pauschale gezahlt. Einige besonders �konomisch
beseelte Betreiber werden nun von HDF auf HD, von 3 auf 2 Dialysen pro Woche wechseln.
Da bisher keine objektiven Qualit„tsmarker (bsp Harnstoff bzw. ??2 Kt/V) die Verg?tung der Dialysebehandlung in Deutschland beeinflussen, wird wohl dem Wunsch vieler nicht-aufgekl„rter
Patienten nach k?rzerer Behandlungsdosis entsprochen werden. Zwischendialysen
fallen eventuell flach.
Trotz gro??en Gejammers und Ausrufung des Versorgungsnotstandes deckt die zwar in den kommenden
Jahren sinkende Wochenpauschale noch immerhin die Kosten von 3,2 typischen Zentrumsdialysen.
Da die Attraktivit„t der Heimdialyse mit den Pauschalen f?r die Betreiber zunehmen wird, kann auch der
Anspruch der Patienten in bezug auf Aufwandsentsch„dingung f?r den Partner, Einsatz besserer Kapillaren, Bereitstellung besserer Verfahren und finanzielle Beteiligung an den anteilig anfallenden Mietkosten f?r das Dialysezimmer mitwachsen.
Also, rollt die Diskussion um eine bessere Aufwandentsch„digung von Heimhaemo-Dialysepatienten und
deren Partner wieder auf !

Besten Gru??
Pascal
PS. Alles Gute, Josef, f?r die n„chtliche HHD. Thats the way !

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Re: Heimdialyse, Aufwandsentschädigung und Wochenpauschale 10 Jul 2002 20:29 #372789

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hallo pascal,

die kostenpauschale ist bestimmt nicht vortilhaft für dialysepatienten. Ich kann mir auch gut vorstelen, dass die zentren mehr auf limeted care dialyse hin arbeiten, deine vision von 2 dialysen pro woche scheint mir aber arg überzogen. wer keine nierenrestfunktion mehr hat und nur 2 dialysen pro woche macht, dem ist nicht nur eine sehr geringe lebenserwartung gewiss, er befindet sich auch ständig in lebensgefahr, da eine dann so strenge notwendige Disziplin mit trinken und ernährung kaum dauerhaft einzuhalten ist.
auch glaube ich nicht, dass der trend zur heimdialyse dadurch größer wird, denn wenn ein zentrum heimdialye anbieten will, bedeutet dies erst mal mehrkosten. es wird extra schulungspersonal benötigt und die infrastruktur muss geschaffen werden. und nach wie vor muss der patient und ggf. ein angehöriger dazu in der lage sein.

was die aufwandskosten für angehörige angeht. daran arbetet meines wissens der dd bereits seit längerm.

Gruß
monika

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Re: Heimdialyse, Aufwandsentschädigung und Wochenpauschale 31 Jul 2002 08:05 #373272

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Hallo Pascal,
genau so ist es. Aber die Pauschalen sind von Bundesgebiet zu Bundesgebiet verschieden. So sind die Pauschalen im Saarland etwas geringer als beispielsweise im Bayern.
Viele Grüße und langsam wirds mit der Nächlichen.

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Hi :)