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Heimdialyse 13 Jul 2002 14:58 #372832

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Wer hat Erfahrung mit der Kostenübernahme für die Einrichtung der erforderlichen Räumlichkeiten in der
Wohnung?
Wie beteiligen sich Krankenkassen und Andere an diesen
Kosten?
Claudius.

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Re: Heimdialyse 13 Jul 2002 16:13 #372833

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Hallo Claudius,
also bei mir hat sich bis jetzt niemand an den Kosten für die Heimdialyse beteiligt.die Krankenkasse hat das kategorisch abgelehnt (ich bin bei der AOK Niedersachsen versichert)diese Kosten sind der Meinung der AOK nach alle in der wöchentlichen Pauschale die mein Dialysezentrum für 3Dialysen in der Woche für mich bekommt ,abgegolten.Leider Gottes fühlt sich mein Zentrum auch nicht dafür zuständig .....ich bekomme im Moment noch nicht mal eine monatliche Unkostenpauschale für den notwendigen Strom ,Wasser ,etc.....für meine Heimdialyse!!Normalerweise ist aber erst immer dein zuständiges DIalysezentrum für die Kosten ,die bei der Heimdialyse entstehen zuständig.Ich hoffe ,du hast mehr Glück als ich!!
Liebe Grüsse
Kiss

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Re: Heimdialyse 13 Jul 2002 17:22 #372835

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Hallo, es scheint keinen einheitlicher Standard bei der Einrichtung und der Bezahlung der notwendigen Umbaumaßnahmen für die Behandlung an der Heimdialyse zu geben. 1983 wurden bei uns die Kosten für die Wasser- und Strominstallation vom KfH übernommen. Ebenfalls Dialyseliege, beistelltisch und Abfallbehältnisse. Das Dialysezimmer ist als solches eingerichtet. Einrichtung,Fliesen,Waschbecken und Schrank für das Material und wurde analog eines Arbeitszimmers bei der Einkommensteuer abgesetzt. Vom KfH gibt es eine Pauschale monatlich von 115,-EURO.

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Re: Heimdialyse 14 Jul 2002 01:01 #372842

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Hallo Claudius,
am einfachsten ist es wirklich, wenn Du über ein KfH- oder PHV-Zentrum betreut wirst - Kuratorium für Heimdialyse oder Patientenhemversorgung.
Erkundige Dich doch mal, ob es ein solches Zentrum in Deiner Nähe gibt, welches auch Heimdialysepatienten ausbildet. Dann wäre es ratsam, für die Ausbildung in dieses Zentrum zu wechseln. Die Kosten der Einrichtung werden dann bis zu einem bestimmten Teil vom KfH oder er PHV übernommen - wenn Du Luxus willst, musst Du halt draufzahlen. Es gibt spezielle Techniker, die Dir die Dialyse einrichten, die rechnen direkt mit dem Kostenträger ab. Für die monatlichen Aufwendungen - Strom, Wasser, Müll - bekommst Du eine pauschale Aufwandserstattung - ca. 115 € je nach Anzahl der Dialysen.
Gruß
Monika

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Re: Heimdialyse 17 Jul 2002 14:02 #372977

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Hallo Monika.

Nicht nur PHV und KfH, sondern auch viele niedergelassene Nephrologen sind in der Lage die Patienten auf die Heimdialyse individuell zu schulen. Die Dialyserichtlinien sehen sogar vor, dass das von jedem Nephrologen angeboten werden muss. Alternativ kann er aber mit einer anderen Einrichtung oder Praxis kooperieren, die die Heimdialyseverfahren anbietet.
Fragen Sie einfach Ihren nächsten Nephrologen. Er hilft Ihnen sicher weiter.

Im Übrigen ist, wie ich früher schon einmal ausführlich in diesem Forum dargelegt habe das betreuende Zentrum auf Grund der Regelungen mit den gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet die notwendige Einrichtung zum Betrieb des Heimdialysegeräts vornehmen zu lassen und auch die entsprechenden Kosten z.B. durch eine Pauschale zu ersetzen.

Hier nochmal der Text meiner damaligen Veröffentlichung:

Es gibt Verträge, an die sich jeder Vertragsarzt der Krankenkassen halten muss. Für die Ersatzkassen gelten diese bundesweit, für die Primärkassen (z.B. AOK) sind sie regional verschieden. Daher zitiere ich gerne den Ersatzkassenvertrag, Anlage 9, §6 Abs.3:

Für die Heimdialyse sind zusätzlich sicherzustellen:

1. Bereitstellung einer entsprechend ausgebildeten Hilfskraft für den Fall, dass der Dialysepartner kurzfristig nicht zur Verfügung steht (bis maximal 14 Tage Dauer, sonst andere geeignete Dialyseart)

2. Erstattung der dialysebedingten Strom- Wasser- und Entsorgungskosten an den Heimdialysepatienten.

3. Einrichtung eines Telefonanschlusses sowie Erstattung der monatlichen Telefongrundgebühren an den Heimdialysepatienten (auch bei PD)

4. Gewährleistung eines jederzeit verfügbaren Auffangplatzes.

Damit ist die R e c h t s l a g e eigentlich klar un niemand muss ein Bettler für diese Entschädigung sein. In der Regel wird sie als Pauschale gewährt. Anhaltspunkt sind für viele die großen Dialyseanbieter im Land.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Manfred Grieger

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Re: Heimdialyse 17 Okt 2002 22:20 #374588

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Hallo Claudius, die Kosten zahlst du selber!

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Re: Heimdialyse 27 Nov 2002 11:33 #375163

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Warum erzählt du so einen Quatsch, die Kosten für das ein- und umbauen der benötigten Elektrik und der Wasserzufuhr und Abwasserableitung hat bei mir das KfH übernommen und das zu 100%.

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Hi :)