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Neue Heimdialyse 16 Dez 2002 13:17 #375415

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Hallo zusammen. Habe gerade diese Seite entdeckt und hätte gleich mehrere Fragen. Mein Freund wird ab nächster Woche seine Dialyse zuhause beginnen und ich werde ihn dabei betreuen, hätte aber noch einige Fragen. 1. Wie hält man bei einer Nachtdialyse am besten die Nadeln an ihrem Platz. 2. Wie sieht das mit den Müllgebühren aus und wohin gehört das System etwa in die schwarze Tonne, oder gibt es spezielle Säcke und werden die Kosten evtl. von der Kasse übernommen. 3. Fühlt man sich nach der Nacht so gut, daß man direkt zur Arbeit gehen kann oder sollte man so dialysieren, daß man in der Nacht fertig ist und noch ein paar Stunden schlafen kann bevor man aufsteht. Über einige Antworten würde ich mich freuen und halte euch auf dem laufenden wie wir zurecht kommen. Bis dann
Steffi aus dem Westerwald

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Re: Neue Heimdialyse 16 Dez 2002 19:14 #375423

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ich mache ebenfalls Heimdialyse und werde vom KFH betreut, diese haben die Kosten für den Umbau übernommen und zahlen eine monatliche Pauschale für die Unkosten die entstehen. Das ganze Schlauchsystem geben wir in den normalen Hausmüll, wird aber zuvor in eine blickdichten schwarzen Müllsack gepackt der ebenfalls vom KFH kommt. Viele Information zur Heimdialyse habe ich auch auf (www.heimdialyse.de) gefunden, dort sind auch einige Erfahrungsberichte von Heimdialysepatienten, Über die auf den User-Seiten hinterlegte Mailadresse kannst du mich auch direkt anschreiben

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Re: Neue Heimdialyse 19 Dez 2002 11:22 #375449

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Hi Steffi,

tolle Entscheidung, die ihr gemeinsam getroffen habt. Respekt! Sutef hat schon Deine Fragen beantwortet. In meinem betreuenden Zentrum werden im Duschschnitt ein Patient/in im Monat für die Heimdialyse vorbereitet. Ich sehe die HHdialyse wiede im Aufwärtstrend, zumal die Statistik sagt, HHD-Patienten sind rehabilitierter, können eher arbeiten gehen und haben weniger Komplikationenzu erwarten. Wenn Ihr mehr Info braucht, kannst Du mir mailen:

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Re: Neue Heimdialyse 19 Dez 2002 18:46 #375454

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Hallo Steffi,

ich denke, dass ist die beste Entscheidung die Ihr treffen konntet. Ich mache jetzt seit 2 Jahren Heimdialyse, und seit 1,5 Jahren nur noch nachts.

Die Dialysematerialien werden von der PHV geliefert, bis auf die Konzentratkanister und die Kartonverpackungen (gebe ich bei der nächsten Lieferung wieder zurück) kommt alles in ganz normale Müllsäcke und geht mit in den Hausmüll. Hierzu haben wir eine 2. schwarze Mülltonne bekommen (muß beim Entsorger beantragt werden, wird aber ohne Schwierigkeiten genehmigt). Die zusätzlichen Müllgebühren von ca. 60 € im Quartal sind durch eine Pauschale durch die PHV abgedeckt, die mir monatlich nach Anzahl der durchgeführten Dialysen überwiesen wird. Darüberhinaus gibt es eine Pauschale für Strom, Wasser und für den betreuenden Partner (in meinem Fall meine Frau) pro Dialyse und die Telefongrundgebühren für einen Analoganschluß werden ebenfalls übernommen.

Mit der Befestigung der nadeln hatte ich am Anfang auch so meine Probleme, weniger praktisch, mehr im Kopf. Ich fixiere jede Nadel ganz normal, befestige dann noch ein Pflaster ein paar Zentimeter von der Einstichstelle entfernt und umwickle das Ganze dann noch locker mit einer elastischen Binde. In 1,5 Jahren gab es mit dieser Methode noch nie Probleme. Außerdem spüre ich irgendwie beim Schlafen, dass ich Dialyse mache und mich nicht von einer auf die andere Seite werfen sollte.

Da ich einen Bürojob habe, habe ich auch keine Probleme direkt nach der Dialyse zur Arbeit zu gehen. Wenn ich nach einer Nachtdialyse z.B. am Wochenende körperlich arbeiten will, nehme ich mir vorher schon 1-2 Stunden Zeit zum Ausruhen. Es kommt aber auch immer darauf an, wieviel Gewicht abgenommen werden musste.

Insgesamt hat mir die Nachtdialyse einiges gebracht. Mein Blutdruck ist ohne Medikamente normal, mein Phosphat ebenfalls ohne Medikamente, Epo brauche ich nicht mehr, ich habe auch so einen HB zwischen 14 und 15. das war vorher bei der 4-5-Stunden Tagdialyse noch anders. Und noch ein willkommener Nebeneffekt: Man kann doch etwas freizügiger Trinken und insbesondere am Dialysetag auch Essen.

Ich führe die Nachtdialyse jeden 2. Tag jeweils 8 Stunden bei einem Blutfluss von 200 und eine Dialysatfluss von 300 durch.

Solltest Du noch weitere Fragen haben melde Dich bitte.

Viele Grüße und viel Mut und gesegnete Weihnachten auch an Deinen Freund.

Michael

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Re: Neue Heimdialyse 23 Jan 2003 12:35 #375916

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Hallo Michael,

ich wüßte gerne wo ich den Pauschalbetrag beantragen muß und auch die Erstattung der Telefongebühren. Vielleicht kannst Du Dich ja mal kurz melden. Vielen Dank im Voraus.

Grüße aus dem Westerwald sendet Steffi

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Re: Neue Heimdialyse 23 Jan 2003 12:36 #375917

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Hallo Michael,

danke für Deine Antwort. Ich würde gerne wissen, wo man den Pauschalbetrag und die Erstattung der Telefongebühren beantragt. Vielleicht kannst Du mir das kurz beantworten.

Vielen Dank und Grüße aus dem Westerwald sendet Steffi

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Re: Neue Heimdialyse 03 Feb 2003 16:07 #376182

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Hallo Steffi,

das habe ich nirgendwo beantragt. Die PHV als mein Dialyseträger zahlt das tatsächlich (noch) freiwillig.

Gruß
Michael

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Re: Neue Heimdialyse 05 Feb 2003 23:05 #376252

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Das ist nicht freiwillig, das ist eine gesetzliche Leistung

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Re: Neue Heimdialyse 06 Feb 2003 17:36 #376266

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machst du bicarbonat-dialyse wie ist denn dein bibac beutel
meiner ist 700g der reicht insgesamt sechs stunden .
anbringen.
der kanister ist 6l reicht auch 6 stunden.
und must du nicht noch zwischendrin aufschreiben blutdruck
arterieller druck venöser duck kumulatives blutvolumen
dialysatfluß wie geht das nachts?
Gruß elvi habe auch e-mail gucke auf den userseiten

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Re: Neue Heimdialyse 07 Feb 2003 14:41 #376288

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Hallo Elvi,

unser BiCarb hat 1150 g und unsere Kanister haben 10 Liter wobei wir jetzt neue kriegen mit 8 Liter. Das Aufschreiben sparen wir uns nachts. Ich schreibe einmal auf, wenn mein Freund mit der Dialyse anfängt und dann nochmal wenn er fertig ist. Der Arzt ist zwar nicht so ganz glücklich damit, aber da wir keine Probleme haben muß ihm das reichen.

Gruß Steffi

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Hi :)