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Dialyse und Schwanger sein? 06 Mär 2002 17:24 #147717

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Hallo!

Mich würde mal interessieren,ob man trotz Dialyse schwanger werden kann
und wenn nicht warum.
Danke!

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 06 Mär 2002 22:07 #147722

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Hallo alisea,
grundsätzlich kann man auch unter der Dialyse schwanger werden und das Kind austragen. Dazu bedarf es jedoch intensiver ärztlicher Betreung und u.U. längerer Dialysezeiten. Ich bin Hämodialysepatientin und halte persönlich das Risiko einer Schwangerschaft für zu hoch. Du mußt bedenken, dass der Körper trotz Dialyse immer relativ vergiftet ist, da selbst nach der Behandlung keine Blutwerte im Normbereich erzielt werden. Ich hätte große Angst um das Wohl und die Gesundheit des Kindes. Außerdem hat man als kranker Mensch mit vielen eigenen Problemen fertig zu werden. Ein Kind benötigt viel Fürsorge, da ist der Zwiespalt: Könnte ich ihm alles geben, was es braucht?
Daher würde ich mich unter Dialysebedingungen gegen eigene Kinder entscheiden.
Viele Grüße
Anja

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 13 Mär 2002 20:11 #147791

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Hallo, anisea !
Auch ich möchte mich der Meinung von Anja anschließen ( als Gynäkologin und PD-Patientin).
Die Probleme würden nicht nur bei Dir liegen mit schwer beherrschbarem Bluthochdruck (Lebensgefahr!)und Anämie.
Weiterhin gibt es auch viele Probleme für das Kind wie erhöhte Fehlgeburtenrate (bis kurz vor der Geburt), Frühgeburtlichkeit, zu niedriges Geburtsgewicht und frühzeitiges Lösen der Placenta, um nur einige zu nennen. Aber Du klingst noch sehr jung und brauchst die Hoffnung nicht aufzugeben: Nach einer Transplantation ist wieder alles möglich.
Viele Grüße snoopy

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 21 Mär 2002 23:04 #147859

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hallo alesia,
du solltes es mit deinen arzt klären. denn gefahren für das kind + für dich sind immer gegeben. allerdings muß ich sagen, daß es da ein paar gibt, die es trotzdem versucht haben. obwohl sie an der dialyse ist und auch noch eine bluttkrankeit hat ist das kind gesund. darüber gab es auch einen bericht in einer dialysezeitschrift. oder siehe betrag vom 19.nov.2001 um 15.33 von kosamet.
gruß + viel glück andreas

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 22 Mär 2002 09:21 #147865

Einen ausführlichen Text:
Dialyse und Schwangerschaft - die Geschichte von Saifon, Natalie und Markus unter:
www.dialyse-online.de/Content/Links/saifon/index.htm

viele Grüße
TeeWee

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 02 Apr 2002 21:14 #147970

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on 13. März 2002 20:11 snoopy wrote:

> Hoffnung nicht aufzugeben: Nach einer Transplantation ist wieder alles möglich.

Hallo Alisea und Snoopy,
man muss aber auch hier aufpassen, da verschiedene Immunsupressiva scheinbar erbgutschaedigend wirken! Hatte ich auch erst nach meiner Transplant gesagt bekommen.
Gruss Edgar

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 16 Apr 2002 15:34 #148176

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Hallo Alisea,
ich habe leider erst heute Deinen Beitrag entdeckt, darum nun verspätete Antwort. Ich dialysiere nun 6 Jahre und meine Tochter wird im Juli 2!!! Sie ist gesund und munter. Obwohl ich krank bin und manchmal, wenn ich mich nicht wohl fühle, ihr sicherlich nicht alles geben kann, was sie will und vielleicht auch brauch, war es die allerbeste Entscheidung in meinem Leben, sie zu bekommen.
Zunächst einmal habe ganz lange gar nicht gemerkt, daß ich schwanger war, denn die Symptome wie ausbleiben der Menstruation und ab und zu eine leichte Übelkeit hatte ich durch die Dialyse sowieso. Als mir dann endlich klar wurde,daß ich schwanger bin, war ich schon Ende 5.Monat - und ich hatte doch so viel starke medikamente in der Zeit genommen. Viel Angst war da - auch eben die Frage, ob ich einem Kind gewachsen bin und ob die Gefahrenfür das Kind und mich nicht viel zu groß sind.
Zum Glück hatte ich eine sehr gute Unterstützung durch meine Nephrologin, die zunächst für mich alle möglichen Untersuchungstermine organisiert hat, sodß ich überall ganz schnell rankam. Mir selbst wurde ziemlichschnell klar, daß ich das Kind haben möchte - trotz aller Risiken.
Die Dialyszeit wurde auch gleich heraufgesetzt. zunächst viermal pro Woche, dann mußte ich wegen der frühzeitigen Öffnung des Muttermundes ins Krankenhaus, dort wurde ich dann täglich 6 Stunden dialysiert. Mein unkontrollierbarer Bluthochdruck führte dann dazu, daß LIsa per Kaiserschnitt in der 32/33 Woche geholt wurde.
Sie war viel zui leicht - nur 1275 gr. Im Vergleich zu anderen Babys auf der Neonatalogie (Babystation) war sie aber gut beieinander. Sie hat ihr erhöhtes Kreatinin in den ersten Stunden ihres Erdenlebens ausgeschieden und sich dann sehr gut entwickelt. KLar haben wir eine Menge Angst ausgestanden und ich glaube alle beteiligten Ärzte auch - und alle waren überglücklich und sind es heute noch, wenn ich sie mal mit Lisa besuche.
ich war übrigens 7 Wochen im Krankenhaus und Lisa nach ihrer Geburt noch 4 Wochen. Sie ist nach wie vor gesund und munter, mir geht es auch sehr gut - eine meiner Freudninnen sagte kürzlich sogar, ich sei viel fitter seit ich Lisa habe.
Natürlich ist es ein Wagnis - aber alle Warnungen basieren auf Stastik. Als ich in der Schwangerschaft einmal einen Artikel über Schwangerschaf tin Dialyse lag ist mir fast schlaecht geworden und ichhabe ihn gleich weggelegt, weil ich diese große Angst gar nicht haben wollte. Ich finde es ähnlich, wie mit der Transplantation. im Allgemeinen wird zugeredet, eine durchführen zu lassen, weil es in 90% der Fälle gut geht. Nun das ist auch Statistik - aber du mußt damit leben, obs schief oder gut geht. Deshalb glaub ich, mußt Du Deine Entscheidung ganz in Übereinstimmung mit Dir selbst fällen. Du mußt dahinter stehen können. Bei der Transplantation gibts auch auf medizinischer Seite mittlerweile ein Verständnis dafür, daß die innere Haltung zur Tx positiv sein muß und sie gewollt sein muß.
Als Patientin mit Kinderwunsch aber, wird dies völlig ignoriert - und immer nur abgeraten. Dabei spielt dies glaub ich eine Rolle. Ich wollte Lisa und selbst wenn eine der Untersuchungen eine Behinderung von ihr ergeben hätte, hätte ich sie nicht abtreiben lassen.
Nun habe ich so viel geschrieben und bin mir gar nicht mehr sicher, ob Dir dies alles hilft. Wenn Du noch fragen hast dann kannst Du mir ja mailen
Herzliche Grüße
Sigrid

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 21 Mai 2003 17:04 #155112

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Hallo Sigrid
Darf ich fragen wie alt Du warst als Du schwanger wurdest?
Roberta

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 17 Feb 2004 16:51 #161923

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hallo ich danke für die guten reden die ihr alle schreibt aber kann mir jemand schreiben ob man auch mit einer homonbehandlung schwager werden kann bitte ich muss alles darüber wissen

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 17 Feb 2004 16:51 #161924

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hallo ich danke für die guten reden die ihr alle schreibt aber kann mir jemand schreiben ob man auch mit einer homonbehandlung schwager werden kann bitte ich muss alles darüber wissen

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Re: Dialyse und Schwanger sein? 17 Feb 2004 16:51 #161925

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hallo ich danke für die guten reden die ihr alle schreibt aber kann mir jemand schreiben ob man auch mit einer homonbehandlung schwager werden kann bitte ich muss alles darüber wissen

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Hi :)