Hallo Schlumpfy,
zunächstmal waren es gar keine 9 Monate. Ich habs ziemlcih spät gemerkt, dass ich schwanger war. Da war ich dann schon Ende 4/ Anfang 5.Monat und in der 32/33 Schwangerschaftswoche ist Lisa per Kaiserschnitt geholt worden. Dazwischen war ich noch wochenlang im Krankenhaus weil mein Muttermund schon geöffnet war und ich möglichst viel liegen musste. Aber das hatte mit der Dialyse nichts zu tun, sondern nur mit einer Bindegewebsschwäche. Meine Schwestern hatten diese probleme auch als sie schwanger waren und sie sind ganz gesund.
Den großen Teil meiner Schwangerschaft, den ich bewusst als solchen auch erlebt habe, habe ich täglich 6 Stunden dialysiert und mich in die Sonne gestzt, Musik gehört, Besuch bekommen und so. Halt versucht die Zeit zu genießen so gut es ging, mich aufs Kind gefreut, ganz naiv bis zum letzten Moment auf eine natürliche Geburt gehofft.
Das größte Problem war wirklich der blutdruck, deswegen wurde auch Lisa dann geholt. Der war einfach zu hoch und nicht zu regulieren. Und ich hatte schon alles an Medikamenten was für ne Schwangere geht.
Das gute an der vielen vielen Dialyse war, dass ich gegessen und getrunken habe wozu ich lust hatte: massenhaft Joghurt und viel Obst.
Wichtig war noch immer irgendwie das Gewicht im Blick zu haben, denn frau sollte auf keinen Fall zu trocken sein, da krämpfe unbedingt zu vermeiden sind. Denn so ein Krampf kann wohl wehenauslösend sein.
Klar macht ihr euch viel Sorgen, aber ich versucht ein bisschen Abstand von den Ängsten zu gewinnen und euch einfach das kleine Kind zu freuen. Dann geht das .....ist meine Erfahrung, ich wäre sogar gerne noch länger schwanger gewesen, denn ich hab mich irgendwie wohl gefühlt mit Lisa im Bauch.
Ich wünsch euch alles alles Gute
Sigrid