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Vor der ersten Dialyse 30 Nov 2010 18:30 #424884

  • Felipa
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Liebe Leute,
ich fühle mich ziemlich schlecht jetzt in der Phase vor der ersten Dialyse meines Mannes und habe eine Reihe von Fragen dazu. Mein Mann ist 61, hatte vor einem Jahr einen Schlaganfall, welcher ihn zwar nicht mehr in der Beweglichkeit einschränkt, aber bei Konzentration und Gedächtnis. Nierenmäßig hat er eine IGA-Nephritis und ist seit einem Jahr mit dem Krea-Wert auf 5,9 geklettert, auch die anderen Werte Kalium und Phosphat sind grenzwertig, Harnstoff auch schon mal über 200, dann wieder runter.
1. Thema Bauchfelldialyse
Ich lese bei Euch öfter, daß doch intensiv zur Bauchfelldialyse geraten wird. Uns sagte der Neph, daß sein Gewicht von 108 kg ein Hindernis sei. Er hatte in den letzten Monaten aber auch mehrfach gesagt, daß mein Mann das machen könne, aber Partnerunterstützung benötige. Weil ich eh schon am Zusammenbrechen bin, hatte ich gesagt, daß ich den Zeitaufwand nicht schaffe. Kann ja auch sein, daß er es ihm wegen der Gedächtnisprobleme nicht zutraut. Irgendwelche Kommentare?
(ich möchte halt nix versäumt haben).
2. Zum Thema Zeitpunkt der ersten Dialyse
Irgendwo las ich, daß man es nicht zu spät anfangen soll. Uns war gesagt worden: wahrscheinlich noch in diesem Jahr und er hat auch schon vier Wochen den Shunt. Vielleicht kommt es ja jetzt nach der nächsten Blutuntersuchung.
Und wenn nicht, sollte man es anregen? Als Symptomatik fällt mir bis jetzt auf: extremes Trockenwürgen morgens, Müdigkeit - sodaß er den ganzen Tag pennt, Krämpfe, abbrechende Nägel.

Ich hab noch mehr Fragen, jetzt aber erst mal dies.

Vielen Dank schon mal

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Re: Vor der ersten Dialyse 30 Nov 2010 22:41 #424885

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Hallo Felipa,
ich kann hier nur von mir/aus meiner Sicht sprechen (wird hier aber fast Jedem so gehen).
Die Krämpfe sind ein Zeichen für zu hohes Kalium, die morgentlichen Würgereflexe (und/oder auftretende Übelkeit) weisen auf zu hohe Phosphatwerte und beides zusammen m.E. auf einen baldigen Dialysebeginn hin. Da der Shunt ja schon 4 Wochen liegt, steht dem auch nichts im Wege, so seltsam es klingen mag auch in Hinsicht der kommenden Feiertage! Mit Dialyse ist es leichter, die Werte in den Griff zu bekommen, wenn man denn doch mal gesündigt hat. Übrigens:
Ich habe 9 Jahre HD gemacht und im Allg. kaum Probleme gehabt (wenn man mal vom einen oder anderen Shunt u. einer NSD-OP absieht).
Ichwünsch Euch beiden alles Gute u. Durchhaltevermögen,
Jürgen
P.S.:Wenn Du Fragen hast, frag nur, dafür ist dieses Forum da! Es wird Antworten geben, die Dir nicht passen, am Thema vorbeigehen oder sonst was. Such Dir raus, was Du für Dich brauchen kannst u. lass die anderen was auch immer. wünsche Dir aber nur passende Antworten!

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Re: Vor der ersten Dialyse 30 Nov 2010 22:54 #424886

  • taffi
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hallo Felipa !!ich finde es gut,daß du dich so intensiv mit der krankheit deines mannes beschäftigst ----was die bauchfelldialyse betrifft,glaube ich ,daß dein mann bei gedächtnis-und konzentrationsproblemen wohl dafür nicht geeignet ist---im dialysezentrum wird sich um alles gekümmert ,ist er medizinisch gut betreut---3 halbe tage in der woche hättest du sozusagen frei und kannst kraft tanken während er behandelt wird(entschuldige wenn ich das so unverblümt schreibe)---wann die dialyse losgeht wird der doc an den werten sehen ,macht euch nicht zu viele sorgen,es geht ihm dann sicher besser !! lg taffi

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Re: Vor der ersten Dialyse 01 Dez 2010 15:24 #424887

  • Felipa
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Danke für die netten Reaktionen auch an Gourmet!

Die Schwelle bis zur ersten Dialyse macht mir etwas Angst. Ab dann ist ja das ganze Leben verändert. Fühlt man sich nicht ziemlich jämmerlich, bis man sich dran gewöhnt hat? Mein Mann blendet das, glaube ich, ziemlich aus, was auch nicht gerade positiv für seine Ernährung ist.

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Re: Vor der ersten Dialyse 01 Dez 2010 18:16 #424888

  • RIO
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Wenn man die Beschreibung des Zustandes Deines Mannes liest und den hohen Krea-Wert kennt gibt es meines Erachtens keine Alternative mehr zum möglichst schnellen Dialysebeginn...

VG
MaRIO

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Re: Vor der ersten Dialyse 02 Dez 2010 11:11 #424889

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Hallo Felipa,
hat Dein Mann denn irgendwelche Hobbys (Lesen, Schach, Freunde treffen etc.) , so dass er von seinen gesundheitlichen Problemen abgelenkt wird? Und noch etwas: Ich mache seit 2,5 Jahren Bauchfelldialyse - klar dass sich das Leben dadurch ändert - aber ich bin froh, dass ich in einem Land leben, in dem eine Dialyse möglich ist.
Alles Gute und viel Glück, Chris

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