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Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 28 Sep 2004 12:49 #314396

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Mein Lebensgefährte muss seit März zur Dialyse.
Bisher war er krank geschreiben aber seit 3 Wochen arbeitet er wieder als Kraftfahrer (LKW). Er fährt nachts, damit er morgens (dienstags, donnerstags und samstags) zur Dialyse kann. Das wird aber bestimmt nicht auf Dauer gehen, auch wenn er es im Moment noch gut wegsteckt, außerdem bleibt da von unserer Beziehung noch mehr auf der Strecke als ohnehin schon.
Ich hab mal gehört, dass es möglich ist, dass er für die Zeit, die er für die Dialyse benötigt Krankengeld beziehen kann und dann nur noch Teilzeit arbeitet.
Hat da von Euch jemand Erfahrung?
Geli

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 28 Sep 2004 14:10 #314400

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Hallo Geli!
Ich hab es so geregelt, daß ich Mo/Mi/Fr um 12:15 zur Dia
fahre und am Di/Do 1Std. länger arbeite. So fehlen mir am Monatsende ca. 15 Std. die mir die Kasse erstattet. Die KK
wollte zwar erst nicht, aber nach ein bißchen drohen und
jammern gings dann doch. Mein Chef hat mir auch noch
50 Std./jährlich geschenkt. Bleibt dran! Es muß auch nicht sein, daß der Allgemeinzustand schlechter wird. Mir geht es seit Diabeginn immer besser.

Gruß bumbui

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 28 Sep 2004 23:27 #314411

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Hallo Geli,

meine Krankenkasse hat das problemlos mitgemacht, hat mir 9 Stunden pro Woche bezahlt. Das Problem bei Deinem Mann sehe ich allerdings darin, dass es arbeitstechnisch evtl. nich tmöglich sein könnte, 3 x pro Woche einen halben Tag und 2 x pro Woche einen ganzen Tag zu arbeiten.

Gruß
Monika

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 29 Sep 2004 12:20 #314420

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Hallo Monika,

na ja, das finde ich ja das eigentliche Problem. Sein Job ist einfach mit unregelmäßigen Arbeitszeiten verbunden. Pünktlicher Feierabend ist da nicht immer drin, sonst könnte er ja nach Feierabend abends zur Dialyse. Es wären ja nur 2 halbe Tage, weil er ja 1 x samstags (kein Arbeitstag) geht.
Leider ist er sehr schweigsam und ich muss ihm alles aus der Nase ziehen. So weiß ich nicht, was seine Chefin zu dem ganzen Thema überhaupt gesagt hat. Als er krank wurde, wollten sie ihn los werden und wollten ihm einen Auflösungsvertrag unterjubeln also ist von dort wohl kaum ein Entgegenkommen zu erwarten.
Am liebsten würde er den Job wechseln aber es ist ja in gesundem Zustand schon nicht einfach eine neue Arbeit zu finden.

Geli

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 29 Sep 2004 14:53 #314423

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Hallo Geli.

Ich gehe davon aus, dass ihr Mann schon einen Antrag auf Schwerbehinderung beim zuständigen Versorgungsamt gestellt hat. Damit verbessert sich sein Kündigungsschutz.

Die Krankenkasse informiert Sie über mögliches Ausfallgeld für Zeiten an der Dialyse.

Je nachdem wie fit Sie beide sich fühlen sprechen Sie auch mal Ihren behandelnden Arzt auf das Thema Heimdialyse an. Hier ist größere Flexibilität möglich als in einem Zentrum und die Arbeit kann in den Behandlungsablauf integriert werden.

Ansonsten hilft bei Beratung auch das Integrationsamt (Adresse erfahren Sie in der Regel durch die Rathäuser), insbesondere wenn der Verlust der Arbeitsstelle droht.

Viele Grüße und viel Erfolg.

Dr. Manfred Grieger

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 29 Sep 2004 20:31 #314437

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Also , sofort einen Schwerbehindertenausweis beantragen.Wie Dr. Grieger schon sagte.

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 30 Sep 2004 11:31 #314459

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Hallo Geli,

wäre denn für Deinen Mann nicht evtl. auch die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) möglich? Ein Freund von mir war auch LKW-Fahrer. Er hat PD gemacht und die Wechsel während der Tour im LKW gemacht. Das hat einwandfrei funktioniert.

Ansonsten ist der Vorschlag von Herrn Dr. Grieger mit der Heimhämodialyse ebenfalls sehr gut.

Beste Grüße
Monika

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 30 Sep 2004 13:21 #314460

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Also ich würde mir eine Heimdialyse schon zutrauen (bin gelernte Arzthelferin) aber wir wohnen nicht zusammen und können es aus finanziellen Gründen die nächsten Jahre wohl auch nicht einrichten und meine Wohnung ist zu klein (2 Zimmer).
Peridonaldialyse lehnt er ab (ich will keinen Anschluß im Bauch, Infektionsgefahr...).
Schwerbehindertenausweis hat er schon länger und das Integrationsamt ist auch schon eingeschaltet (wegen der versuchten Kündigung).
Geli

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 04 Okt 2004 17:03 #314527

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Hallo bumbui,
bei welcher Krankenkasse bist du versichert? Bei uns triitt dieses Problem auch demnächst ein, wenn mein Sohn wieder in das Berufsleben startet. Dann sollte man sich sicher die Krakenkasse aussuchen, die evtl. Ausfallzeiten bezahlt. Meine Nachfrage heute bei der AOK war in dieser Hinsicht negativ.
Gruß Tabea.

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 04 Okt 2004 19:15 #314531

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So wie es aussieht, wird mein Lebensgefährte ab nächster Woche abends zur Dialyse gehen. Leider findet in dem Dialysezentrum z.Zt. nur bis 21.00 Uhr Dialysen statt, Nachtdiaylise gibt es wohl erst demnächst. So muss er also um spätestens 17.00 Uhr dort sein, möglichst früher und das wird bei seinem Beruf als Kraftfahrer etwas schwierig. Jedenfalls darf er nicht mehr nachts arbeiten.
Wir werden nun erst mal abwarten, wie sich mit den geänderten Dialysezeiten alles entwickelt.

Geli

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 09 Okt 2004 15:04 #314626

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Hallo alle,
habe mich vor einiger Zeit mal beim VdK wegen Teil-Krankengeld erkundigt. Laut deren Auskunft ist das ein Entgegenkommen der KK, also quasi good will, und nicht rechtsverbindlich. Die AOK z. B. lehnt es generell ab.
Gruß, Anette

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 11 Okt 2004 13:54 #314664

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Hallo,

das ist nicht richtig!!!!! Teilkrankengeld wird für die Zeit bezahlt, wo man/frau an der Dialyse liegt und dies in die reguläre Arbeitszeit fällt. Einfahc unter Krankengeld im Archiv suchen.
Gruß Gunther

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Re: Arbeitsausfall durch Dialyse (HD) 11 Okt 2004 19:59 #314667

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Hallo Gunther,
nein das ist nicht so. Wenn du im Archiv nachliest, wirst du sehen, dass alle die Teilkrankengeld kriegen, bei Ersatz- oder Innungskrankenkassen sind. Von der AOK war meines Wissens keiner dabei. Und wie gesagt, die Auskunft ist vom VDK, die sich auch extra über persönliche Beziehungen bei der AOK schlau gemacht haben.
Gruß, Anette

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Hi :)

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