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Verwaltungsaufwand für Auslandsdialyse 18 Dez 2016 18:39 #507281

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Hallo zusammen,
ich habe letzte Woche Post von meiner Krankenkasse (der TK) bekommen, die mich richtig wütend gemacht hat.
Aber von Beginn an:
Ich bin seit 8 Jahre an der Dialyse, fühle mich soweit in Ordnung und fahre mit meiner Frau deshalb auch
jedes Jahr in den Urlaub. Zuerst nur innerhalb von Deutschland dann aber auch innerhalb von Europa.
Anfangs war das auch völlig unkompliziert, man holte sich bei der Krankenkasse eine Kostenübernahme und die
Auslandsdialyse rechnete direkt mit der Krankenkasse ab - also völlig unkompliziert.
Vor etwa 4-5 Jahren ging das dann auf einmal nicht mehr: Man musste wie Privatpatienten die Rechnung erst mal bezahlen
und dann mit dem Überweisungsträger (damit man sich um Gotteswillen nicht etwa bereichert) bei der Krankenkasse einreichen.
Fand ich schon straff: Man muss mit 1.500 € in Vorleistung gehen und bekommt das Geld nach ca. 4 Wochen überwiesen.
Nicht jeder kann sich das leisten, der Krankenkasse das Geld mal vorzuschießen - ganz abgesehen von Porto usw.
Aber dieses Jahr bin ich richtig wütend:
Mir hat meine Krankenkasse mitgeteilt, dass sie für die Bearbeitung der Rechnung einen Abschlag von 12%!!!,
mind. 5 und max. 50€ einbehalten muss, was ich eine absolute Frechheit finde.
Für eine Verwaltungsakt von 5 min, der meiner Meinung in einem geeinten Europa völlig überflüssig sein müsste.
Hier also meine Fragen:
- Hat jemand Erfahrung mit solchen Praktiken und wie hat er sich verhalten?
- Gibt es eine Rechtsgrundlage, auf deren Basis dies möglich ist?
- Gibt es Stellen, wo man sich, abgesehen von der TK selbst- über so etwas beschweren oder auch klagen kann?
PS: Die Reise soll übrigens nach Portugal gehen.

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Verwaltungsaufwand für Auslandsdialyse 19 Dez 2016 13:13 #507283

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Hallo,

mein Dialysenachbar ist Mitglied der TK und musste für seinen Urlaub in Griechenland nicht in Vorleistung gehen und auch nicht m.W. irgendwelche Gebühren zahlen.
Wichtig für die Erstattung der Kosten ist, dass mit dem Land, in dem die Urlaubsdialyse stattfindet, ein Sozialversicherungsabkommen getroffen wurde. Das ist m.E. mit Portugal so. Ich denke, da ist jemand nicht informiert bei Deiner KK.

Liebe Grüße
MaWa

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Verwaltungsaufwand für Auslandsdialyse 19 Dez 2016 23:25 #507288

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Bin ja auch bei der TK... und da kommt es auf die Sachbearbeiterin an, ob man (mit Spanien) direkt abrechnet oder nicht.

Letztes Jahr auf Tenerifa (privates Zentrum) ging das, kaum anders zu erwarten, nicht... dabei sagte mir der Leiter vor Ort, dass die oft mit der TK abrechnen. Freundlicherweise war es kein Problem erst die Rechnung einzureichen, dann die erhaltene Kohle an die Dialyse überweisen

Dieses Jahr (Fuerte) ging das auch nicht - gleiche Sachbearbeiterin - Und die Dia hat verlangt, dass man mit Karte vor Ort bezahlt. Geld, inkl. Taxikosten (brav die Quittungen gesammelt) wurden ohne irgendwelche Gebühren erstattet.

In der Türkei (da konnte z.B. die AOK einer Freundin ohne Probleme abrechnen, obwohl EU Ausland) haben die auch immer einem die Möglichkeit gegeben erst das Geld von der KK abzuwarten und dann zu überweisen.

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Verwaltungsaufwand für Auslandsdialyse 29 Dez 2016 19:22 #507316

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Hallo Data,
hallo auch allen Anderen,

danke für die ausführliche Antwort - auch ich war die letzten Jahre mehrfach im Auslandsurlaub,
habe die Dialyse per Vorkasse bezahlt und die Kosten von der TK erstattet bekommen.
Für 2017 habe ich die Kostenerstattung für Portugal beantragt und erstmals die Ankündigung
für den 12%igen Abschlag für den Verwaltungsaufwand erhalten. Wir reden dabei über 50 €.
Mich würde interessieren, ob jemand schon Erfahrungen mit Kostenübernahmen für kommendes Jahr gemacht hat.
Damit alle sehen, was ich meine, hänge ich mal das offizielle Merkblatt von der TK an.

Ich werde jetzt erst mal einen förmlichen Brief an die TK schreiben und eine Erklärung anfordern.

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