Liebe Biene
Vorbeugend:
- Ansteckungsgefahr möglichst tief halten - tja, wenn das überhaupt möglich ist. Distanz, Händewaschen, Hände und Flächen desinfizieren, Maske tragen (lach).....
- Vitamin C - mir hilfts. Es gibt Ärzte, die das gar nicht empfehlen, weil es evtl. die Bildung von Nierensteinen fördert, wenn man anfällig darauf ist. Und es gibt Ärzte, wie mein Nephrologe, die nicht an eine Wirkung glauben, es aber trotzdem akzeptieren.
- man kann vorbeugend nasenduschen (siehe unten)
Meine Erfahrung, wenn es mich erwischt hat:
- bei Schnupfen: Nase spülen (Nasendusche) ist Nasenspray vorzuziehen. Die Technik ist gewöhnungsbedürftig, aber wirksamer und angenehmer und mit weniger Gefahr von Nebenwirkungen. Erinnerung an mich: beim ersten Anzeichen damit beginnen... Wenn es nicht bessert, zum Arzt und nach kortisonhaltigem Nasenspray fragen.
- bei Halsweh: Gurgeln, eher mit etwas stärkerem als Tee, antibateriell und schmerzlindernd
- bei Husten: ätherischen Öle - inhalieren, Salben mit ätherischen Ölen einreiben (ist auch gut fürs Gemüt, riecht gesundmachend...)
- bei Fieber (nicht hohes) - mein Nephrologe empfiehlt, ein Schmerzmittel einzunehmen, wenn man sich so richtig schlecht fühlt. Fieber sei nicht nützlich und man müsse es nicht einfach dulden oder so ähnlich hat er sich ausgedrückt.
Erhöhte Ansteckungsgefahr weil immunsupprimiert?
Ich stellte einen Unterschied bezüglich vor / nach Transplantation fest: meine erste Erklältung (Corona) nach der Tx dauerte 6 Wochen. Fieber und Husten nicht übermässig, am mühsamsten war die Nase, siehe oben, erst ein kortisonhaltiger Nasenspray brachte die Wende.
WICHTIG
Bei höherem Fieber und wenn die obigen Massnahmen nicht helfen, MUSS man zum Arzt. Nicht vergessen zu erwähnen, dass man transplantiert ist und jegliche Massnahmen/Medikamente geprüft und evtl. angepasst werden müssen.
Liebe Grüsse und gute Besserung an deinen Mann
Kohana