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Fragen 28 Apr 2026 15:19 #529460

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Hallo, vor 6 Monaten bin ich das zweite Mal transplantiert worden.
Es soll ja eine tolle Niere sein. Nach der Ntx bin ich mit Krea 1,4, GFR über 30 entlassen worden. Von fast Anfang an hatte ich mit zunehmend mer Übelkeit und Durchfall zu tun. In der Reha war Krea immer 1,9-über 2. Bei 2,3 wurde ich zur Biopsie in die Uniklinik gebracht. Aber ich hatte nur ein Volumenproblem. Dabei habe ich 3,5 Liter getrunken.

Nach 3,5 Monaten Krea 1,8. Ich wurde in der Uniklinik wegen anhaltender Magen-Darmprobleme und Darmblutung von Myfortic auf
Everolimus umgestellt und nach 2 Wochen (hatte wieder HWi und Blutvergiftung mit resistenten Keim) mit Krea 1,5 und GFR 32 entlassen. Krea schwankt zwischen 1,9 und 2,1. Gestern hatte ich 2,17 und GFR 24. Spiegel jetzt stabil. Aber ich kriege es langsam mit der Angst zu tun. Vor 2 Wochen konnte ich einen Arzt sprechen. Der sagte, das sei stabil, viel wichtiger als ein Krea von 1,0. Damit könne ich über Jahre gut leben. Bei der Zweittransplantation sei das nie so gut wie beim ersten Mal ( da Krea 1,0, aber Niere wollte nach 9 Jahren nicht mehr). Ich solle genug trinken, aber meine 4,8 Liter fand er dann doch zu viel.

Nun ist das Krea aber wieder etwas höher und die GFR so schlecht wie nie. Kein Kommentar dazu geschrieben. Zum Glück bin ich nächsten Montag wieder in der Uniklinik-Ambulanz. Aber ich mache mir langsam Sorgen. Nein, ich bin verzweifelt, habe zu viel schlechte Erfahrungen gemacht.

Hb sollte 10 sein. Ist 9,9 und ich japse bei der kleinsten Anstrengung. Fette waren auch entgleist. Das hab ich angesprochen, soll im Juni wiederholt werden. Ich weiß nicht, ob das alles so "normal " ist.

????

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Fragen 28 Apr 2026 16:12 #529462

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Liebe Uli,

ich kann zwar keine einzige Deiner Fragen beantworten, aber ich möchte Dich auf diesem, virtuellen Weg einmal in den Arm nehmen und ganz fest drücken.
Ich schicke ganz viele, gute Gedanken in Deine Richtung! Du weißt, wir fiebern alle mit Dir mit! Alles Gute, mögen sich die Probleme schnell lösen!

Silke/Skjaldbaka
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Fragen 28 Apr 2026 16:16 #529464

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Liebe Ulrike,
ich würde morgen versuchen, Kontakt zur UKE aufzunehmen. Ich finde das nicht mehr stabil.
Entgleiste Fette sind eine Nebenwirkung von Everolimus.

Ganz liebe Grüße
MaWa
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Fragen 28 Apr 2026 16:20 #529465

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Hallo Ulrike,

lass dich erst einmal von mir ganz lieb drücken, bin auch vorsichtig :kuss:

Mein Hb Wert war noch lange nach der TX ziemlich unterirdisch. Bei meiner Entlassung gerade mal 7,1, hab sogar ein paar Wochen später eine Bluttransfusion bekommen. Trotz Epo stieg er nur sehr, sehr langsam an. Es hat über 2 Jahre gedauert bis dass meine Niere meinte, wir können das Epo weglassen, er (Niere Paule) schafft das jetzt allein. Vielleicht braucht deine Niere einfach noch etwas Zeit.

Wird bei dir nur das Krea gemessen oder auch das Cystatin C ? Das ist aussagekräftiger da es nicht von der Muskelarbeit abhängig ist.
Als bei mir einmal das Krea nach oben ging, war der 2. Doc in meiner Praxis gleich alarmiert, der andere hätte nur gegrinst und gesagt "die hat wieder im Garten geackert". Er kennt mich und hatte gleich auf das Cystatin C geschielt, das war unverändert.
Eine Frau aus der hiesigen Selbsthilfegruppe lebt seit Jahren gut mit einem stabilen Krea von 1,9.

Alles Gute für dich :regenbogen:

Sabine
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Fragen 28 Apr 2026 16:40 #529466

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Hallo Ulineu , ich würde mal in Ruhre mit den Ärzten sprechen was du machen kannst (Medikation verändern usw)
bei mir wurde vor 30 Jahren Transplantiert , es sollte 2024 wieder mit der Dia angefangen werden bei nem GFR von 12 und nem Krea von 6,05 , kam nie dazu (zum Glück) mir geht es bis aauf Müdigkeit gut will damit sagen der Kreatinin Wert sagt erstmal nicht so viel aus meine Ärzte sagen auch ,solange es keine Verschiebungen von Kalium ect gibt bleibt es erst mal so , letzter GFR lag bei 10% , der Körper gewöhnt sich langsam daran ohne das man Probleme bekommt (bei mir zumindest).
Wegen Trinkmenge die liegt bei mir zwischen 6-8l/Tag (ist angewohnheit wegen der Zystenieren im Kindesalter) gab da aber noch keine Probleme wegen .
Quetch mal deine Ärzte aus eventuell auch das TX Zenrum

Viel Glück!

Gruss ,

YauLOng
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Fragen 28 Apr 2026 17:16 #529467

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Liebe Ulrike,

ich möchte mich Skjaldbaka anschließen. Auch ich kann zur Thematik nicht viel beitragen, da ich noch nie transplantiert war. Ich kann mit meiner eigenen Krankheitsgeschichte nur mit ein paar Erfahrungen mit CellCept (Mykophenolatmofetil) und Forxiga (Dapagliflozin) aufwarten.
Aber ich nehme an Deiner Geschichte Anteil, wie auch an den Geschichten aller anderen User!
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass sich die Probleme lösen lassen und Du viele gute Jahre mit der neuen Niere haben wirst!

Alles Gute von der Kidneybohne
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Fragen 28 Apr 2026 17:38 #529468

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Hallo Uli,

das erinnert mich sehr an mein 1. Jahr nach Tx (1995). Das war eine üble Achterbahnfahrt. Ich war ein ganzes Jahr völlig fertig, habe Depressionen entwickelt und, es ist grotesk, mich nicht nur einmal wieder an die Dialyse zurückgewünscht. Da war alles so leicht und einfach - halt ein bisschen lästig, aber mein seelischer Zustand war stabil.

Und, was ist passiert? Nach einem Jahr war ich reif für die Anstalt - und plötzlich., ohne mein Zutun, verflogen alle Ängste und auch für mich konnte "mein zweites Leben" beginnen. Es dauerte noch ein paar Monate bis ich neues Vertrauen in meine Niere aufbauen konnte und ich begann, sie zu lieben. Diese Niere hielt insgesamt 25 Jahre und 3 Tage.

Jetzt bin ichz seit 6 Jahren wieder an der Dialyse und habe meinen Frieden damit gemacht. Ich kann gut verstehen, was du da durchmachst (und dafür beneide ich dich nicht). Du solltest dir und deiner Niere schon noch Zeit geben, vieles pendelt sich später noch ein.

Viele Grüße, Gerd
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Fragen 28 Apr 2026 18:47 #529469

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Lieber Gerd, deine Geschichte hat mir nach meiner TX viel Kraft gegeben. Bin damals mit aHUS aufgewacht, es folgten schwierige Wochen und Monate, anfangs schien es unwahrscheinlich, dass es meine Niere schafft. Damals habe ich oft gedacht, beim Gerd hat es lange gedauert, soviele Probleme und es ist doch alles gut geworden bei ihm. Das hat mir geholfen, nicht zu verzweifeln und durchzuhalten.
Allerherzlichsten Dank dass du es hier geschrieben hast so dass ich es lesen konnte. Auch mir und meiner Niere geht es jetzt gut.

Ganz liebe Grüße
Sabine
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Fragen 29 Apr 2026 13:26 #529474

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Ihr Lieben, vielen, vielen Dank für Eure tröstenden Worte, Wünsche und Gedanken. Mir geht es psychisch heute schon besser, hilft ja nichts, kann nur abwarten.

Wenn ich am Montag nicht sowieso zur Kontrolle ins UKE führe, hätte ich dort nachgefragt. Nun schreibe ich mir meine zig Fragen auf für den Termin dort. Die nehmen sich immer viel Zeit.

Es wird nie das Cystystatin C mit abgenommen. Die Uniklinik hst das bisher auch nie gemacht.

Ich habe die Tage vor dem Labor tatsächlich "geackert". Das erste Mal seit 2 Jahren habe ich meinen Rasen gemäht, was sehr anstrengend ist, weil er zum größten Teil aus einer steilen Anhöhe besteht. Ausserdem müssen wir den Haushalt unserer Eltern auflösen, weil die beiden endgültig in ein Pflegeheim gezogen sind. Meine Schwester macht zwar fast alles, aber ich kümmere mich um die Bücher. Ich habe deren Anzahl unterschätzt und war nur am Rennen und am Schleppen. Jetzt habe ich einen leichten Infekt und MUSS mich mal für den Rest der Woche ausruhen.

Dass das alles auch bei anderen gedauert hat, gibt mir das Gefühl, Geduld zu haben und Ihr macht mir Mut. Als ich vor 25 Jahren das erste Mal transplantiert worden bin, hat man wie ein Kaninchen auf die Schlange auf das Krea geschaut und die Krea-Clearance. Ich muss erst lernen und verinnerlichen, dass das jetzt anders ist, weil sich die Tx-Medizin rasant entwickelt hat.

Nach 32 Jahren mit Dialyse und Tx merke ich, dass ich länger brauche, Vertrauen in das neue Leben aufzubauen.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Maiwochenende und grüße Euch, Ulrike
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Fragen 29 Apr 2026 15:02 #529475

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Liebe Ulrike,

Ich habe eine herztransplantierte Tochter. Sie war schwerkrank auf die Welt gekommen. Mit 13 Jahren ging es ihr so schlecht, dass wir ins Krankenhaus uke mussten, mit gerade 14 kam sie auf die Liste für ein Herz. Sie hatte Herzstillstand, wurde 1 Stunde reanimiert, hatte in 24 Stunden 3 not OPs. Es wurde geprüft, ob sie überhaupt transplantabel sei. Der Neurologe gab das Go. Dann versagten Leber und Nieren. Sie war im Koma. Ich wurde vorbereitet, dass das schlimmste passieren kann... und dann kam ein Angebot. Wie ein Wunder. Es passte. Es gab Rückschläge, es gab Infektion. Es dauerte noch mal 3 Monate, bis ich mit meiner Tochter zu Hause war. Mit Rollator, mit Rollstuhl, mit täglich Therapie.

Aber ihr Körper hat insgesamt bestimmt 3 Jahre benötigt, bis sie einigermaßen leben konnte. Sie hatte und hat mit folge Erkrankungen zu tun.

Aber sie lebt gerne. Und ich bin unendlich dankbar, dass es einen Spender gab.

Nun hast du eine Spenderniere und ich freue mich wirklich total für dich. Es macht mir Mut.

Ich weiß nicht, musst du denn unbedingt Rasen mähen, für dich selbst? Musst du das für dich machen, um Mut zu bewahren? Du hast da eine ganze Menge hinter dir. Und du und deine Niere , ihr kennt euch noch nicht so lange. Dein ganzer Körper ist doch gerade mal auf Anfang, mit der Niere. Und auch deine Seele.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du dir Zeit geben darfst. Und dass deine Niere sich einpendeln tut.

Alles Liebe
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Fragen 29 Apr 2026 16:24 #529478

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Hallo Ulrike,

ich habe gerade mal nachgeschaut, bei der Jahreskontrolle in Fulda wird das Cystatin C nicht bestimmt, bei meinem Doc in der Praxis dafür jedesmal. Er ist halt besonders gründlich.

Peddi, ja manchmal muss man so unvernünftige, anstrengende Sachen machen wie Rasenmähen oder Garten umgraben oder... Ich bin danach immer kreuzkaputt und müde aber gleichzeitig auch richtig zufrieden mit mir.

Liebe Grüße
Sabine
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Fragen 29 Apr 2026 18:35 #529480

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Liebe Peddi, nein, das mit dem Rasenmähen war nicht schlau und geschah aus Übermut, wie such Papaya schreibt.

Der Gärtner, der vom Vermieter beauftragt ist, die Gemeinschaftsfläche zu mähen, macht die nächsten Male meinen Rasen wieder mit. Da mein Rasen aber jetzt schon ordentlich gewachsen war und der Gärtner erst in 4 Wochen kommt, habe ich es gemacht. Es ist nicht sicher, wie lange er das noch macht. Und wenn ich es doch wieder selbst machen müsste, käme ich mit meinem Kinder-/Seniorenmäher nicht mehr durch. Aber ich hätte meinen Nachbarn fragen sollen.

Gestern war der Vermieter mit einem potentiellen neuen Gärtner hier. Ich bin raus und habe gefragt, ob er sich meinen Rasen auch angucken könnte. Er wird das alle 3 Wochen für mich machen. Der alte macht weiter, bis der neue den Vertrag hat. So ist das Problem gelöst und mir war es eine Lehre.

Kreuzkaputt war ich auch, aber ich habe mir geschworen, dss do schnell nicht wieder zu machen. Die Zufriedenheit kann ich auch mit meiner Nordic Walking-Runde herstellen 8)

Danke für Eure lieben und hilfreichen Worte!
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Fragen 08 Mai 2026 18:13 #529530

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Heute war ich wieder in der Praxis zwecks Infusion und Besprechung. Bei der Gelegenheit gleich mal nach dem Cystatin C gefragt.
Bei uns wird das Cystatin C routinemässig bei jedem Labor eines Transplantierten bestimmt (Vorbildlich). Es gäbe auch ein paar grosse Kliniken, die das machen, aber nur wenige. Bei kleinen Praxen sind wir wohl die große Ausnahme.
Eigentlich müsste ich jeden Abend ein Dankgebet sprechen, dass ich so gut betreut werde. Hab ich ihr auch gesagt, hat sie gefreut.
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Fragen 08 Mai 2026 18:39 #529531

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Das ist wirklich toll. Da hast Du Glück.

Ich bin am Montag in der Uniklinik gewesen. Die Ärztin fand mein Krea 2,17 völlig okay. Ich finde das immer noch nicht. Der Kardiologe heute befand das auch ein bisschen viel. Aber die Ergebnisse von Montag hat man mir nicht gemailt. Wenn die katastrophal gewesen wären, hätte man mir hoffentlich Bescheid gegeben.

Cystatin C wird nicht gemacht. Nirgends. Hat bei meiner ersten Niere mal der Nephrologe in der Uniklinik gemacht, sei aber zu teuer.

Ich soll nur noch 2 Liter trinken. Immerhin habe ich Epo locker gemacht. Weil Hb 9,9 wollte man mir zu Hause kein Epo geben. Ich habe vor der Tx 6 Stockwerke geschafft, heute bin ich im 2. In den Fahrstuhl gestiegen. Ergometer habe ich wider Erwarten 75 Watt geschafft. Dabei war ich schon aus der Puste, bevor ich aufs Fahrrad gekrabbelt bin8) .

Die Muskelschmerzen kämen vom Certican. Meine Physiotherapeutin meinte, sie hätte schon öfter gehört, dass Medikamente die Faszien verhärtet. Nun, nicht toll, aber damit kann ich leben.

Am Montag bin ich wieder zur Kontrolle im hiesigen Nierenzentrum. Hoffentlich sieht es dann etwas besser aus mit dem Krea.

Schönes Wochenende, Ulrike

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Fragen 09 Mai 2026 13:23 #529532

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Ich bewundere dich. Du machst das großartig, Ulrike.
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Fragen 12 Mai 2026 12:24 #529555

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Und es ist schon wieder schlechter: Krea 2,37, GFR 22. Aber der Arzt meint, das sehe er öfter und es werde sich einpendeln. Doof nur, dass die Uniklinik nicht mit den Werten rüberkommt. Wir haben das Tacrolimus reduziert und ich hoffe, dass das nun weniger Gift für die Niere bedeutet. Nächste Woche wieder Kontrolle.

Kann jetzt nur abwarten .... Danke Euch für die Unterstützung.

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Fragen 12 Mai 2026 13:54 #529556

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Was für ein Mist...
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Fragen 12 Mai 2026 14:11 #529557

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Ach Mensch, das ist ja totaler Mist.
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Fragen 12 Mai 2026 16:46 #529562

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Ja, echt Mist. Ich vertraue aber dem Arzt. Trotzdem habe ich jetzt mal den Brief aus der ePA an sie Uniklinik geschickt. Mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme. Glaube ich nicht, abwr lesen tun sie die Mails. Blöd, dass die Uniklinik jetzt "Wochen " für einen Brief braucht. Wozu dann das Ganze?

Ich bin gerade echt verzweifelt.

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Fragen 12 Mai 2026 17:31 #529563

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Liebe Ulrike
Meine Daumen sind auch für dich gedrückt :blume: Ich kann deine Frustration nachfühlen - manchmal fühlt man sich total ignoriert und bekommt dann irgendwann noch gesagt, warum man sich nicht (früher, nachdrücklicher) gemeldet habe...
Liebe Grüsse Kohana
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Fragen 19 Mai 2026 19:30 #529605

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Ich muss das mal loswerden: Krea war letzte Woche 2,37; GFR 22; Harnstoff 112.

Heute die Werte von gestern bekommen: Krea 2,43; GFR 21; Harnstoff 127.

Das Tacrolimus wird nur minimal reduziert. Neu 5,0-5,0. Spiegel soll niedriger sein. Everolimus ist auch reduziert: 2,5-2,5.

Ich habe letzte Woche die Ärztin im UKE angeschrieben. Sie hat gestern geantwortet und schreibt, es lägen keine Hinweise auf Abstoßung vor und es seien auch keine Antikörper gebildet worden. Meine Niere reagiere extrem sensibel auf das Tacrolimus. Sie bat mich, ihr die Werte heute zu schicken.

Der Spiegel ist zu hoch, trotzdem soll ich nur 0,5 mg weniger nehmen. Aber es ist bestimmt besser, sich da ruhig heranzutasten als eine Abstoßung zu riskieren. ???

Ich bin verzweifelt. Ist der kontinuierliche Anstieg normal? Ich arbeite seit gestern wieder, aber ich habe nicht viel Kraft. Auf der anderen Seite tut es mir gut, sonst grübel ich zu viel.

Gerd, Du hast geschrieben, das erste Jahr nach Deiner Tx sei die Hölle gewesen. Hattest Du auch Probleme mit dem Kreatinin?

Ich warte jetzt ab, ob sich die Ärztin noch meldet. Ansonsten muss ich bis nächsten Dienstag abwarten. Aber das fällt mir so schwer. Ich bin nur traurig und verzweifelt, weil ich mich so ratlos und gar nicht zuversichtlich fühle.

Ulrike

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Fragen 19 Mai 2026 23:01 #529607

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Mir fällt dazu gerade echt nichts ein. Ich weiß schon gar nicht, was ich dir raten könnte. Da gibt es wohl nichts., was Rat angeht. Und das macht hilflos.

Also, ich habe dich gelesen. Und ich fühle mit dir.
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Fragen 19 Mai 2026 23:11 #529608

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Hallo Uli,

was die Ärztin schreibt, sind ersteinmal gute Nachrichten, keine Abstoßung, keine Antikörper. Lass das erstmal wirken. ;)

Bei mir meinte eine Schwester auf der Transplantstation, sie habe bisher keinen einzigen komplett reibungslosen Verlauf gesehen, irgendetwas sei bei jedem gewesen.
Vielleicht ist das hier jetzt dein "irgendwas"?

Auch, wenn es gerade nicht einfach ist, optimistisch zu sein, versuch es. Machmal macht man sich selbst soviel Stress und Panik (und weiß das selbst genau, kann es aber nicht ändern), dass der Körper darauf reagiert.
Geh ins Grüne, nimm Dir Zeiten für Dich zum Nichtstun, kraul eine Katze....

Wie lange ist es denn jetzt herbzw wann war die Tx?

vG
Anja
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Fragen 19 Mai 2026 23:32 #529609

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Danke Euch beiden! :blume:

Die Transplantation ist gut 6 Monate her, 2.11.2025. Also noch sehr frisch.

Du hast Recht, Anja. Was die Ärztin geschrieben hat, hat mich beruhigt. Aber heute dann wieder schlechtere Werte und ich kann das nun wieder kaum ausblenden.

Aber Du hast Recht: Himmelfahrt habe ich einen Ausflug gemacht und mir eine Ausstellung angeschaut. Das hat sehr gut getan.
Mal gucken, was ich Pfingsten mache. Im Alten Land gibt es einen Gottesdienst im Obsthof. Vielleicht so etwas.

Ich treffe in der Praxis kaum Patienten, aber die wenigen erzählen mir, dass das erste Jahr nur furchtbar gewesen ist. Der Krea noch schlechter als bei mir.

Und auch nach Jahren werden sie von Angst begleitet. Die eine erfragt zum Beispiel ihre Werte gar nicht. Jeder muss da seinen Weg finden.

Das erste Jahr mit meiner ersten Niere war auch kompliziert, aber anders kompliziert. Irgendwann hatte sich alles normalisiert. Mein Krea war immer gut und trotzdem wollte die Niere nach 9 Jahren nicht mehr. Das muss also nichts heißen.

Eure Worte helfen mir, zu sehen, dass ich nicht alleine bin.

Meine Ärzte sind auch gut. Die Ärztin in der Uniklinik ist mit dran. Der Arzt im hiesigen Zentrum ist einfühlsam, sehr erfahren und er versteht meine Sorgen. Er bestellt mich jetzt wieder wöchentlich ein. Das finde ich auch gut.

Danke und gute Nacht.

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Fragen 20 Mai 2026 08:12 #529611

  • Gerd
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Gerd, Du hast geschrieben, das erste Jahr nach Deiner Tx sei die Hölle gewesen. Hattest Du auch Probleme mit dem Kreatinin?

Hallo Ulrike,
dein "Leidensweg" nach NTx erinnert mich stark an mein "erstes Jahr". Das Krea war bei mir auch eine Achterbahnfahrt, allerdings lag das Niveau etwas niedriger. Begonnen hatte es mit 1,5 - dann wurde es kurz besser, um dann zwischen 1,2 und 1,9 zu pendeln, blieb aber immer unter 2. Ab dem 2. Jahr lag es dann - bis zur Krise mit der Sepsis - konstant bei 1,5. Die Uro-Sepsis (8 Jahre nach Tx) brachte Werte bis über 3, das ging dann zurück bis 1,8. Und blieb auch so bis fast zum Ende nach 25 Jahren. Damals, als ich im Krankenhaus in Ecuador lag, war ich mir ziemlich sicher, dass das das Ende der Niere sei. Der Doktor der Rettungsflugwacht brachte mich heim und lieferte mich direkt in der Uniklinik ab. Die sofortige Blutentnahme dort brachte 1,8 und ich begann wieder zu hoffen. Nicht vergeblich, wie sich zeigte, ab diesem Ereignis blieben mir nochmal 16 Jahre mit meiner Niere. Erst im 25. und damit letzten "Nierenjahr" ging es dann wieder drunter und drüber, bis hin zum Finale.

Ich kann gut mit dir mitfühlen - das was du da durchmachst ist mir bekannt. Es ist ein tiefes und langes Tal und der Weg ist steinig und hart. Ich wünsche dir alles Gute, Gerd.
_______________________________________

...meine Erfahrungen während einer schweren Erkrankung auf einer Urlaubsreise im August 2006 nach Quito (Ecuador) Geschrieben von Gerd
Kategorie: Meine Geschichte

Bericht vom 20. Sept. 2006:

Meine Erfahrungen während einer schweren Erkrankung auf einer Urlaubsreise im August 2006 nach Südamerika (Quito, Ecuador):


(Der folgende Bericht ist der Wortlaut einer E-Mail, die ich damals an Freude und Bekannte verschickt hatte - nachdem ich längere Zeit nichts von mir habe hören lassen...)


Hallo Leute, nun kommt endlich mal eine Nachricht von uns... Vielleicht hat der eine oder andere sich auch schon mal gefragt, warum man von uns dieses Mal so gar nichts hört.

Auf dem Hinflug von Deutschland nach Quito (Ecuador) bekam ich plötzlich sehr hohes Fieber. Es kam einfach so über mich und ich fiel von einem Schüttelfrost-Anfall in den nächsten. Als wir in Caracas (Venezuela) das Flugzeug wechseln mussten und einen Stop von ca. 3 Stunden hatten, konnte ich mich nicht mehr auf den Beinen halten, ich brach in der Schalterhalle zusammen und wurde in einen Sanitätsraum gebracht. Dort legte man mich auf eine Liege und gab mir fiebersenkende Mittel, später setzte man mich in einen Rollstuhl. So wurde ich dann am Abend in die Anschlussmaschine nach Quito gebracht.

Als wir dort angekommen waren, stand bereits jemand da und brachte mich mit dem Rollstuhl durch die Kontrollen. Ein Hotelbus wartete vor dem Gebäude und fuhr uns in unser vorgebuchtes Hotel. Es war nahe Mitternacht und wir fielen wie tot ins Bett. Ich dachte noch, vielleicht ist bis morgen der ganze Spuk vorbei.

Am nächsten Morgen wachte ich durch einen erneuten Schüttelfrost-Anfall auf, der insgesamt etwa eine Stunde andauerte. Als ich wieder einigermaßen zu mir kam, maß ich Fieber und die Temperatur war genau 41° C. Es war klar, dass ich sofort ärztliche Hilfe brauchte.

Roswitha ging zur Rezeption und ließ einen Arzt kommen. Der schaute sich die Sache nur kurz an und bestellte einen Krankenwagen, der uns zu einer nahegelegen Klinik brachte. Wie wir später (durch die Deutsche Botschaft) erfuhren, galt diese als die zweitbeste Klinik der Stadt – und damit auch des gesamten Landes Ecuador.

Ich wurde in der Notaufnahme untersucht, es wurde Blut abgenommen und für die Ärzte stand relativ bald fest, dass die Ursache meiner Erkrankung in einen bakteriellen Geschehen lag; was und wie genau, wussten sie auch (noch) nicht. Das Weiße meiner Augen war bereits gelb und ich fühlte mich wirklich sehr krank. Mein Blutdruck sank auf bedrohliche 80 zu 60 und ich hatte das Gefühl, dass der Boden unter mir weggezogen wird.

Die Ärzte legten mich auf die Intensivstation und es gelang mit Hilfe entsprechender Infusionen, den Kreislauf einigermaßen zu stabilisieren. Bald danach kamen die Blutwerte aus dem Labor und es bot sich ein erschreckendes Bild: Das Kreatinin, der Paradewert für die Nierenfunktion, der bei mir seit Jahr und Tag bei erfreulichen 1,3 – 1,4 lag (eine gesunde Niere hat hier den Wert von ca. 0,9), war auf nie da gewesene 3,2 gestiegen. Die Leberwerte waren ähnlich katastrophal und dies alles deutete auf ein beginnendes multiples Organversagen hin.
Es war ein großes Glück, dass die Ärzte in dieser gefährlichen Situation das einzig medizinisch Richtige taten (wie später ein Professor der Uniklinik Tübingen bemerkte). Sie begannen mit einem relativ breit angelegten Antibiotikum. Solange der genaue Erreger nicht bekannt war, war genau dies das medizinisch Gebotene.

Auf der Intensivstation wurden ein Blasenkatheder sowie ein Zentraler Venenkatheder (ZVK), dessen Kathederspitze kurz vor dem Vorhof des Herzens endet, gelegt. Der ZVK wurde für die zahlreichen Infusionen benötigt, die in den nächsten Tagen verabreicht wurden.

Da ich kaum selbst die Mengen an Wasser trinken konnte, die mein Körper benötigte, mussten die Kochsalzlösungen literweise über den ZVK laufen. Denn meine Niere, die im Begriff war, sich zu verabschieden, musste durch Zufuhr großer Flüssigkeitsmengen gezwungen werden, ihre Aufgabe wieder aufzunehmen, bevor es zu spät war. Zum großen Glück besann sich meine Niere und besann sich wieder in den folgenden Tagen. Das Wasser (anfangs über 5 Liter am Tag) wurde über den Blasenkatheder wieder ausgeschieden und die Leberwerte begannen diskret, sich in Richtung „normal“ zu bewegen, allerdings noch sehr weit von der Normalität entfernt.

Mittlerweile war im Labor auch der tatsächliche Erreger identifiziert, der diese schreckliche Situation verursacht hatte: Es war „Escherichia coli“, (kurz: E-coli) ein Darmbakterium, das bei mir primär einen Harnwegsinfekt verursacht hatte. Aus diesem Infekt, der ja eigentlich recht lokal begrenzt zuerst mal nur in Blase und Urin vorkommt, konnte fatalerweise eine sich rasant ausbreitende Blutvergiftung entwickeln, da es dem Erreger gelungen war, sich in rasender, explosionsartiger Geschwindigkeit im Blut auszubreiten, was sich zu diesem fatalen Krankheitsbild auswuchs.

Die Mediziner nennen ein solches Krankheitsbild „Sepsis“ und ich wusste bisher nicht viel darüber, außer dass die Sepsis auf (nicht-kardiologischen) Intensivstationen eine häufige Todesursache darstellt. (Was eine Sepsis ungefähr ist, wird weiter unten kurz in 2 Links dargestellt – ich gehe hier nicht näher darauf ein.)

Einzig der Nierenwert (Kreatinin anfangs 3,2, später 3,0) blieb tagelang bedrohlich hoch. Erst nach Tagen sank das „Krea“ endlich auf 2,6. Etwas Entwarnung, aber kein richtiger Grund zur Beruhigung. Um genau zu sein, muss ich sagen, dass mir die Niere zunehmend Sorge bereitete, zumal ich wusste, dass im Krankenhaus, in dem ich mich befand, niemand war, der mit transplantierten Nieren viel anfangen konnte. Einige Male kam ein sog. Nephrologe (Nierenfacharzt) ans Bett, der vorgab, sich auf diesem Gebiet auszukennen; es wurde mir jedoch sofort klar, dass dessen „Ratschläge“ besser ignoriert werden sollten. Unter anderem schlug er eine Nieren-Biopsie vor und da an wusste ich, dass es wohl dringend Zeit wurde, in fachkundige Hände zu gelangen.

So wurde mir langsam klar, dass ich aus dieser Station wohl nie als „geheilt“ die Reise würde fortsetzen können und wir machten uns Gedanken, wie es weitergehen könnte. Das, was ich anfangs nur vage gedacht hatte, sozusagen als letztem Rettungsanker, nahm so langsam Gestalt an. Mir wurde klar, dass ich letztendlich so schnell wie möglich nach Deutschland zurückkehren muss, sollte ich überhaupt noch eine Chance auf Wiederherstellung haben. Denn ich wurde auch von Tag zu Tag schwächer, und das hatte mehrere Gründe. Zum ersten war das Krankheitsbild einfach so, dass meine Kräfte sowieso von Tag zu Tag nachließen (statt zu wachsen) zum anderen bekam ich auch nichts zu essen dort. Es gab ab den 3. Krankheitstag morgens, mittags und abends nur Suppe, nicht ein Stück fester Nahrung. Roswitha fragte nach, warum, und man sagte ihr, dass das die richtige Ernährung für mich sei. Und ich muss sagen, hätte sie mir nicht (heimlich) jeden Tag ein halbes Brötchen (mehr schaffte ich nicht) zu jeder Mahlzeit mitgebracht, ich hätte das, was folgen sollte, nicht überstanden.

Ich bin schon zig Jahre Mitglied der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF). So hoffte ich, dass diese Organisation mich aus meiner ausweglosen Lage befreien würde. Roswitha rief bei der DRF an und erkundigte sich nach den Modalitäten einer Krankenrückführung. Es hieß, eine Rückholung wird gemacht, wenn der Patient transportfähig ist und wenn der behandelnde Arzt der Ansicht ist, eine sachgemäße Behandlung sei vor Ort nicht richtig möglich. In meinem Falle trafen beide Kriterien zu.

Transportfähig würde ich aber nur für kurze Zeit sein, das wurde mir klar, denn meine Kräfte waren bald aufgebraucht. Das zeitliche „Fenster“ für einen Rückflug war nicht allzu groß. Wir sprachen mit dem behandelnden Arzt und baten ihn, der DRF gegenüber meinen Rückflug zu befürworten. Er tat es schließlich unter dem Hinweis, dass mir im Hinblick auf die transplantierte Niere nicht umfassend geholfen werden könne. Roswitha rief noch einmal bei der DRF an und bat darum, man möge sich mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen.

Mittlerweile war es Wochenende und am Montag darauf war Nationalfeiertag – mein behandelnder Arzt verabschiedete sich bei mir und erklärte, er käme erst am Dienstag wieder. Immerhin hinterließ er seine private Handy-Nummer.

Die DRF rief den Arzt unter dieser Nummer an und er gab sein OK für meinen Abtransport. Daraufhin musste Roswitha ca. 2 Stunden im Hotel am Telefon warten, dann kam der erlösende Anruf aus Deutschland: die DRF hatte einen Arzt und die entsprechenden Tickets beschafft. Es war eine unwahrscheinliche und unglaubliche Erleichterung, als Roswitha endlich zu mir ans Bett zurückkam und berichtete, dass der Arzt am folgenden Tag aus Deutschland abfliegt und mit mir dann schon am Tag nach seiner Ankunft mit der Iberia in der Business-Klasse zurückfliegt.

Ich werde es nie vergessen, wie dieser Arzt 2 Tage später an meinem Bett stand, und, nachdem er meinen Zustand ansatzweise begutachtet hatte, sagte: „Stehen Sie auf und ziehen Sie sich an. Heute Abend um 18 Uhr fliegen wir zurück.“

Es war der Sonntag. Ich zog mich an und war erstaunt, welche Restkräfte noch in mir schlummerten. Wir verließen das Krankenhaus zur allseitigen Verwunderung recht formlos.

Der Arzt hatte vorher noch um die Herausgabe der Krankenakten gebeten, diesem Wunsch wurde entsprochen. Als wir uns dem Ausgang näherten, dämmerte es der Verwaltung (dem Pförtner), dass wir wohl kaum wiederkämen. Erst nach dem Hinweis, dass Roswitha noch mindestens 2 Tage in der Stadt sein würde und die Zahlungsmodalitäten übernimmt, ließ man uns ziehen.

Wir nahmen ein Taxi, fuhren in unser Hotel, der Doktor fuhr mit dem Taxi weiter in sein Hotel und wir verabredeten uns mit ihm für 15:30 Uhr. Ich hatte schon etwas Sorge vor dem langen Heimflug und ich war mir nicht ganz sicher, ob ich das ohne Vorkommnisse schaffen würde. Der Arzt nahm mir einen großen Teil dieser Sorge, indem er mir die Annehmlichkeiten der Business-Klasse sehr anschaulich schilderte.

Und ich muss sagen, zwischen der Tourist Class und der Business-Class liegt mehr als nur eine Welt. Ich hatte in den 7 Tagen, die ich in diesem Krankenhaus verbrachte, insgesamt höchstens 10 Stunden geschlafen. Das hört sich unglaubwürdig an, es war aber tatsächlich so. Die ersten beiden Nächte konnte ich vor innerer Anspannung keinen Schlaf finden, die folgenden Nächte hätte ich gern geschlafen, jedoch die Umstände ließen nur sehr kurze Schlafepisoden zu. Da waren einmal die ständigen Geräusche der Monitor-Überwachung; es gab 8 Betten auf dieser Intensiv-Station - pausenlos piepste, hupte oder klingelte etwas. Die Schwestern und der Pfleger unterhielten sich manchmal zu laut. In einiger Entfernung lief ein Radio.

In den ersten Tagen kam immer mal wieder jemand aus dem Labor und wollte eine Blutprobe nehmen. Aber am störendsten waren die spätestens stündlichen Kontrollen von Puls, Blutdruck und Temperatur. Da kann kein Mensch mehr schlafen. Einige Male kamen völlig wildfremde Kontroll-Personen ans Bett: es hatte sich wohl herumgesprochen, dass da ein „Gringo“ auf der Station ist und das machte manche wohl neugierig. Zum Alibi ihres Besuchs maßen sie ebenfalls Temperatur, Puls und Blutdruck. So konnte es geschehen, dass gerade jemand zum Messen da war und 5 Minuten später schon wieder gemessen wurde. Ich verzweifelte so langsam und ich konnte mich nicht wehren. Dazu kamen ständig Sprach- und Verständigungsschwierigkeiten. Englisch konnte eigentlich nur der Chefarzt so einigermaßen, einige andere Ärzte mehr gebrochen, wieder eine Reihe anderer Ärzte konnten es gar nicht. Die Schwestern sprachen nur Spanisch.

Eine kleine atmosphärische Kostprobe möchte ich noch geben, bevor dieses Thema beendet wird: Der Blasen-Katheder wurde nach einigen Tagen wieder gezogen. Das bedeutete, dass ich von nun an wieder selbständig pinkeln musste. Allerdings gab es kein Klo in diesem Raum – und wenn es eines gegeben hätte, es hätte mir auch nichts genutzt. Ich hing ja mit einer Reihe von Drähten (Dauer-EKG und Sauerstoff-Sättigung) und zwei Schläuchen (Zentraler Venenkatheder) sowie Sauerstoff-Versorgung (Quito befindet sich in 2.700 m Höhe!) fest. Das heißt, pinkeln musste (sollte) ich entweder im Bett (mittels Bettpfanne), oder, vor Schwäche schwankend, am Bett stehend, mit einem Blechkrug in der Hand. So hätte ich ohne Diskretion oder sonstige Rücksicht auf wackeligen Beinen und an Drähte und Schläuche gekettet mich „erleichtern“ sollen, während die Schwestern ums Bett herumliefen und die Laken gerade zogen. Ich weiß nicht, ob von euch das jemand schafft – ich jedenfalls konnte es nicht. Mit meinen noch verbliebenen Kräften machte ich ziemlich Protest und verlangte einen Sichtschutz. Man gab ihn mir – eine kleine stoffbezogene Stellwand, die mich mehr schlecht als recht von der Außenwelt abschirmte. So ging es ganz gut. Die Schwestern fanden solche empfindsame Scham zwar als etwas übertrieben, ich war es aber ganz zufrieden.

Zurück zum Heimflug: nach dem ausgezeichneten Essen (mein „Doc“ - nicht aber ich - genehmigte sich 2 oder 3 Gläschen vom vorzüglichen Wein) fiel ich in eine Art Tiefschlaf – ich schlief (mit einer kurzen Unterbrechung) wohl 7 Stunden oder so. Man kann den Business-Sitz im Flugzeug komplett eben machen; zwar nicht 100%ig waagerecht, aber fast. So schlief ich in Decken gehüllt und weichem Kopfkissen unter dem Haupt wie daheim. Die restliche Zeit trank ich reichlich Wasser. Dann war dieser herrliche Flugabschnitt von 11 Stunden auch schon vorüber und es gab ein Super-Frühstück, welch' ein Unterschied zum Hospital...

In Madrid angekommen, mussten wir das Terminal wechseln (ziemlicher Weg, ich saß jedoch glücklicherweise im Rollstuhl) und die restliche Wartezeit verbrachten wir in der VIP Lounge, wo kleine Häppchen und das volle Getränkesortiment kostenlos geboten werden. Da vergeht selbst die längste Wartezeit irgendwie ganz im Flug. Wir flogen über Düsseldorf (die Iberia fliegt leider nicht mehr nach Stuttgart) nach Stuttgart; das letzte Stück mit Lufthansa.

Dort angekommen, wartete auch schon der Krankenwagen auf dem Rollfeld und wir fuhren geradewegs in die Uniklinik Tübingen. Es ging in die Notaufnahme (das war am Montag, genau 21:30 Uhr) und das Notfallprogramm ging los. Blutprobe, Urinprobe sowie die Ultraschall-Untersuchung der Niere.

Ich muss sagen, dass ich mir ja so ziemlich sicher war, dass genau bei dieser Untersuchung Abweichungen von Regelbild einer Transplant-Niere festgestellt werden würden. Der Arzt, der diese Untersuchung durchführte, hatte gerade 2 Jahre zuvor schon einmal die gleiche Untersuchung bei mir gemacht (eine der mindestens jährlichen Regeluntersuchungen). So konnte er das neue Ergebnis mit den vorherigen gut vergleichen. Er sagte nur, dass er keine Unterschiede feststellen könne: die Niere sei regelgerecht und die Durchblutung (wie immer) tadellos. Kein Stau, keine Vergrößerung, keine Auffälligkeiten, nichts. Das gab mir einen mächtigen Impuls und ich begann, wieder Hoffnung zu schöpfen.

Als ich wieder in die Notaufnahme zurückkam, teilte mir die Schwester mit, dass das Kreatinin auf 1,8 steht. Das war für mich das Signal: die Niere hat es weitgehend überstanden und befindet sich auf dem Weg zur Besserung... Ich kam auf meine Station, wo ich noch einige Tage bleiben sollte. Die Leberwerte und der Entzündungswert (CRP) waren weiter rückläufig, das Krea blieb vorläufig auf dem noch erhöhten Stand stehen.

Da aber weitere Besserung zu erwarten war, wurde ich nach 3 Tagen bereits wieder entlassen, mit der Auflage mich einige Tage später in der Transplantationssprechstunde zu melden. Ein drittes Antibiotikum (oral) gaben sie mir auf den Weg.

Ich konnte zwischenzeitlich zweimal mit Roswitha telefonieren. Es gab den Zeitunterschied von 7 Stunden zu beachten. Am Montag, meinem Ankunftstag in der Uniklinik, rief ich sie noch an und teilte ihr die aktuellen Ergebnisse mit. Es war eine Riesen-Erleichterung für sie, zu hören, dass ich den Flug gut überstanden hatte und dann auch noch gute Neuigkeiten von den Untersuchungen sagen konnte.

Roswitha selbst erledigte die Formalitäten in Quito. Sie bezahlte das Krankenhaus (8.200 US$) und kümmerte sich um ihren Rückflug. Sie sprach im Alitalia Office vor und versuchte, ihr Rückflugticket vorzuverlegen. Es gelang nicht. Sie hätte nicht einen einzigen Tag früher fliegen können. Seltsam, finde ich, aber so war die Auskunft. Es blieb ihr nicht anders übrig, als ein neues Rückflugticket zu kaufen (zum Preis von 1.200 US$ - fast so viel, wie wir für das Alitalia-Ticket, hin und zurück, bezahlt haben).

Am Dienstagabend nahm sie die gleiche Iberia-Maschine, die ich genau 2 Tage vorher genommen hatte. Sie kam, entsprechend, am Mittwochabend in Stuttgart an.

Als ich dann am Donnerstagmorgen aus der Klinik entlassen wurde, war sie zur Stelle und brachte mich nach Hause.

Ich ging am folgenden Montag in Tx-Sprechstunde (Transplantations-Ambulanz). Dort wird routinemäßig so manches untersucht. Die Blutwerte ergaben, dass das Kreatinin auf 1,7 gefallen war. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis die Werte wieder so wie vorher werden (1,3 – 1,4), aber es ist auf einem guten Weg.
Einige Tage später ging ich zu meinem Hausarzt. Ich hatte an diesem Morgen leicht erhöhte Temperatur (37,7° C). Ich schwankte, ob ich es ihm sagen soll, hab’s dann aber doch gesagt. Er hörte mir das Herz ab und vernahm ein Herzgeräusch, was ihm nicht gefiel. Er hatte den Verdacht, dass dieses Geräusch auf eine bakterielle Besiedlung der Herzklappe (Endokarditis) hindeutet und schickte mich zum Abklären des Verdachts in das Herrenberger Kreiskrankenhaus.

Die Ärztin dort machte eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens, konnte aber nichts Derartiges feststellen. Allerdings kann der Ultraschall „von außen“ einen Verdacht auf Bakterien-Besiedlung von Herzklappen auch nur zu 60% entkräften. Weil Freitag war, behielt sie mich in der Klinik. Ich musste das Wochenende dort verbringen, am Montag wurde die entscheidende Untersuchung gemacht, deren Ergebnis zu 99% Gewissheit schafft. Diese Untersuchung wird mit dem sog. „Schall-Echo“ durchgeführt. Das ist rein äußerlich so ähnlich wie eine Magenspiegelung; es wird ein dickes, flexibles Rohr in den Rachen und weiter zum Magen hinabgelassen. Im Innern des Schlauchs befindet sich der Ultraschall-Apparat und der Arzt kann, sozusagen „von innen“, die Herzsituation überblicken. So sieht er genau, was dort stimmt und was nicht.

Bei mir war innerhalb weniger Minuten klar, dass es keine bakterielle Besiedlung der Klappen gibt. Mir fiel (wieder mal) ein richtig großer Stein vom Herzen. Eine Endokarditis wäre eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung des Herzens gewesen, deren Behandlung sehr langwierig ist. Ein mindestens 4-wöchiger stationärer Krankenhausaufenthalt ist garantiert. So befinde ich mich (wieder) zu Hause, die Ferien sind mittlerweile weit vorangeschritten und ich hoffe, dass meine „Gesundheit“ auch so langsam voranschreitet.
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Fragen 20 Mai 2026 16:22 #529612

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Boah, Gerd, da hast Du was mitgemacht. Ich glaube, Du könntest ein Buch schreiben, aber wahrscheinlich wir alle hier. Vielen Dank.

Mir hat gerade die Ärztin aus der Uniklinik geschrieben. Ich soll das Crilomus noch weiter reduzieren. Weil ich die neue Dosis gestern morgen ja noch nicht wusste, habe ich gestern Abend schon weniger genommen und zwar genauso, wie ich das jetzt machen soll. Nächste Woche wieder Kontrolle und ihr alles schicken. Ich bin beruhigt jetzt.

Nun muss ich aus den nassen Klamotten raus. War gerade losgewalkt, da fing es an zu gießen ...

Ciao, Ulrike
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Fragen 20 Mai 2026 19:16 #529614

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Wenn ich das sagen darf, Ulrike, du liest dich aber besser.

Also, musst du denn wirklich arbeiten oder kannst du beispielsweise eine Auszeit nehmen. Es sei denn, deine Arbeit tut dir gut. Ganz klar.

Ich wünsche dir einfach ein paar freundliche Tage
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Fragen 20 Mai 2026 19:45 #529615

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Liebe Peddi, ich hatte jetzt eine Auszeit von 6,5 Monaten. Die letzten 3 Wochen musste ich den Ärzten schon quasi "abquatschen". Die Uniklinik hätte es befürwortet, dass ich noch warte, zumal ich ja in 2 Pflegeheimen arbeite und dort Bakterien und Viren herumgeistern. . Aber sollte es nicht gehen, kann ich mich jederzeit wieder krank schreiben lassen. Mein Hausarzt unterstützt mich da. Aber ich freue mich, dass ich wieder etwas zu tun habe. Bin auch ganz frei in meiner Gestaltung. Zu Tagungen und Konferenzen gehe ich noch nicht, die sind mir noch zu anstrengend (und auch sonst keine Freude). Ich habe eine 3/4-Stelle. Das ist gut zu machen.

Ich bin jetzt einfach erleichtert, dass wir quasi gerade im Dreieck kommunizieren: mein Zentrum zu Hause, die Ärztin in der Uniklinik und ich.

Dir und allen wünsche ich schöne Pfingsten, Ulrike
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Fragen 30 Mai 2026 18:14 #529649

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Moin, ein Update:
Meine Werte sind annähernd gleich geblieben. Also mal nicht schlechter. Die Ärztin meint, das dauert jetzt eine Weile, bis die Niere sich regeneriert habe. Das Tacrolimus wird weiter reduziert und ich brauche Geduld. Nun bin ich wieder zuversichtlich. Auch, wenn noch alles anstrengend ist und ich höchstens 2 Stockwerke schaffe. Wahrscheinlich will ich zu viel 8)
Mein Blutdruck hat sich super eingependelt. Es hätte mir sehr geholfen, wenn man mich auf so etwas vorbereitet hätte. Vielleicht wurde das in der Ratzfatz-Aufklärung erwähnt und ich habe es an dem Morgen vor der Op nur nicht geschnallt vor Aufregung. Egal, mir wird ja geholfen.

Ich ruhe mich neben der Arbeit aus, walke, trinke, koche mir schöne Sachen, genieße .... Am Ende wird alles gut.

Ein schönes Wochenende, Ulrike
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Fragen 30 Mai 2026 19:26 #529650

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Hallo Ulineu , das hört sich doch gut an Viel Glück!
Bei mir war das nach 8 Jahren nach der TX der Fall, das Immunsuppresivum Santimun ging an die Niere und es wurde abgesetzt danach wurden die Werte zwar nicht viel besser aber der Schaden war nur minimal.

Was ich jetzt mitbekomme (stehe ja vor der erneuten Dialyse) meine Niere ist sehr Penibel was Blutdruck angeht war vorher bei GFR 15 bei 180/90 nun nach einstellung auf 140/65 geht der GFR runter auf 8.

Gruss ,
YauLOng
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Fragen 30 Mai 2026 20:05 #529653

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Das tut mir leid, YauLOng. Je schlechter die Nierenfunktion, desto schwieriger wird der Blutdruck. Leider beeinflusst sich beides gegenseitig. War bei mir auch so.

Sicher ist, dass das Tacrolimus (bei der ersten Niere hatte ich auch Sandimmun, sind beides Calcineurininhibitoren) meine Niere nicht langfristig geschädigt hat. Die Niere reagiert sensibel und jetzt muss ich nicht mehr einen hohen Spiegel haben. Es wird noch dauern, bis wir die beste ,niedrigmöglichste, Dosierung gefunden haben, aber das kennst Du ja. Diese Schäden sind reversibel. Ich hoffe das jedenfalls sehr.

Werde berichten. Alles Gute für Dich. Ulrike
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Hi :)